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Trennung von Ehefrau wegen Affäre. Direkt mit offenen Karten spielen?

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Den später wieder verlassenen sieht man ja auch nicht an, dass sie verlassen wurden und Mann leidet still. Daher fallen sie auch nicht auf. 😉 Der Alltag wird jetzt zeigen, wie ernst es der jungen Frau mit der Beziehung ist. Es ist allerdings definitiv etwas anderes, seine Affaire gelegentlich zu treffen und nur schöne Momente zu erleben als eben den Alltag, in dem man sich arrangieren oder auch schlechte Stimmung aushalten können muss. Diese Nähe ist ungewohnt und kann ja sogar schon an sich zur Erkenntnis führen, dass es als Affaire super war, zu mehr dann aber doch nicht reicht. Und ja, das wird die Zeit zeigen.

Weiß deine Noch-Frau eigentlich nur, dass es da eine andere gibt oder auch, dass die gerade knapp volljährig ist? Kennt sie sie vielleicht sogar? Beides hat ja nochmal Eskalationspotenzial.

Dass deine Noch-Frau dir den Sohn vorenthält sah sie vermutlich als einzige Möglichkeit, dich für den Fehltritt zu "bestrafen". Es ist tragisch, wenn der Sohn jetzt zur Waffe würde, denn der am stärksten Leidtragende wäre dann genau er, der dir ja angeblich am wichtigsten war. Diese Art der Trennung (nicht die Trennung als Solche) wegen einer anderen war daher maximal unklug.

Ich muss allerdings auch sagen, dass ich bei deinen Schilderungen jegliche Empathie von dir vermisse. Und wenn du so arxxxkalt mit ihr umgehst ist es doch nicht verwunderlich, dass sie auch mit möglichst harten Bandagen gegen dich zu kämpfen versucht. Dass du da von ihr Rücksichtnahme auf dich erwartest ist schon ein bisschen strange. Vielleicht wäre es eine Idee, diese Art mal ein bisschen zu ändern, so dass ungeachtet aller fehlenden Liebe sie zumindest das Gefühl bekommt, dass dir ihr Schicksal nicht völlig am Allerwertesten vorbei geht. Schließlich muss da ja mal mehr zwischen euch gewesen sein und ihr habt euch nur auseinanderentwickelt. Oder hat sie dir willentlich geschadet, dich schlecht behandelt?

Wenn sie jemand ist, der Konflikten ausweicht und nicht streitet (hatte ich zunächt überlesen, sorry) wäre vielleicht ein Brief an sie ein guter Weg, um zu einem gesitteten Miteinander zurückzufinden. Auf deine Affaire musst und solltest du darin natürlich nicht eingehen, aber die Schriftform böte Gelegenheit, dein Bedauern auszudrücken, dass es mit ihr nicht geklappt hat und nochmal aufzuzueigen, weshalb du so nicht weiterleben konntest und wolltest. Vor allem aber könntest du - noch ohne Anwalt und ohne endgültig verhärtete Fronten - deinen Wunsch zum Ausdruck bringen, dass ihr beide doch alles tun solltet, damit euer Kind nicht leidet. Denn das dürfte schon jetzt der Fall sein.

Du könntest den Brief am Montag in der Wohnung liegen lassen.
Ihr einen Brief zu schreiben hatte ich weiter vorne auch schon vorgeschlagen. Noch böte sich die Gelegenheit.
 
Ich denke es kommt auf die Frequenz an. Wenn man sich nur ca. 1x pro Woche trifft, könnte ich mir schon vorstellen, das über Jahre geheim halten zu können.
Oder z.b. immer mal gemeinsam einen Tag vom Jahresurlaub einstreuen. Dann könnte man sogar am Abend wieder zu Hause sein und hat aber fast den ganzen Tag mit der Flamme verbracht.
Angebliche Seminare, etc.! Ich spiele zum Beispiel Tennis. 3-4x pro Woche. Es wäre ein leichtes wenn jemand viel Sport treibt, das auf die hälfte zu reduzieren und schon gäbe es mindestens 2 Treffen Freiraum pro Woche.

Problem sehe ich aber schon darin, wenn man mal in der Nähe irgendwohin geht, Kirmes oder so.
Dann sieht man evtl. gemeinsame Bekannte. Und das kann in die Hose gehen.
Generell ist mir aber klar: Ist einmal auch nur der Hauch einer Vermutung im Raum, wird es ganz schwer. Und das kann schon im Kleinen losgehen. Man hat permanent das Handy in der Hand oder man lässt es plötzlich nicht mehr frei zugänglich liegen. Drückt was weg wenn der Partner kommt. Ich denke, da haben die meisten Menschen sehr feine Antennen. Und ab dann wird plötzlich genauer hingeschaut.

Du kennst dich aber gut aus ;D
 
Vor allem aber könntest du - noch ohne Anwalt und ohne endgültig verhärtete Fronten - deinen Wunsch zum Ausdruck bringen, dass ihr beide doch alles tun solltet, damit euer Kind nicht leidet. Denn das dürfte schon jetzt der Fall sein.

Du könntest den Brief am Montag in der Wohnung liegen lassen.
Die Idee mit dem Brief finde ich gut.
Versuch aber einfühlsam zu schreiben und ,wenn dir das Ganze leid tut,wie sich das entwickelt hat,darfst du dich auch gerne entschuldigen.
Vermeide Ausdrücke wie " ich will",( besser: ich würde mir wünschen) und betone,dass du für euch drei die beste Regelung finden möchtest und bitte sie um ein Gespräch.
 
Ich gehe aber eher davon aus das sie am Montag anwesend sein wird, sofern sie nicht einen anderen Termin hat.

Ich denke, 3-5 Tage Ruhe machen da schon eine ganze Menge aus und ich könnte mir vorstellen, dass sich vielmehr ein bißchen was angestaut hat, was sie ihm an den Kopf knallen möchte.
Ein Brief wäre dann völlig unrelevant. Aber, das sehen wir ja dann.
 
Dann muss alles über einen Anwalt laufen.
Das muss es ohnehin. Der Unterhalt muss berechnet werden, der Versorgungsausgleich, das Trennungsjahr wird offiziell eingeläutet, eventuell vorhandene Preziosen müssen gerecht aufgeteilt werden und Versicherungen umgeschrieben.
Es gibt so viel zu tun!
Wenn du Glück hast, wird deine neue Partnerin bald schwanger, dann hast du ein neues Kind und musst dich nicht mehr rumärgern.
Man muss das ganz pragmatisch angehen.
 
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