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Frage : Was bedeutet Euch das Thema Ehe?

...Ich gebe dir zum Teil recht,in vielen Fällen wäre es sinnvoller einen Vertrag aufzusetzen...aber ich stelle es mir so unromantisch vor (aaaaaaaaaaaaaaaaaaaah bin ich naiiiiiiiv!)
Aber ich bin ja auch garnicht reich und mein Freund wird bald Gymnasiumlehrer,sooo reich wird er da auch nicht ... muss man da auch einen Vertrag machen?? Wenn man garnichts besitzt?? Das wertvollste materielle was ich besitze ist ne Vespa (auf die bin ich auch stolz) aber ansonsten gibts ja nix zu regeln denn was die Kiddies betrifft ist eh klar,dass wir beide dieselben Rechte und Pflichten haben!

Ich bin immer sehr chaotisch und spontan,alles andere als ein durchgeplanter Mensch! So chaotisch heirate ich wohl auch und wenns mich echt mal umhaut ... dann traue ich mich jetzt nichtmal mehr in diesem Forum rumzujammern....hab ich mir jetzt selbst versemmelt...mist!🙂
 
Ja, wo denn sonst, Cheney????
Die kirchliche Heirat hat doch eh nichts mit den harten finanziellen Fakten zu tun. Für die Kirche gilt Gorbis Wort: Alle diejenigen, die jetzt nicht auf das Leben regieren, werden bestraft werden.
 
Ein Vertrag vorher ( Verträge schließt man, solange man sich verträgt ) könnte später die Rechtsanwaltskosten erheblich senken. Und dann sollte man auch nicht nur über den Augenblick nachdenken. Könnte ja sein, daß einer oder beide doch irgendwie zu viel Geld kommen ( Erbe, Gewinn, guter Beruf etc. ) - und dann ist es geregelt. Bin mir sogar sicher, daß es irgendwelche Vordrucke gibt.
 
Ja, wo denn sonst, Cheney????
Die kirchliche Heirat hat doch eh nichts mit den harten finanziellen Fakten zu tun. Für die Kirche gilt Gorbis Wort: Alle diejenigen, die jetzt nicht auf das Leben regieren, werden bestraft werden.

Ja, das stimmt schon.

Aber die Frage ist doch ob einem die kirchliche Heirat nicht wichtiger ist als der formale Vorgang auf dem Standesamt.

Deine Vorschläge stehen für mich im leichten Widerspruch zur Ehe als solche. Vor dem Altar schwöre ich meiner Frau vor Gott die ewige Liebe. Mit einem vertrag stelle ich diese ja wieder in Frage. Verstehst du was ich meine?
 
Wir werden niemals viel geld haben,weil wir immer alles sofort ausgeben! Wenn ich mir das jetzt bildlich vorstelle :

"Du Schatz,die Vase von Tante Erna schreib ich jetzt aber auf meine Liste,weil es ja MEINE Tante Erna ist...!"

"Na gut Liebling,aber ich finde das du mir das Geld der roten Biedermeierzuckerdose ,deren Deckel du vergangene Ostern fallengelassen und zerstört hast,auf ein kleines Sondersparkonto hinterlegen solltest,damit ich es im Falle der Trennung abheben kann!"

" Selbstverständlich Liebes ! Was geschieht denn nun aber mit den ganzen Tupperwareplastikschüsseln und dosen?? Da ist ja immerhin 30 Jahre Garantie drauf,was nun,wenn die unsere Ehe überleben?? Wer hat welche angeschafft,weisst du das in ein paar Jahren noch??"

"Ach du süsser,natürlich habe ich daran auch schon gedacht...ich habe auf alle Dosen die du gekauft hast kleine blaue Herzchen geklebt und an meine Dosen rosa Herzchen! Suppertupper,nee?"

"Tja Liebchen, ich weiss schon weswegen ich dich heirate...kleveres Mäuschen...!!!

" Stimmt...nur schade,dass ich nach diesen ganzen Aktionen nie wieder Sex mit dir haben will weil du ein kleinkarierter Kotzbrocken bist...!

"Ich auch nicht,ist doch toll,dass wir immer einer Meinung sind...echt supi dass wir dass hier und jetzt noch klären solange wir uns VERTRAGEN!"

"Du,dann wünsch ich dir jetzt einfach mal noch n gaaanz schönes Leben,Schatz..."

"Ich dir auch Süße...und nix für ungut...Schüss!"

"Schüss!"
 
