Sie wird hier massiv in Schutz genommen und die Begründungen dafür stimmen so nicht. Ich kann mal unsere Aufgabenverteilung innerhalb der Ehe aufzählen.
Haushalt: 50/50 sie und ich
Wocheneinkauf: Meine Aufgabe
Kinderarzttermine: Meine Aufgabe
Elternsprechtag: Meine Aufgabe
bei Schulveranstaltungen helfen: Meine Aufgabe
alles was mit dem Sportverein von unserem Sohn zu tun hat: Meine Aufgabe (weil sie den Sport nicht mag)
Kindergeburtstag: Meine Aufgabe
mit unserem Sohn Kleidung oder Schulsachen kaufen: Meine Aufgabe
alles was mit gemeinsamen Rechnungen, Verträgen usw. zu tun hat: Meine Aufgabe
Ich musste Termine immer rund um meine Arbeit legen, weil sie das nicht machen wollte. Sie hat das wirklich nur übernommen, wenn es so gar nicht anders ging. Ich bin beruflich oft unterwegs, aber nie wochenlang am Stück. Es sind immer nur ein paar Tage und manchmal sogar nur einzelne Tage. Ich bin daher oft genug zuhause, um meinen Verpflichtungen nachzukommen und mich um meinen Sohn zu kümmern. Ich bin nicht nur der Spaß-Papa zum spielen. Ich weiß, dass es bei einigen Familien so ist, dass die Frau den gesamten Mental Load auf sich nimmt und der Papa der spaßige ist. Das ist bei uns anders herum gewesen.
Wenn sie der Alltag mit Kind so sehr überfordert, dann ist bei ihr vielleicht nicht der richtige Ort zum dauerhaft wohnen für unseren Sohn.