Es sind hier sicherlich viele harte Kommentare für dich dabei. Aber im Endeffekt will dir hier jeder nur helfen um aus einer beschissenen Situation möglichst unbeschadet rauszukommen. Damit du beruflich keinen Schaden nimmst. Auch wenn du adhs hast - ich kenne mich mit adhs nicht gut aus - allerdings kannst du sicherlich nachvollziehen, dass das Verhalten von deinem Kollegen weder freundschaftlich ist noch irgendwie liebenswert sondern dich am Schluss noch als lästertante dastehen lässt und dir schadet beruflich und emotional wie auch immer du es drehen möchtest.
Um das zu verhindern muss man manchmal auch Menschen die man anfangs falsch eingeschätzt hat und mag , gehen lassen. Das ist traurig und oftmals enttäuschend aber man muss akzeptieren dass nicht jeder nett ist oder koscha gerade auf der Arbeit. Das ist wichtig, um nicht am Schluss in ein Drama verwickelt zu sein für das man selbst nichts kann oder man selbst nicht verursacht hat. Was dein Kollege macht, kannst du nicht kontrollieren, im allgemeinen kann man andere nicht kontrollieren, das ist so. Was man allerdings kontrollieren kann sind seine eigenen Gefühle und Handlungen bedeutet -> wenn du merkst mit einer Connection nimmst du mehr Schaden als dass sie dir gut tut -> muss man leider auch wenn es weh tut auf Abstand gehen. Sonst könnte man Schaden nehmen und das versuchen dir hier eigentlich alle zu vermitteln! Manche härter manche sanfter. Im Endeffekt bleibt der o-Ton allerdings gleich.
es ist deine Arbeit und dort solltest du dich möglichst auf die Arbeit konzentrieren und nicht dich in andere Dinge verstricken lassen, so kannst du dort „entspannt“ den Dingen nachgehen für die du bezahlt wirst.
und was dein Kollege macht mit wem sollte dich nicht kümmern und ist auch weder deine Schuld noch dein Problem wenn ihm das auf den Kopf fällt muss er selbst damit klar kommen und die Verantwortung übernehmen. Bestenfalls passiert das nicht in deiner Nähe oder überhaupt dein Name wird damit in Verbindung gebracht.
Du hast nur Verantwortung über dein Leben und dass du keine Probleme auf der Arbeit bekommst und ich würde wenn ich du wäre mich möglichst vor unguten Geistern einfach schützen ! So lebt es sich leichter und man hat weniger Sorgen. 👍
manchmal zerbrechen Bekanntschaften das ist normal und man muss es akzeptieren weil die Wellenlänge untereinander nicht passt. Und gerade auf der Arbeit sollte man sich immer gut überlegen was man mit wem wie wo teilt! Umso wichtiger ist es ihn eben auf Abstand zu halten und nicht mehr Teil seines Dramas zu sein, ich würde auch nicht mehr mit anderen Kollegen über ihn reden sondern bestenfalls soweit ich kann mich von ihm fern halten und von seinen Storys! Sei einfach nicht mehr Teil davon !
keiner hier meint es böse mit dir und alle Antworten haben im Grunde diesen o-Ton das wir dir ans Herz legen Schütz dich vor unguten Menschen mit komischen Handlungsweisen.
denn das letzte was du willst ist in der Arbeit als lästertante da-zu-stehen, ich nehme an das wäre für dich viel schrecklicher? . Und am besten schafft man es wenn man eben ungute Geister die einem das unterstellen links liegen lässt!
Vielleicht bist du ja in Therapie und du kannst dort mit der /dem Therapeuten (in) eine Strategie entwickeln damit du ihm möglichst effizient aus dem Weg gehen kannst, die für dich gut passt und wie du dich schützen kannst.
Danke für deine ausführliche Antwort.
das sehe ich alles auch so, nur ist die Umsetzung für mich viel schwieriger da bei mir durch meine Traumata viel mehr im Hintergrund abläuft, als bei anderen. Andere hätten sich vielleicht moderat über die Nachricht genervt und eine Moment überlegt, was gewesen sein könnte. Das Thema dann aber wegen seiner mangelnden Gesprächsbereitschaft zu Seite gelegt. Bei mir macht das innerlich viel mehr, ich habe aus solche Situationen eine Traumareaktion..
Ich habe zB wegen einer ähnlichen Situation meine Ausbildung abgebrochen. Im Nachnein war das gut, sonst wäre ich heute nicht wo ich bin. Aber damals war das sehr schlimm für mich.
Das war in einer Gartenbaufirma, die Arbeit hat mir Spass gemacht, aber ein paar der anderen Azubis haben sich von Anfang an über mein Aussehen und meinen Vornamen lustig gemacht. Irgendwann ging das zu Weit und ich habe das dem Ausbildner gemeldet, welcher ein Gespräch eingeleitet hat. Danach hatte ich Ruhe, die anderen haben es mir aber natürlich übel genommen.
Dann ist der Unfall passiert. Ich stand oben auf einer Maschine, ein andere Azubi war der Meinung dass ich es falsch mache und ist auch hochgeklettert. Ich kann mich erinnern, dass er „Platz da!“ gebrüllt hat, dann bin ich gestürzt, und bevor ich das Bewusstsein für einen Moment verloren habe hat er noch „stell doch nicht so an, das hat sicher nicht weh getan“ gebrüllt. Ich bin zum Glück nicht auf den Kopf gestürzt und hatte keine schweren Verletzungen, musste aber den Unfallhergang schildern. ich habe angeben, dass der Kollege zu mir hochgestiegen ist und ich anschliessend gestürzt, ich habe mich behauptet, er habe mich gestossen.
Einige Monate war der Unfall nicht mehr Thema, bis mich plätzlich andere Azubis und Kollegen darauf ansprachen, ich hätte behauptet, er habe mich gestossen. Ich weiss nicht, warum er das Thema plötzlich in den Umlauf gebracht hat, aber er selber hat nach Monaten angefangen zu behaupten, ich hätte vor allen Behauptet, er habe mich absichtlich gestossen. Da er sehr beliebt war, haben natürlich alle seine Seite eingenommen. Und obwohl dieser Unfall monatelang nie Thema war, wurde mir plötzlich unterstellt, ihn falsch beschuldigt zu haben, und ich wurde von allen geächtet. Die Ausbildner haben ihm in seiner Behauptung, ich hätte das Thema wieder aufgegriffen und ihn Beschuldigt, geglaubt. Ich war dann die Böse die über ihn gelästert hat. Ich habe dann damals als unsichere 18 Jährige den Vertrag gekündigt und bin wieder in die Schule, habe Abi gemacht und studiert. Aber die Situation war einfach schrecklich.
(Huet denke ich übrigens, dass er mich vermutlich wirklich, wenn auch nicht absichtlich, gestossen hat)