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Hallo 57-55,
schau mal hier: Offene Ehen / Beziehungen. Hier findest du vielleicht was du suchst.
Das ist eben der Vorteil bei offenen Beziehungen: man muss sich weder verstecken, noch für irgendwas schämen.
Jedenfalls solange wie man ehrlich ist!
Und zwar nicht nur zum Partner/Partnerin, sondern auch zur Affäre.
Da sollte man auf jeden Fall mit offenen Karten spielen, und bloß nicht so tun, als ob da mehr draus werden könnte, oder sich sogar vom Beziehungspartner trennen würde!
Im Idealfall ist die Affäre in derselben Situation, ist also in einer guten und festen Beziehung, hat aber aus unterschiedlichen Gründen auch noch gern Sex mit anderen.
Oder sie oder er ist Single, und will daran auch nix mehr ändern...
Für mich wäre es unvorstellbar, dass die Frau, die ich liebe, mit einem anderen schläft.
Über die spezielle Situation da, das weiß ich jetzt nicht.
Also eigentlich wäre der Idealfall, dass Du mit Deiner Frau offensiv tanzt, Ihr Spass habt und nachher zu Hause mal wieder übereinander herfällt...Aber wenn schon tanzen dann komplett offensiv mit meiner Frau auf einer ü40-Party und ich schnapp mit gleich vor ihren Augen Jmd. Anderen und bitte sie darum sich auch vor meinen Augen Jmd. Anderen zu schnappen. Das ist doch dann nur fair aus meiner Sicht. Oder siehst du das anders?
Vielleicht würde sie dann doch noch Gefallen an einer offenen Ehe finden.
Ach so, na ja, das ist doch ganz einfach. Das "normale", moralisch als korrekt angesehene Modell in unserer Gesellschaft ist die exklusive Beziehung.Das ist doch vielleicht noch ein interessanter Teilsatz zu polyamoren Beziehungen, den man diskutieren könnte.
Magst du darauf näher eingehen?
Welche Schuld meinst du?
Und Scham wem gegenüber, weshalb?
Ich denke, hier könnte eine spannende Meinungsvielfalt gesammelt werden.
Abar was Du machst ist WERTEN. Und das ist ausgesprochen intolerant finde ich.Aus diesem heraus agiert man.
Deshalb erzählen wir das ja auch nur Menschen, von denen wir annehmen, dass sie es verstehen können und umgeben uns möglichst auch nur mit solchen Menschen. Natürlich führt das dann dazu, dass man in einer Art Bubble lebt. Aber geht schon ganz gut. Wir schämen uns jedenfalls nicht für die Art, wie wir leben. Und in unserem Freundes- und Bekanntenkreis wird diese Art nicht als amoralisch oder so angesehen.Jeder, der einigermaßen Gefühle hat, mit anderen mitfühlt, wird sich schuldig fühlen und sich schämen, wenn er anders lebt. Soziale Scham und Schuldgefühle, die meine ich. Angst vor Kritik, Ausgrenzung, Aggressionen, Spott eventuell. Und dem wird er in unserer Gesellschaft ausgesetzt werden.
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