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Wen wählst du bei der nächsten Bundestagswahl (2025)?

Wen wähle ich bei der nächsten Bundestagswahl (23/02/2025)

  • SPD

    Teilnahmen: 12 8,7%
  • CDU/CSU

    Teilnahmen: 15 10,9%
  • Grüne

    Teilnahmen: 22 15,9%
  • FDP

    Teilnahmen: 4 2,9%
  • AfD

    Teilnahmen: 49 35,5%
  • Die Linke

    Teilnahmen: 8 5,8%
  • BSW

    Teilnahmen: 7 5,1%
  • Freie Wähler

    Teilnahmen: 2 1,4%
  • sonstige

    Teilnahmen: 19 13,8%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    138
Was die Linken und Grünen da veranstalten, ist der reinste Kindergarten!
Wenn über ein wichtiges Gesetz abgestimmt werden muss, dann kann man das doch nicht blockieren oder grundsätzlich dagegen sein, nur weil die AFD dazu auch ihre Stimmen abgibt.
Aber warum sollte man zu etwas abstimmen, hinter dem man nicht steht, hinter dem die Wähler, die man repräsentiert nicht stehen und von dem man der Meinung ist, es sei nicht haltbar?
Hätte Merz seine Anträge so formuliert, dass sie sinnvoll und machbar sind, hätte er die Zustimmung der SPD und Grünen bekommen.
DAS ist doch die kritik von SPD und Grünen: Also dass Merz Dinge lieber mit Hilfe der AFd durchbringt, auch wenn sie krasse Mängel haben, anstatt sie so zu gestalten, dass sie überhaupt machbar sind.
Sorum wird doch ein Schuh draus.
Hätte Merz die Anträge so gestaltet, dass sie machbar und sinnvoll sind, hätten vielleicht genug Abgeordnete der Grünen und der SPD zugestimmt und dann wäre es auch egal gewese, ob die AFD AUCH zustimmt oder nicht.
"Zwei Drittel der Befragten (67 Prozent) hielten den Angaben zufolge dauerhafte Grenzkontrollen für richtig, gut jeder Vierte (27 Prozent) hingegen für falsch. 68 Prozent der Befragten hätten sich zudem dafür ausgesprochen, dass Deutschland weniger geflüchtete Menschen aufnehmen sollte als aktuell."
Demokratie bedeutet aber in erster Linie auch: Im INTERESSE des volkes handeln- nicht nur nach dem WILLEN des Volkes handeln.
Das ist ein fundamentaler Unterschied- bzw KANN es einer sein!.
ZB wenn ein großer teil des volkes gewisse Dinge garnicht richtig einordnen kann, weil wir ja alle keine profis sind, dann kann eine demokratische Regierung auch nicht sagen: OK, ihr habt es so gewollt, also seid ihr selber schuld. Das wäre keine demokratische Verantwortung.
Also man muss auch HINTER die Fassade schauen: der WILLE des Volkes ist sicher nicht, ein MEHR von einer Sache die so nicht möglich ist, sondern der Wille, der hinter all dem steckt ist doch endlich mehr Sicherheit und konsequenter Schutz. Den erreicht man aber nicht, indem man Dinge verspricht, die nicht umsetzbar sind und zB mehr Schaden als Nutzen bringen (wobei dieser Schaden vielen vielleicht garnicht bewusst ist, bzw sie ihn falsch einschätzen: Stichwort Brexit)
Also einem Volk, das sich Schutz und Konsequenz in der Flüchtlingspolitik wünscht, eine nicht machbare Grenzkontrolle zu versprechen und ihnen dabei zu verschweigen, dass diese nicht nur nicht machbar ist sondern eben auch große wirtschaftliche Schäden und Eu-Konflikte mit sich bringen würde, ist doch nicht demokratisch.
Im Interesse des Volkes ist doch eine Lösung, die machbar ist und die nicht nebenher mehr Schaden als Nutzen bringt.
Also DAS sind doch die Gründe, warum die SPD und die Grünen nicht hinter den Anträgen von Merz stehen.
Nicht weil ihnen das Interesse des Volkes egal ist, sondern weil sie es- zurecht- wie ich finde- SO nicht verwirklicht sehen.
Und es ist doch nur demokratisch, dass sie ihre Sichtweise eben auch so verteidigen.

