Zebaothling
Sehr aktives Mitglied
@s
Das ist nicht mein Wunsch - wie kommst Du denn auf den Trichter ???
Das ist nicht mein Wunsch - wie kommst Du denn auf den Trichter ???
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Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.
Sorry, ein Beitrag aus der Konserve, für den ich mich vielleicht schämen muss:
Maskenball 2018
Maskenball. Wir tragen tatsächlich alle Masken, fast alle, zumindest trage ich eine.
Ich trage nicht immer eine Maske und am liebsten trage ich keine. Am stärksten merke ich das auf Arbeit, denn das ist ein Spielfeld mit ungleichen Spielern. Die einen Spieler stehen "über" mir und die anderen sind ganz anders als ich; manche sind mir recht ähnlich. Wenn ich auf Arbeit permanent ehrlich wäre, also "privat" und aus meinem Herzen sprechen würde, dann würde ich Regeln verletzen. Für die über mir würde ich zu viel denken, zu viel fragen, zu viel sagen und zu viel kritisieren. Ich kann mir mit diesen Spielern also grundsätzlich nur Ärger und Nachteile einhandeln, da sie am längeren Hebel sitzen. Die, die nur anders sind als ich, würden sich angegriffen fühlen. Und auch das bringt nur Ärger und Nachteile.
Des lieben Friedens willen und für einen reibungslosen (Arbeits-) Ablauf, tragen ich und alle anderen Masken. Ehrlich und maskenlos funktioniert nur mit den ähnlichen oder gleichen Spielern. Doch das Maskentragen stinkt mir. Ich will in meinem Leben keine Maske tragen, mich verstecken oder mich vorenthalten. Und mein Arbeitstag ist immerhin 1/3 meines täglichen 24h Lebens. Also versuche ich meist, wenn es nicht zwingend notwendig oder schädlich ist, keine Maske zu tragen. Die Logik ist eine einfache. Nur so, können die anderen mich wirklich kennenlernen und ich sie. Nur so, können alle Beteiligten wirklich entscheiden, mit wem sie eine "Beziehung" führen wollen oder von wem sie sich lieber distanzieren.
Wo ich gerade von "Beziehungen" spreche. Das Vorgenannte gilt auch für das Spielfeld außerhalb der Arbeit. Zum Beispiel, wenn ich einen Fremden treffe. Woher soll ich wissen, wie dieser Fremde drauf ist, wenn er eine Maske trägt. Die Maske interessiert mich doch gar nicht, sondern was bzw. wer dahintersteckt. Zumindest geht es mir so. Dennoch ist es verständlich, dass man Masken trägt. Zum einen möchte man Konfrontationen und Ärger mit "Andersartigen" vermeiden. Leibowitz sagte mal: "Der Krieg beginnt im Kopf." Und dieser Krieg kann ohne eine Maske ziemlich schnell eskalieren. Zum anderen macht einen das Offenlegen der Seele angreifbar und es gibt Menschen, die sowas ausnutzen. Es ist also auch ein Schutz und gleichzeitig die Möglichkeit, seine Seele nicht jedem "Dahergelaufenen" zu "geben".
Da fällt mir ein, dass ich letztens über Schwäche und Stärke nachgedacht habe.
Der Kern von Stärke ist Schwäche. Und der Kern von Schwäche ist Stärke. Und so weiter, usf.
Klingt komisch, aber ich meine, es stimmt, und gilt für alle Menschen, war immer so und wird immer so sein.
Ausgehend von dieser Logik, bin ich zum Beispiel stark und du schwach. ;-)
Nochmal kurz zu den Masken. Es gibt verschiedene Masken. Es gibt Gelegenheitsmasken, welche nur bei Notwendigkeit getragen werden. Dann gibt es auch Permanent-Masken, welche gar nicht mehr abgelegt werden, und im Extremfall gibt es noch jene Masken, bei denen du beim Blicken hinter die Maske feststellst, dass da nichts weiter ist als die Maske selbst - nur eine grinsende Fratze - traurig.
Auf Arbeit, aber im Privaten verhält es sich nicht viel anders, versuche ich gerade neuen Menschen gegenüber offen und aufgeschlossen zu sein. Ich merke meist recht schnell - teilweise nach Sekunden oder den ersten zehn Sätzen - ob ich mit der entsprechenden Person näheren Kontakt haben möchte oder lieber den Kontakt meide.
