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Trennung von Ehefrau wegen Affäre. Direkt mit offenen Karten spielen?

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Ähm, was für einen Drive?
Keine Ahnung wieso du mir so passiv-agressiv antworten musst. 🙄
Wäre nett derartiges in Zukunft zu unterlassen, danke.
Na, du hast hier doch die vollkommen deplatzierten Begriffe reingebracht.
Ein Mann, der sich von seiner Frau trennt, weil er seine Affäre toller findet, ist kein Täter. Er ist beileibe aber auch kein Opfer. Er hat nicht mit offenen Karten gespielt, nun ist die Situation für alle unschön.
 
Sie ist auch der Meinung, dass Männer und Frauen gleiches machen können. Das gilt aber nur für den Mann. Der Mann kann genauso kochen, putzen und Kinder erziehen. Die Frau kann aber nicht genauso wie der Mann arbeiten gehen. Geld verdienen ist Männersache.

Von so einer Person muss man sich ja über kurz oder lang, trennen. 😳
Ich sehe auch kein Problem darin, dass du bei solch miesen Charakterzügen deiner Ex, zunächst dann auch jemanden kennengelernt hast und dann einen warmen Wechsel vollziehst. Ist ja deine Sache wie du das angehen möchtest. Sie hat sich in ihre Lebensplanung ja auch nicht reinreden lassen.

Jetzt bekommt sie hoffentlich genug Gelegenheit mal zu zeigen wie sie den "männlichen" Part bewältigt. 😉
 
Sie war nicht immer so. Sie hat früher Vollzeit gearbeitet, hatte ihre Hobbys und war so zufrieden mit ihrem Leben. Der Wendepunkt war die Geburt von unserem Sohn. Unsere Ehe ging dann langsam den Bach runter.

Wir hatten uns gemeinsam dafür entschieden, dass ich mein Hobby zum Beruf mache. Sie stand voll hinter mir und wollte mir zukünftig den Rücken frei halten. Wir hatten uns auch gemeinsam während der Schwangerschaft dazu entschieden, dass sie erstmal zuhause bleibt. Das war für sie zu dem Zeitpunkt auch noch in Ordnung.

Nach der Geburt von unserem Sohn fing es relativ zeitnah an, dass sie sauer auf mich wurde, weil ich ja "raus darf" (arbeiten gehen) und sie nicht. Das war mal schlimmer und mal weniger schlimm, aber immer irgendwie Thema. Ich habe dann versucht sie so gut es geht zu entlasten. Wenn ich zuhause war, dann habe ich mich um Kind, Haushalt, kochen usw. gekümmert, damit sie Zeit für sich hat und auch mal was unternehmen kann.

Das lief einige Zeit mal gut und mal schlecht und dann kam unser Sohn in die Kita. Wir haben gemeinsam entschieden, dass sie zunächst nur Teilzeit arbeitet. Wir wollten abwarten, wie es mit unserem Sohn in der Kita läuft, Alltag, Finanzen usw. Unser Sohn hat sich super in der Kita eingelebt, sie hat gut zurück in den Job gefunden, finanziell war auch alles soweit gut.

Sie hat dann nur relativ schnell angefangen sehr viel Geld für ihre Freizeit auszugeben. Das habe ich die ersten Wochen beobachtet. Ich habe das nicht so eng gesehen. Sie war lange zuhause, will jetzt erstmal ein bisschen was machen, neue Hobbys versuchen usw. Es wurde nach ein paar Wochen aber nicht besser, sondern immer schlimmer.

Ich habe ihr dann gesagt, dass sie dann unseren Sohn mittags aus der Kita holen soll, wenn sie nur Teilzeit arbeitet. Das ginge nicht, weil sie ja jetzt auch mal Freizeit verdient hat.

Ich habe ihr gesagt, dass sie weniger Geld für die Freizeit ausgeben soll und auch mal was für die gemeinsamen Kosten lassen soll. Das ginge auch nicht, weil das Teilzeitgehalt gehört ihr. Wenn sie Vollzeit arbeiten würde, dann würde sie etwas abgeben, aber das macht sie ja nicht.

Ich habe ihr gesagt, dass sie dann Vollzeit arbeiten gehen soll. Das ginge auch nicht, weil das Männeraufgabe ist.