Das mag alles so ein. Und aus der Sicht vorher, mag das auch richtig sein.
Man sollte sich aber einfach mal auf die Gegebenheiten des Lebens einstellen und auch - angesichts der Zahlen - mit dem schlimmsten rechnen. Und dann ist es für alle nur von Vorteil, wenn es geregelt ist.
Hier hätte der Staat schon vor langer Zeit handeln müssen und entsprechende Gesetze erlassen.
 
*g* Luccy, das ist gut 😉

Also ich möchte später auch heiraten.
Allerdings muss ich ehrlich zugeben, stehen da auch pragmatische Gründe im Vordergrund:
- gewisse Dinge sind einfacher zu regeln (Krankheitsfall, Sorgerecht für Kinder, , etc.)
- es bringt gegenüber der "wilden Ehe" Vorteile (z.B. bei der Jobvergabe in meinem Fall, Steuern, Wohnungssuche ...)

Ich möchte den gleichen Namen wie mein Mann tragen und auch meinen Kindern diesen Namen geben. Das klingt schrecklich altmodisch, aber irgendwie gehört das für mich dazu.

Ansonsten liebe ich meinen Freund dadurch nicht mehr oder weniger, nur weil ein Trauschein da ist oder nicht. Ich kann auch mit ihm zusammen sein, ohne ihn heiraten zu müssen.

Ich bin zwar verliebt, aber auch realistisch. Natürlich kann man vorher nicht wissen, was passiert, ob die Ehe hält. Bisher hab ich mir noch keine Gedanken dazu gemacht, da die Hochzeit doch noch in einiger Entfernung steht ^^. Aber so wie ich mich kenne, werden wir vorher wohl grundsätzliche Dinge abklären- sowas liegt aber in meiner Natur und hat eher weniger mit Misstrauen gegenüber meinem Freund zu tun.

Fazit: Ich heirate nicht wegen der Liebe, aber aus Liebe und ich wünsche mir, dass dies in guten und in schlechten Zeiten hält.


Sori
 
Das mag alles so ein. Und aus der Sicht vorher, mag das auch richtig sein.
Man sollte sich aber einfach mal auf die Gegebenheiten des Lebens einstellen und auch - angesichts der Zahlen - mit dem schlimmsten rechnen. Und dann ist es für alle nur von Vorteil, wenn es geregelt ist.
Hier hätte der Staat schon vor langer Zeit handeln müssen und entsprechende Gesetze erlassen.


Siehst du, und genau da ist die Kirche dem Staat schon weit voraus. Die Kirche hat Regelungen für geschiedene Ehepartner geschaffen. Nicht was Finanzen betrifft, das dürfte sie ja auch nicht, sondern auf andern Feldern. Aber ich denke wir reden aneinander vorbei. Also nichts für ungut.

Cheney
 
Wir reden nicht aneinander vorbei. Es geht bei solchen Regelungen einfach darum, daß sich hinterher die Geier ( nämlich die Anwälte ) den großen Batzen teilen und sehr oft die Eheleute der Allgemeinheit ( der Sozialhilfe ) anheim fallen. Darum geht es.

Was die Kirche betrifft: Ich bin mir ganz sicher, daß der Hergott dieses Versprechen bis zum Tod ziemlich blöd findet. Als die Leute nur 30 Jahre alt wurden, hatte das sicher auch sowas wie Berechtigung - aber die Welt wandelt sich. ( Und genau das hat er ja wohl auch so angelegt! ) Und Kirchen verändern sich - im Schneckentempo sicherlich, aber sie verändern sich. Ich kann mich vielleicht lebenslang an meine Hausratsversicherung vertraglich binden - das geht, auch wenn die Preise steigen - aber an eine Frau? Kann ich zwar auch, aber ich glaube nicht, daß der Mensch Gewalt in jedem Fall über seine Gefühle hat.
 
Es soll von mir aus auch jeder der sich standesamtlich trauen läßt einen Vetrag für den Fall einer Scheidung machen. Deine Argumentation mit den Anwälten und so ist ja richtig.
Aber ich verstehe einfach nicht warum man mit einer Partnerin nicht bis zum Tode verheiratet sein kann. Und deswegen steht so ein Widerspruch für mich im krassen Widerspruch zu einer kirchlichen Heirat. Und dann immer das pochen auf eine Veränderung in der Kirche. Warum denn? Warum soll sich diese Institution denn verändern, zumindest in fundamentalen Fragen. Der Papst hat ja auch vor kurzem erst allen Kritikern im bezug auf dieses Thema klar eine Absage erteillt. Warum wird die Kirche bei solchen Themen bloß immer wieder so heftig kritisiert. Und meist auch noch von Leuten die mit Kirche eh nichts am Hut haben.

Cheney
 

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