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Trennung von Ehefrau wegen Affäre. Direkt mit offenen Karten spielen?

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Bleiben wir ontopic. Der TE hat unregelmäßige Arbeitszeiten und das Einkommen ist auch nicht immens.

Sicherlich liegt es letztendlich am Richter, aber ich sehe die Chancen für ein Wechselmodell als eher gering.

Das er sein Sohn sehen muss ist ja ganz klar, selbst wenn sich die noch Frau verweigert, gibt es nen kleinen Klaps auf die Finger und dann wird sich da auch eine Umgangsregelung finden. Klar kann auch ein teurer und steiniger Weg werden, aber ich denke da alles noch sehr frisch ist, sind die Fronten aktuell verhärtet. Das ergibt sich aber wohl noch (in den meisten Fällen).
 
Es ist schwierig zu beurteilen, ob seine noch Frau es überhaupt auch ebenso empfand, als ob ihre Ehe tot war. Selbst wenn es objektiv betrachtet tatsächlich so gewesen ist.... Vielleicht war es ihr gerade recht oder zumindest schon ok für sie und deshalb hatte sie jetzt nie und nimmer mit einer Trennung seinerseits gerechnet und muss das erst einmal einige Wochen verarbeiten bevor sie ihm wieder halbwegs mit Respekt begegnen kann um eine beidseits gute Regelung für das Kind besprechen zu können.

Vermutlich hatte sie ihm auch niemals zugetraut, dass er die - wie er es empfindet - tote Ehe nicht mehr aushielt und dann irgendwann fremdging.

Vielleicht denkt sie aber inzwischen auch schon: Ja, einen guten Zeitpunkt für eine Trennung, so dass es nie zum Fremdgehen hätte kommen können, wäre genau wegen der Problematik, dass sie auf keinen gemeinsamen Nenner gekommen wären, wie ein beidseits guter Umgang mit dem Kind hätte geregelt werden können, nie möglich gewesen und dieses Problem ist im Grunde nun ja nur aufgeschoben worden und wird jetzt erst akut.

Im Grunde sind sie kein Stück weiter...
 
Die Situation ist für alle richtig blöd. Für sie, für ihn, aber auch für mich. Es ist gerade alles in der Schwebe und nichts ist geklärt. Das ist belastend für alle und muss schnellstmöglich geklärt werden.

Wäre dann vielleicht für Dich ein guter Tipp kommunizieren zu lernen 🤷‍♀️?. Du drückst dich halt vor unangenehmen Aussprachen. Zeugt für mich nicht von verantwortungsvollem Verhalten- sorry. Wirst du auch irgendwann mit deinem Sohn haben oder eben mit der neuen Freundin, kommunizieren gehört halt leider zur sozialen Interaktion dazu.

Deine Ex Ehefrau hat zurecht fragen die hätte ich tatsächlich auch und mir als Beispiel würde die Wahrheit helfen ob als Brief oder irgendwie in einem Gespräch um Dinge abzuschließen - so enthältst du es ihr vor und wunderst dich dass sie sich dementsprechend zurückzieht! . Nur du ziehst dich feige aus der Affäre.. ist meine Meinung, willst dir unangenehme Gespräche ersparen so funktioniert das Leben nicht allen voran nicht wenn man Entscheidungen trifft ! Das zeugt für mich von keiner Reife . Einerseits willst du das Erziehungsmodel geklärt wissen, weil es da um dich geht und um deine Sohnzeit, die unangenehmen Themen willst du allerdings nicht klären weil du ja ne neue Freundin hast also für dich ja schon geklärt sind im weitesten Sinne!

Für mich lese ich viel Egoismus raus - mit der Ansage sie braucht so viel ME time viel anderes machst du ja im Moment auch nicht du gestaltest halt deine me time mit einer Affäre - oder nicht ? .. sie halt anders. Fakt ist - ihr habt schon länger an einander vorbei gelebt dass das nichts mit Liebe zu tun hat ist richtig - sehe ich auch so. So könntest du es ihr das auch mal klar machen - dass ist zwar sehr nüchtern aber zumindest ehrlich !
 