Und außerdem: Die SPD und die Grünen vertreten eben auch eine gewisse Gruppe der gesellschaft, die eben GEGEN diese Gesetze ist. Es GIBT diese Schicht der Gesellschaft und das sind die Wähler dieser Parteien. Wäre es nicht zutiefst undemokratisch, wenn jede Partei immer nur für das abstimmen müsste, was vorher in Umfragen als Mehrheit dahergekommen ist? Bräuchten wir dann überhaupt noch Parlamente? Dann könnte man ja alles mit Umfragen regeln.
Die einzelnen Parteien repräsentieren jeweils einzelne Teile der Gesellschaft und es ist NICHT undemokratisch, wenn jede dieser Stimme nauch Gehör bekommt, und repräsentiert ist, oder?
Also NATÜRLICH muss die APD und die Grünen gegne sowas stimmen, denn sie repräsentieren eben genau DIESE Stimmen im Land, die dagegen SIND.
 
Aber bist du reich? Im Sinne von mehreren Millionen Euro? Falls nein adressiert dich die Kampagne der Linken doch gar nicht und du brauchst dich gar nicht davon angesprochen fühlen.

Von Linker Politik fühle ich mich nie angesprochen.
Ich bin auf die Argumente von Blaumeise eingegangen. Und da gab es eben nur 2 Gruppen. Ich gehöre sicherlich nicht zu den Armen.
 
Demokratie bedeutet aber in erster Linie auch: Im INTERESSE des volkes handeln- nicht nur nach dem WILLEN des Volkes handeln.
Ich finde es sehr schön, dass du diesen Satz gebracht hast und die Begriffe groß geschrieben hast, weil es aus meiner Sicht einen grundsätzlichen Unterschied der Parteien zum Ausdruck bringt.

Demokratie nach dem Interesse des Volkes:
Eher linkspolitische Parteien machen es so wie du sagst, dass sie meinen, nach dem Interesse des Volkes zu handeln.
Ein klassisches Beispiel hierfür ist die paternalistische Demokratie, in der die Regierung als Hüter des Gemeinwohls agiert, ähnlich wie ein Elternteil, der für das Wohl seiner Kinder sorgt, auch wenn diese nicht immer in der Lage sind, die besten Entscheidungen für sich selbst zu treffen. In einer solchen Sichtweise wird Demokratie als System verstanden, das auf den besten Interessen des Volkes basiert, auch wenn diese nicht sofort erkennbar sind.

Diese Sichtweise lehne ich zutiefst ab, weil keinen Staat möchte, der mich wie ein Elternteil erzieht, mir ständig was verbietet und mich bemuttert. Es ist für mich das Gegenteil einer liberalen Gesellschaft.

Demokratie als Handeln nach dem Willen des Volkes:
Diese Auffassung betont, dass Demokratie eine direkte Umsetzung des Willens der Mehrheit bedeutet. Die Volksvertretung trifft Entscheidungen im Einklang mit den Präferenzen der Bürger, was vor allem in direkten Formen der Demokratie wie Referenden oder Volksabstimmungen zum Tragen kommt. Demokratie wird hier als System verstanden, in dem die Entscheidungsfindung direkt aus den Wünschen und Bedürfnissen der Bevölkerung hervorgeht.
In der direkten Demokratie, wie sie in der Schweiz praktiziert wird, oder in politischen Theorien von Jean-Jacques Rousseau (besonders in seinem Werk "Der Gesellschaftsvertrag") wird betont, dass die wahre Demokratie die direkte Umsetzung des Volkswillens ist.

Diese Art der Demokratie bevorzuge ich, dass der Bürger hier als emanzipiertes und erwachsenes Wesen wahrgenommen und respektiert wird. Seine Wünsche werden nicht umgedeutet sondern direkt akzeptiert. Ihm werden möglichst viele Freiheiten gelassen.