Als Betriebsrat habe ich festgestellt, dass ich die Maske oft weglassen kann, indem ich einfach diplomatische Mittel anwende, also einfach nur gemäßigte Worte wähle oder eine "Geschichte" erzähle, sowas wie 'ne Fabel. Sowas kann allerdings auch in einem Reden um den heißen Brei enden, ist allerdings oft effektiver als direkt und konfrontierend zu sein - leider. Wenn ich's mir genau überlege, ist das immer noch 'ne Maske - die Maske der Diplomatie. Nun ja, ist halt so, und manchmal die beste Option.
Es kommt natürlich darauf an, wem man welcheTipps gibt!
Wer z.B. einem lupenreinen Egomanen sagt, dass er mehr an sich und seine Wünsche denken sollte, hat gründlich was missverstanden.
Das stimmt aber nicht, daß hier nur Egoismus gepredigt wird!
Auf sich selbst schauen, das ist doch was völlig anderes, oder meinst du nicht?
Denn das muss man, wenn man halbwegs zufrieden leben will, und da sehe ich auch überhaupt kein Problem.
Wie oft machen andere ihr Leben von anderen abhängig, achten nur auf die Meinungen anderer, und richten sich nur nach deren Wünschen?
Gerade hier im Forum doch sehr oft, finde ich.
Und daß das auf Dauer nichts Gutes bringt sondern kaputt macht, das weißt du bestimmt auch sehr gut...
Es kommt natürlich darauf an, wem man welcheTipps gibt!
Wer z.B. einem lupenreinen Egomanen sagt, dass er mehr an sich und seine Wünsche denken sollte, hat gründlich was missverstanden.
Und ich finde auch, dass man auch Kindern schon früh beibringen sollte, daß sich nicht jeder Wunsch im Leben erfüllen kann, und daß die Erfüllung von allen möglichen Wünschen und Träumen nicht unbedingt glücklich macht.
Aber es ist wichtig zu lernen, daß man auch zufrieden sein kann, wenn das Leben anders verläuft als man sich vorgenommen hat, und man sich vor allem nicht ständig mit anderen vergleichen sollte.
Denn genau das ist ja hier im Forum oft gemeint, wenn einem geraten wird, auf sich selbst zu schauen.
Also nicht, daß man zum gefühlskalten Miststück mutieren soll, sondern daß man sich nicht immer nur an anderen orientieren sollte, die angeblich wichtiger und besser sind als man selbst.
Also daß man lernen sollte, sich selbst wertzuschätzen, und es auszuhalten wenn man dabei auch mal auf Ablehnung stößt.
Es immer allen Recht machen wollen, das führt nicht dazu, daß man ein guter Mensch wird.
Denn gut sein bedeutet nicht, kein Selbstbewusstsein zu haben und sich selbst für weniger wichtig zu halten.
Wieso, du schreibst doch hier andauernd davon, daß es irgendwann, wenn alle Menschen sich gut, sündlos und bibelgemäß verhalten, kein Alter und keinen Tod mehr gibt.@s
Das ist nicht mein Wunsch - wie kommst Du denn auf den Trichter ???
Das glaub ich gerne, viele Egomanen können sich gut verstellen. Die stellen sich bei anderen Leuten ja nicht als Egoisten oder Narzissten vor, auch nicht in der Therapie.Schon erlebt!
Und zwar von Therapeuten an Egomanen !
Jakobus muss ich nicht verstehen.@ k
Ändert sich vielleicht wenn Du Jakobus verstehst , aber da sehe ich bei Dir schwarz für mich schwurbelst Du Dir die kaputte Welt schön ...was ja auch das Desinteresse zeigt zu verstehen, dass es eben nicht schön ist , wenn Du dreckige Luft atmen musst.
Na und das die Gesellschaft eine ausgesprochene Egoisten und Ellenbogengesellchaft ist , das mag an Deinen Erfahrungen liegen, dass Dir das nicht klar ist ,ist aber so.
Das nur zur Info.
Ich glaube das geht vielen so, dass sie nicht verstehen, was Du schreibst.Ich sags ja @ s
für mein Empfinden hast Du nicht verstanden , was ich da immer schreibe, denn Du gibst ja den Sachverhalt nicht so wieder, wie ich ihn beschrieben habe....
da kann ich Dir nur raten, nimm Dir in Ruhe Zeit , lies es nochmal , verstehe was dort steht und dann kannst Du es auch mit eigenen Worten, aber richtigem Sachverhalt wiedergeben.
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