Die Situation ist für alle richtig blöd. Für sie, für ihn, aber auch für mich. Es ist gerade alles in der Schwebe und nichts ist geklärt. Das ist belastend für alle und muss schnellstmöglich geklärt werden.
Warum das jetzt "schnellstmöglich" geklärt werden muss und du nicht auch mal akzeptieren kannst, dass sie Zeit zum Verdauen braucht, verstehe ich nicht. Klar, du siehst dein Kind gerade ein paar Tage nicht. Allerdings wird daran niemand sterben, auch du nicht. Es ist eine Ausnahmesituation, die man nicht mal eben abfrühstückt.

Außerdem verstehe ich auch nicht, warum du nicht einfach deinerseits mal die Initiative ergreifst und ihr sagst, dass du - wie du es ja scheinbar auch vorher schon gemacht hast - ihn an Tag x treffen möchtest und mit ihm etwas unternimmst. Warum holst du ihn nicht einfach mal von der Schule ab und sagst ihr, dass du ihn um y Uhr dann wieder zu Hause absetzt. Ihr braucht euch noch nicht einmal zu begegnen. Wenn du doch vorher einen so großen Anteil an Erziehung und Lebrnsgestaltung deines Sohnes hattest verstehe ich nicht, warum du das ohne Not von jetzt auf gleich komplett aus der Hand gegeben hast und zulässt, dass sie dich mit Kindesentzug strafen kann.

Andere und ich hatten auch schon mal angeregt, einen Mediator einzuschalten, der zwischen euch vermittelt, damit ihr wieder ins Gespräch kommt und das nicht in destruktiven Vorwurftiraden ausartet. Gibt es da niemamden in der Familie oder ein/e gemeinsame/n gute/n Freund/in?

Für mein Gefühl hast du zuviel Scheixx-egal-Einstellung ihr gegenüber. Das wird sie merken und es verhärtet die Fronten bzw. trägt dazu bei, dass ihr nicht ins konstruktive Gespräch kommt. Nicht unwahrscheinlich, dass das zu ihrer Wut beiträgt. Wenn du also möchtest, dass ihr zu einer wohlwollenden guten Lösung findet, solltest du diese "ich, ich, ich-Denke" tunlichst ablegen und anerkennen, dass auch deine Noch-Frau ein Mensch mit Gefühlen ist, die du gerade sehr verletzt hast. Mir ist noch nicht klar, ob du das nicht sehen KANNST (dann macht der Mediator einmal mehr Sinn) oder einfach nur nicht WILLST (dann solltest du mindestens an dir arbeiten). Du klingst mir zwischen den Zeilen doch sehr verbittert und wütend und so, als ob das schon viel länger schwelt.
 
Sorry er ist 9 Jahre, keine 9 Monate alt. Er geht immer alleine zur Schule und zurück sagtest du. Wenn du ihn hättest unbedingt zu Gesicht haben wollen und mit ihm sprechen wollen, bräuchtest du theoretisch nur dort zu der üblichen Zeit auf dem Weg antreffen. Angeblich hast du dich doch fast immer um alle Organisationen gekümmert und auf diese Idee kamst du nicht. Auch kaufe ich das nicht so ganz ab, ein 9-Jähriger hat heute kein Handy und somit könntest du ihn nicht anrufen? (...)

Und immer noch: du denkst seit mindestens 3 Jahren an eine Trennung und hast keinen Plan, keine Ahnung wie du das besprechen kannst, wie du das deinem Sohn beibringen willst, wie man das möglichst gleichermaßen allen über die Bühne bringt? Es tut mir leid aber ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen. (...)

Ich soll ihn also heimlich abholen? Ich glaube das ist sicherlich der falsche Weg. Außerdem wollte ich zuerst mit ihr besprechen, ob sie ihm schon etwas gesagt hat oder ob wir das gemeinsam machen.

Der Junge wird bestimmt ein Handy haben.

Dies wäre wichtig für dich.

Nein, hat er nicht.