Es fing dann langsam an, dass sie Meinungen und Charakterzüge zeigt, die ich vorher von ihr nicht kannte. Es ist sicherlich schön, wenn man wenig arbeiten muss und viel Freizeit hat. Das muss man sich aber leisten können. Das hätten wir sogar vielleicht gekonnt, aber nicht wenn man so viel für die Freizeit ausgibt.

Sie ist auch der Meinung, dass Männer und Frauen gleiches machen können. Das gilt aber nur für den Mann. Der Mann kann genauso kochen, putzen und Kinder erziehen. Die Frau kann aber nicht genauso wie der Mann arbeiten gehen. Geld verdienen ist Männersache.

Sie hat auch anfangs noch viele Aufgaben übernommen, die unseren Sohn betreffen. Es hat sich irgendwann eingeschlichen, dass sie das nicht so mag. Wenn es um Ausflüge geht, dann ist sie immer direkt dabei. Die nervigen Alltagsaufgaben will sie aber nicht. Das gehört aber dazu wenn man Kinder hat. Es ist ja keine Wahl zwischen "Ausflug Juhu" und "Kinderarzttermin neeee". Sie hat aber gemerkt, dass es auch funktioniert, wenn sie das alles nicht macht.

Das hat mich schon lange gestört und ich habe das auch oft gesagt. Sie hat immer irgendwas gefunden wieso dies und jenes nicht geht. Wenn ihr nichts mehr eingefallen ist, dann ging sie gegen meinen Job. Und dennoch gibt man eine Ehe ja nicht direkt auf. Es war ja auch nicht so, dass alle Probleme von einem auf den anderen Tag da waren. Es war so ein schleichender Prozess.

Ich hätte mich definitiv früher trennen müssen. Das weiß ich jetzt im Nachhinein auch. Wenn mir jemand gesagt hätte, wie sie sich verändert, dann hätte ich gar nicht erst geheiratet. Später ist man immer schlauer. Ich hätte mich spätestens mit Beginn der Affäre trennen müssen. Habe ich aber nicht. Die Situation ist wie sie ist. Die Affäre war moralisch nicht richtig. Ich lasse mich aber nicht als bösen Mann hinstellen, der alles alleine kaputt gemacht hat.
Gut daß du das mal so ausführlich erzählt hast, jetzt kann man sich da doch besser in die Situation reindenken!

Wenn eine solche Veränderung wie bei deiner Frau so ganz allmählich kommt, dann ist das wohl schwieriger, da den richtigen Zeitpunkt zum Gegensteuern, oder halt zum Absprung zu finden...

Und es ist leider wirklich so, daß nicht jeder mit zuviel Freizeit auch gut umgehen kann.
War das vielleicht so, daß deine Frau damals als sie anfing, sehr viel Wert auf ihre Me-time und teure Hobbys zu legen, Freundinnen mit viel Geld und Freizeit kennengelernt hatte?
Also so, daß sie sich damals mit solchen Konsum-Tussies angefreundet hatte, und dann natürlich mit denen gleichziehen wollte? Das ist ja in solchen Kreisen leider üblich, daß da jede "Freundin" die anderen in Sachen Kleidung, Statussymbole und teure Sportarten noch übertreffen will.
Und diejenigen Freundinnen, die irgendwann nicht mehr finanziell mithalten können oder wollen, werden in solchen Kreisen ganz schnell rausgekickt.

Vielleicht hat sie sich ja auch ihre ziemlich schrägen und weltfremden Ansichten über Männer-und Frauenarbeit von dieser Clique abgeschaut, das würde mich jedenfalls nicht wundern...
 
Muss sie nicht, mit seinem Unterhalt muss sie nicht Vollzeit arbeiten um die Wohnung zu halten.
Aber wenn der Junge bei ihm wohnt, oder man sich auf das Wechselmodell einigt, und sie gesund und arbeitsfähig bleibt, dann braucht der TE ihr keinen Unterhalt zahlen.
Dann würde auch jedes Gericht ihr klarmachen, daß sie genauso Vollzeit arbeiten kann, wie andere Leute auch.
 