In unserer repräsentativen Demokratie sind gleichwohl beide demokratische Formen nicht in Reinform sinnvoll. Ich horche aber stets auf wenn mir (meist linke) Politiker sagen wollen, was in Wirklichkeit mein Interesse sei. Das haben die Politiker in der DDR und in totalitären Systemen auch immer getan. Auch Diktaturen geben immer vor im Interesse des Volkes zu handeln.

Ich finde diese demokratische Sichtweise daher immer sehr kritisch und wähle persönlich keine Parteien wie z.B. die Grünen, die auf eine anti-liberale Weise mir erzählen, was ich angeblich will und versuchen mir alles andere zu verbieten.
 
Aber warum sollte man zu etwas abstimmen, hinter dem man nicht steht, hinter dem die Wähler, die man repräsentiert nicht stehen und von dem man der Meinung ist, es sei nicht haltbar?
Hätte Merz seine Anträge so formuliert, dass sie sinnvoll und machbar sind, hätte er die Zustimmung der SPD und Grünen bekommen.
DAS ist doch die kritik von SPD und Grünen: Also dass Merz Dinge lieber mit Hilfe der AFd durchbringt, auch wenn sie krasse Mängel haben, anstatt sie so zu gestalten, dass sie überhaupt machbar sind.
Sorum wird doch ein Schuh draus.
Hätte Merz die Anträge so gestaltet, dass sie machbar und sinnvoll sind, hätten vielleicht genug Abgeordnete der Grünen und der SPD zugestimmt und dann wäre es auch egal gewese, ob die AFD AUCH zustimmt oder nicht.

Demokratie bedeutet aber in erster Linie auch: Im INTERESSE des volkes handeln- nicht nur nach dem WILLEN des Volkes handeln.
Das ist ein fundamentaler Unterschied- bzw KANN es einer sein!.
ZB wenn ein großer teil des volkes gewisse Dinge garnicht richtig einordnen kann, weil wir ja alle keine profis sind, dann kann eine demokratische Regierung auch nicht sagen: OK, ihr habt es so gewollt, also seid ihr selber schuld. Das wäre keine demokratische Verantwortung.
Also man muss auch HINTER die Fassade schauen: der WILLE des Volkes ist sicher nicht, ein MEHR von einer Sache die so nicht möglich ist, sondern der Wille, der hinter all dem steckt ist doch endlich mehr Sicherheit und konsequenter Schutz. Den erreicht man aber nicht, indem man Dinge verspricht, die nicht umsetzbar sind und zB mehr Schaden als Nutzen bringen (wobei dieser Schaden vielen vielleicht garnicht bewusst ist, bzw sie ihn falsch einschätzen: Stichwort Brexit)
Also einem Volk, das sich Schutz und Konsequenz in der Flüchtlingspolitik wünscht, eine nicht machbare Grenzkontrolle zu versprechen und ihnen dabei zu verschweigen, dass diese nicht nur nicht machbar ist sondern eben auch große wirtschaftliche Schäden und Eu-Konflikte mit sich bringen würde, ist doch nicht demokratisch.
Im Interesse des Volkes ist doch eine Lösung, die machbar ist und die nicht nebenher mehr Schaden als Nutzen bringt.
Also DAS sind doch die Gründe, warum die SPD und die Grünen nicht hinter den Anträgen von Merz stehen.
Nicht weil ihnen das Interesse des Volkes egal ist, sondern weil sie es- zurecht- wie ich finde- SO nicht verwirklicht sehen.
Und es ist doch nur demokratisch, dass sie ihre Sichtweise eben auch so verteidigen.

Und außerdem: Die SPD und die Grünen vertreten eben auch eine gewisse Gruppe der gesellschaft, die eben GEGEN diese Gesetze ist. Es GIBT diese Schicht der Gesellschaft und das sind die Wähler dieser Parteien. Wäre es nicht zutiefst undemokratisch, wenn jede Partei immer nur für das abstimmen müsste, was vorher in Umfragen als Mehrheit dahergekommen ist? Bräuchten wir dann überhaupt noch Parlamente? Dann könnte man ja alles mit Umfragen regeln.
Die einzelnen Parteien repräsentieren jeweils einzelne Teile der Gesellschaft und es ist NICHT undemokratisch, wenn jede dieser Stimme nauch Gehör bekommt, und repräsentiert ist, oder?
Also NATÜRLICH muss die APD und die Grünen gegne sowas stimmen, denn sie repräsentieren eben genau DIESE Stimmen im Land, die dagegen SIND.
Interessen sind verschieden und man kann natürlich nur für alle sprechen.
Meine Interessen sind in diesem Fall, dass nicht täglich 2 Gruppenvergewaltigungen und wöchentlich 100 Messerstecherereien stattfinden.
 