Wäre dann vielleicht für Dich ein guter Tipp kommunizieren zu lernen 🤷‍♀️?. Du drückst dich halt vor unangenehmen Aussprachen. Zeugt für mich nicht von verantwortungsvollem Verhalten- sorry. Wirst du auch irgendwann mit deinem Sohn haben oder eben mit der neuen Freundin, kommunizieren gehört halt leider zur sozialen Interaktion dazu.

Deine Ex Ehefrau hat zurecht fragen die hätte ich tatsächlich auch und mir als Beispiel würde die Wahrheit helfen ob als Brief oder irgendwie in einem Gespräch um Dinge abzuschließen - so enthältst du es ihr vor und wunderst dich dass sie sich dementsprechend zurückzieht! . Nur du ziehst dich feige aus der Affäre.. ist meine Meinung, willst dir unangenehme Gespräche ersparen so funktioniert das Leben nicht allen voran nicht wenn man Entscheidungen trifft ! Das zeugt für mich von keiner Reife . Einerseits willst du das Erziehungsmodel geklärt wissen, weil es da um dich geht und um deine Sohnzeit, die unangenehmen Themen willst du allerdings nicht klären weil du ja ne neue Freundin hast also für dich ja schon geklärt sind im weitesten Sinne!

Für mich lese ich viel Egoismus raus - mit der Ansage sie braucht so viel ME time viel anderes machst du ja im Moment auch nicht du gestaltest halt deine me time mit einer Affäre - oder nicht ? .. sie halt anders. Fakt ist - ihr habt schon länger an einander vorbei gelebt dass das nichts mit Liebe zu tun hat ist richtig - sehe ich auch so. So könntest du es ihr das auch mal klar machen - dass ist zwar sehr nüchtern aber zumindest ehrlich !

Es wird heute Nachmittag ein Treffen geben. Sie hat zugestimmt, dass wir uns auf neutralem Boden treffen. Ich werde ihr schonungslos alle Fragen beantworten, wenn sie das alles wissen will.

Warum das jetzt "schnellstmöglich" geklärt werden muss und du nicht auch mal akzeptieren kannst, dass sie Zeit zum Verdauen braucht, verstehe ich nicht. Klar, du siehst dein Kind gerade ein paar Tage nicht. Allerdings wird daran niemand sterben, auch du nicht. Es ist eine Ausnahmesituation, die man nicht mal eben abfrühstückt.

Außerdem verstehe ich auch nicht, warum du nicht einfach deinerseits mal die Initiative ergreifst und ihr sagst, dass du - wie du es ja scheinbar auch vorher schon gemacht hast - ihn an Tag x treffen möchtest und mit ihm etwas unternimmst. Warum holst du ihn nicht einfach mal von der Schule ab und sagst ihr, dass du ihn um y Uhr dann wieder zu Hause absetzt. Ihr braucht euch noch nicht einmal zu begegnen. Wenn du doch vorher einen so großen Anteil an Erziehung und Lebrnsgestaltung deines Sohnes hattest verstehe ich nicht, warum du das ohne Not von jetzt auf gleich komplett aus der Hand gegeben hast und zulässt, dass sie dich mit Kindesentzug strafen kann.

Andere und ich hatten auch schon mal angeregt, einen Mediator einzuschalten, der zwischen euch vermittelt, damit ihr wieder ins Gespräch kommt und das nicht in destruktiven Vorwurftiraden ausartet. Gibt es da niemamden in der Familie oder ein/e gemeinsame/n gute/n Freund/in?

Für mein Gefühl hast du zuviel Scheixx-egal-Einstellung ihr gegenüber. Das wird sie merken und es verhärtet die Fronten bzw. trägt dazu bei, dass ihr nicht ins konstruktive Gespräch kommt. Nicht unwahrscheinlich, dass das zu ihrer Wut beiträgt. Wenn du also möchtest, dass ihr zu einer wohlwollenden guten Lösung findet, solltest du diese "ich, ich, ich-Denke" tunlichst ablegen und anerkennen, dass auch deine Noch-Frau ein Mensch mit Gefühlen ist, die du gerade sehr verletzt hast. Mir ist noch nicht klar, ob du das nicht sehen KANNST (dann macht der Mediator einmal mehr Sinn) oder einfach nur nicht WILLST (dann solltest du mindestens an dir arbeiten). Du klingst mir zwischen den Zeilen doch sehr verbittert und wütend und so, als ob das schon viel länger schwelt.