... und wenn sie tatsächlich in einem großen Versicherungsunternehmen arbeitet, ist es auch alles andere als unwahrscheinlich, dass man sie wieder auf Vollzeit aufstocken lässt. Dass sie vor einer Scheidung steht führt bei solch großen Unternehmen auch zu einer wohlwollenden Betrachtung und noch einmal mehr, wenn sie schon länger im Unternehmen ist. Die Unternehmen übernehmen damit soziale Verantwortung, damit der Mitarbeiter nicht in eine wirtschaftliche Schieflage gerät. Sie müsste sich also noch nicht einmal einen neuen Job suchen, sondern einfach ihren Wunsch äußern.

Das wird sie nicht wollen, wenn ich so lese, welche Äußerungen sie dir gegenüber vom Stapel gelassen hat. Ob sie aus der Nummer aber so einfach rauskommt wage ich zu bezweifeln.
 
Zuletzt bearbeitet:
Gut daß du das mal so ausführlich erzählt hast, jetzt kann man sich da doch besser in die Situation reindenken!

Wenn eine solche Veränderung wie bei deiner Frau so ganz allmählich kommt, dann ist das wohl schwieriger, da den richtigen Zeitpunkt zum Gegensteuern, oder halt zum Absprung zu finden...

Und es ist leider wirklich so, daß nicht jeder mit zuviel Freizeit auch gut umgehen kann.
War das vielleicht so, daß deine Frau damals als sie anfing, sehr viel Wert auf ihre Me-time und teure Hobbys zu legen, Freundinnen mit viel Geld und Freizeit kennengelernt hatte?
Also so, daß sie sich damals mit solchen Konsum-Tussies angefreundet hatte, und dann natürlich mit denen gleichziehen wollte? Das ist ja in solchen Kreisen leider üblich, daß da jede "Freundin" die anderen in Sachen Kleidung, Statussymbole und teure Sportarten noch übertreffen will.
Und diejenigen Freundinnen, die irgendwann nicht mehr finanziell mithalten können oder wollen, werden in solchen Kreisen ganz schnell rausgekickt.

Vielleicht hat sie sich ja auch ihre ziemlich schrägen und weltfremden Ansichten über Männer-und Frauenarbeit von dieser Clique abgeschaut, das würde mich jedenfalls nicht wundern...

Es hat gar nichts mit ihrem Umfeld zu tun. Es sind ganz normale Freizeitaktivitäten/Hobbys und die sind einzeln betrachtet auch nicht so unglaublich teuer. Das machen Millionen andere auch. Es ist nur die Menge, die es so teuer macht.

... und wenn sie tatsächlich in einem großen Versicherungsunternehmen arbeitet, ist es auch alles andere als unwahrscheinlich, dass man sie wieder auf Vollzeit aufstocken lässt. Dass sie vor einer Scheidung steht führt bei solch großen Unternehmen auch zu einer wohlwollenden Betrachtung und noch einmal mehr, wenn sie schon länger im Unternehmen ist. Die Unternehmen übernehmen damit soziale Verantwortung, damit der Mitarbeiter nicht in eine wirtschaftliche Schieflage gerät. Sie müsste sich also noch nicht einmal einen neuen Job suchen, sondern einfach ihren Wunsch äußern.

Das wird sie nicht wollen, wenn ich so lese, welche Äußerungen sie dir gegenüber vom Stapel gelassen hat. Ob sie aus der Nummer aber so einfach rauskommt wage ich zu bezweifeln.

Sie hat eigentlich die besten Voraussetzungen. Sie arbeitet bei einer großen Versicherung und könnte sofort wieder Vollzeit arbeiten. Sie würde dann auch weiterhin viel im Homeoffice arbeiten. Sie will das nur alles nicht. Das ist ihr zu anstrengend und zu wenig Freizeit. Die Tatsache, dass die meisten Vollzeit arbeiten und dennoch ihre Freizeit gestalten, ignoriert sie.
 
Vielleicht ist deine Frau nicht so belastbar..
Der Mensch ist ein Gewohnheitstier, da kann man schon reinfinden und sich daran gewöhnen. 😉 Ihre Äußerungen lassen aber m. E. eher auf Luxusweibchen schließen, das lieber dem süßen Nichtstun frönen will. Und selbst wenn es so wäre, wie du sagst, könnte ich zumindest an dieser Stelle dann absolut nachvollziehen, wenn @Klavierspieler darauf keine Rücksicht nehmen will, da er sich ja zu trennen beabsichtigt.
 
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