hinter dem man nicht steht, hinter dem die Wähler, die man repräsentiert nicht stehen
Das stimmt so nicht, laut Umfrage sind selbst 60% der SPD Wähler für Merz Änderungen bei Migrationspolitik. Nur 30% der Grünen, das stimmt wohl.

Und was ist daran verkehrt, wenn die Politik sich mehr nach Umfragen entscheiden würde, das geht doch in die Richtung direkte Demokratie.
Aber du sprichst den Menschen,- der ganzen Bevölkerung eines Landes lieber den freien Willen und das freie Denken ab? Die Bevölkerung ist dumm und kann gar nicht erkennen was das richtige ist?
Das finde ich sehr bedenklich. Dann braucht man keine Demokratie mehr, wenn man seine Wähler eh für zu dumm hält. Dann entscheidet man wie für kleine Kinder und hochbetagte Senioren einfach über deren Köpfe hinweg, weil man selbst es ja am besten weiß.

Hätte Merz seine Anträge so formuliert, dass sie sinnvoll und machbar sind, hätte er die Zustimmung der SPD und Grünen bekommen.
Ich sehe nichts falsches an den Gesetzesänderungen.
Hast du sie gelesen?

Grad die dritte Änderung würde dazu beitragen, dass ausreisepflichtige Migranten, meist auch Straftäter von der Bundespolizei aufgegriffen und abgeschoben werden können.
Die SPD, Linken, Grüne und du sind aber dafür, das man diese weiter frei herum laufen lassen kann.

Es fehlt das Personal hast du mehrmals gesagt. Hier will man das Personal zur Durchsetzung des Gesetzes bereitstellen, Nö das will man dann auch wieder nicht?
Lieber einen Brief schreiben mit dem Termin zur geplanten Abschiebung und dem abgelehnten Asylbewerber Zeit zum Untertauchen geben? Und dann warten bis er irgendwo eine schreckliche Gewalttat begeht?
Das ist als besser?
Ich verstehe es nicht, wie man so etwas gutheißen kann.

Also entweder kapieren diese Parteien gar nichts oder es geht eben doch nur darum die Brandmauer aufrecht zu erhalten.
Wie ich Merz einschätze, wird er das mit sich nicht machen lassen.
So wird die Regierung nicht regierungsfähig sein und es könnte schon bald erneut zu Neuwahlen kommen.
 
Die AfD hat kürzlich eine Großspende in Höhe von rund 2,35 Millionen Euro von Gerhard Dingler, einem ehemaligen Landesgeschäftsführer der FPÖ in Vorarlberg, Österreich, erhalten. Diese Spende umfasst eine Sachleistung in Form von 6.395 Plakaten, die deutschlandweit im Bundestagswahlkampf eingesetzt werden sollen.

 
Die AfD hat kürzlich eine Großspende in Höhe von rund 2,35 Millionen Euro von Gerhard Dingler, einem ehemaligen Landesgeschäftsführer der FPÖ in Vorarlberg, Österreich, erhalten. Diese Spende umfasst eine Sachleistung in Form von 6.395 Plakaten, die deutschlandweit im Bundestagswahlkampf eingesetzt werden sollen.

Ausgleichende Gerechtigkeit?
Immerhin konnte auch das BSW eine Einzelspende von über 4 Millionen verbuchen.
Was sich jetzt der einzelne Spender davon erhofft ist mir auch nicht so ganz klar.
Wenn man aber die gesamten Parteispenden so sieht, dann kann man schon erkennen wer in Zukunft regieren soll.
Zumindest aus Sicht der Spender.
 