Ich habe die Initiative ergriffen und versucht mit ihr zu besprechen, wann ich meinen Sohn sehen kann. Oder zu besprechen, ob sie ihm schon etwas gesagt hat. Das war nicht möglich. Ich will ihn nicht heimlich abholen und ihm dann von der Trennung erzählen. Ohne ihr Wissen.

Ich glaube nicht, dass irgendjemand aus ihrem oder meinem Umfeld als Mediator neutral sein kann. Ich wüsste niemanden. Meine besten Freunde? Ihre beste Freundin? Wohl nicht.
 
Es ging nie darum, ihn heimlich abzuholen. Aber ohne erst einen "Segen" bei ihr zu beantragen oder um Erlaubnis zu bitten. Wenn du zuvor doch so einen großen Anteil am Leben deines Sohnes hattest passt diese devote Bittsteller-Haltung für mich nicht.

Wie auch immer: Vielleicht taugt euer heutiger Austausch ja für eine Weichenstellung. Ich würde ihr dennoch nicht alles, was sie wissen will, schonungslos vor den Latz knallen. Ansonsten macht sie schnell wütend zu, lässt dich sitzen und gewonnen hast du gar nichts.
 
Ich glaube nicht, dass irgendjemand aus ihrem oder meinem Umfeld als Mediator neutral sein kann. Ich wüsste niemanden. Meine besten Freunde? Ihre beste Freundin? Wohl nicht.
Natürlich nicht die jeweils besten Freunde, denn logischerweise sind die nicht neutral. Aber vielleicht jemand aus der Familie, der euch BEIDEN sehr wohlgesonnen ist. Es geht bei der Mediation darum, eine konstruktive Gesprächsführung zwischen euch aufrechtzuerhalten und nicht in Vorwürfe abzudriften mit dem Ziel einer guten Lösung. Ein Mediator wahrt die Form, ist wie ein Ringrichter, der aufpasst, dass Regeln eingehalten werden.

Vielleicht ist das ohnehin etwas, was ihr direkt zu Beginn vereinbaren solltet, wenn ihr ohne Mediator redet: Regeln. Dazu gehört so etwas wie den anderen aussprechen zu lassen, sich mit Vorwürfen zurückzuhalten, zu versuchen, ausschließlich im Sinne eures Kindes zu verhandeln. Bestimmt lässt sich dazu im Netz etwas finden.
 
Ging ja schnell mit der Abwertung.

Im Gegensatz zu den meisten usern hier, ist er aber bis zur Seite 64 gekommen,
während andere es nicht über die 2. Seite dieses Threads hinaus schafften....
Ferner kann man seine sachlichen Aussagen als Fakten betrachten. Ich lese da keine regelrechte Abwertung.

Ich finde es bemerkenswert wenn man meint einem TE ein schlechtes Verhalten anzudichten, während dieser sogar noch über so viele Seiten hinweg sich Beleidigungen und Unterstellungen gefallen lässt.
Ich hätte mir das nicht so lange angeschaut.

Wäre dann vielleicht für Dich ein guter Tipp kommunizieren zu lernen 🤷‍♀️?. Du drückst dich halt vor unangenehmen Aussprachen. Zeugt für mich nicht von verantwortungsvollem Verhalten- sorry.

Wahrscheinlich ist ihm das bewusst geworden. Hast du überlesen, dass er seiner Frau eine Aussprache vorgeschlagen hat?

Es wird heute Nachmittag ein Treffen geben. Sie hat zugestimmt, dass wir uns auf neutralem Boden treffen. Ich werde ihr schonungslos alle Fragen beantworten, wenn sie das alles wissen will.

Bin gespannt ob du dann deine Fragen bezüglich des Umgangs ebenso beantwortet bekommst.
Davon bin ich nämlich überhaupt nicht überzeugt.
 
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