Klingt erstmal ganz vernünftig, ihn so außerhalb zu treffen und ihm nicht direkt deine neue Freundin vorzustellen. Er hat jetzt eh viel was sich verändert und woran er sich gewöhnen muss.
Wie hat denn eigentlich seine Mutter drauf reagiert, dass du ihn einfach so spontan von der Schule abgeholt und erst später wiedergebracht hast? Hast du ihm eigentlich ein Handy gekauft, um mit ihm in Kontakt zu bleiben?
Sie hat gar nicht reagiert. Hallo und Tschüss. Das wars.
Ich habe das Handy bestellt, aber es war noch nicht da. Ich hoffe es kommt bis zum Wochenende an.
Das ist doch keine Lösung, wir haben Winter. Du hast doch mal geschrieben, dass deine Freundin dann die Wohnung verlässt.
Irgendwie habe ich das Gefühl, dass du dir bezüglich deiner Sohnes überhaupt keine Gedanken gemacht hast. Ich will dir nicht zu Nahe treten, aber wie lange soll das gehen? Dein Sohn will doch auch wissen, wo du wohnst.
Du nimmst jetzt sporadisch Umgang wahr, redest von Wechselmodell, hast aber gar keinen Platz in der Wohnung für ihn. So schnell findet dich auch keine große Wohnung.
Meine Freundin würde die Wohnung verlassen. Das ist kein Problem. Es ist nur offensichtlich, dass ich nicht kurzzeitig bei einem Kumpel auf dem Sofa schlafe. Ich wohne dort und das merkt man.
Ich muss jetzt auch erstmal alles neu sortieren. Das konnte ich nicht vor der Trennung alles planen. Ich stehe z.B. noch im Mietvertrag drin. Ich kann da auch nicht einfach so raus, weil sie es nicht zulässt. Sie lässt ja im Moment überhaupt keine Kommunikation zu, um wichtige Dinge zu klären. Ich weiß nicht, wie das weiter geht und vor allem nicht wie es mit den Kosten weiter geht. Ich kann jetzt nicht anfangen eine Wohnung zu suchen usw. wenn ich vielleicht für die gemeinsame Wohnung noch weiterhin zahlen muss. Das konnte ich dementsprechend auch nicht schon vor der Trennung machen, damit jetzt alles perfekt vorbereitet ist.
Ich weiß auch generell noch nicht, wie ich ihm meine Freundin dann irgendwann vorstellen werde. Wir stehen da nämlich vor zwei schwierigen Situationen.
Zum einen generell das erste Kennenlernen. Wir wollen es so entspannt wie möglich gestalten, damit für niemanden eine blöde Situation entsteht. Wir müssen uns noch überlegen wann, wo und wie.
Zum anderen ist es nun mal offensichtlich, dass sie krank ist. Wir wollen daraus kein großes Thema machen, damit er keine Angst bekommt. Wir müssen es aber trotzdem ansprechen, damit er keine Hemmungen bekommt und versteht, wieso sie manche Sachen machen muss und manche Sachen nicht darf/kann.
Ich glaube, hier haben sowohl Vater als auch Mutter noch nicht wirklich einen Plan wie der Umgang aussehen könnte. Is traurig. Aber so ist es halt.
Das ist auch nicht so einfach. Und schon gar nicht, wenn ein Part überhaupt keine Kommunikation zulässt.
@Klavierspieler Möchtest du deinen Sohn dann nochmal fragen, ob er mit seiner Mama über eure Trennung gesprochen habt? (Is vielleicht nicht so hilfreich, das Wort "Trennung" vor deinem Sohn so oft zu benutzen. Schließlich habt ihr euch ja nicht von ihm getrennt. ) Aber interessiert dich das nicht mehr, was die beiden besprochen haben? (Mich würde es vermutlich interessieren in deiner Situation).
Das werde ich ihn nicht fragen. Wenn er mir etwas erzählen möchte oder etwas fragen möchte, dann kann er das gerne von sich aus machen.