Meine Interessen sind in diesem Fall, dass nicht täglich 2 Gruppenvergewaltigungen
Gruppenvergewaltigungen hat es vor 55 Jahren auch schon gegeben, ich war 4 und es waren bis zu 10 Männer, die da über mich hergefallen sind. Über Jahre, vielleicht 2 oder 3x im Monat... Deutsche reinsten Blutes, zumindest mein Vater konnte unter Hitler einen bestimmten Ausweis vorweisen... Fängt mit A an und er war bis zum Schluss sehr stolz auf seine Abstamnung...
und wöchentlich 100 Messerstecherereien
100 täglich wage ich zu bezweifeln... aber auch Messerstechereien hat es damals schon gegeben. Ich persönlich weiß von zwei, leider ebenfals nette Deutsche aus der Nachbarschaft...
Ups, nee ich weiß von drei, vor ca 10 Jahren hat so ein netter Deutscher auch hier in der Straße noch jemanden erstochen...in einer Sylvesternacht übrigens...
Ich kenne übrigens so einige Syrer Iraner, Türken, und Afgahnen ( und viele aus anderen Nationen...) aber bislang sind die nicht durch Gewalttätigkeit aufgefallen... im Gegensatz zu so einigen Deutschen, die ich leider im Laufe meines Lebens kennenlernen musste.
Ich weiß, dass es auch gewalttätige Flüchtlinge oder Zuwanderer gibt. Das stelle ich nicht in Abrede. Aber, und das wird hier massiv übersehen, es gibt auch sehr viele deutsche Gewaltverbrecher der schlimmsten Sorte.
 
Hier ein echt interessantes Interview mit der saarländischen Ministerpräsidentin Rehlingerzu den Plänen der Union bzgl Migrationspolitik. Trifft es meiner Meinung nach voll ins Schwarze und zeigt genua, wo das Kernproblem liegt. Also eben die Forderung nach vernünftigem Vorgehen, anstatt polemischen Schnellschüssen.
In Sachen Migration fährt die Union einen harten Kurs. CDU-Chef Friedrich Merz will Migranten an der Grenze zurückschicken. Er hat SPD und Grüne aufgefordert, den Plänen zuzustimmen. Warum will die SPD das nicht?
Die SPD-geführte Bundesregierung hat die irreguläre Migration massiv zurückgeführt. Bund und Länder gehen gemeinsam bis an die Grenzen dessen, was rechtlich möglich ist. Auch jetzt liegen Gesetzentwürfe in Bundestag und Bundesrat, die weitere Verbesserungen bringen würden. Die Union blockiert das und sucht stattdessen die Stimmen der teilweise rechtsextremen AfD. Friedrich Merz spaltet damit die Mitte der Gesellschaft.

Wie meinen Sie das?

Weil die demokratische Mitte sich an Recht und Gesetz halten will, ist er bereit, auf zweifelhafte Mehrheiten zu setzen. Das ist ein Tabubruch in der demokratischen Tradition unseres Landes. Friedrich Merz hat stets beteuert, das niemals zu tun. Jetzt hat er es getan. Deshalb, noch schlimmer: Es ist ein Dammbruch.
Migration und Asyl sind in großen Teilen Sache der Länder. Immer wieder steht der Vorwurf im Raum, dass Behörden im Umgang mit möglichen Gefährdern versagt haben – so wie in Solingen, in Magdeburg und jetzt auch in Aschaffenburg. Wie kann das besser werden?

Wir müssen bei uns selbst überprüfen, ob wir genug Personal haben, ob die Abläufe funktionieren, wo es hakt und wo Notwendigkeiten bestehen, etwas an der Rechtslage zu verändern. Ganz häufig ist es aber so, dass Verschärfungen gefordert werden – obwohl es ausreichen würde, alles im bestehenden Rechtsrahmen auszunutzen. Die aktuellen Vorschläge sind nicht mit höherrangigem Recht – also unserer Verfassung, EU- und Völkerrecht – vereinbar. Die Anschläge müssen Konsequenzen haben – aber doch nicht so, dass wir in der EU plötzlich alleine mit Viktor Orbán stehen.
 

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