löwenzähnchen
Mitglied
Hallo,
bereits mein zweiter Beitrag zu ähnlichem Thema, aber eure Gedanken waren auch beim letzten Mal sehr hilfreich🙂 Deshalb:
Mein Freund und ich, beide Anfang zwanzig, sind seit fast 2 Jahren zusammen. Es ist seine erste Beziehung, ich kam aus einer sehr schmerzhaften, langen Trennung. Versprach mir, dass jetzt alles besser wird, aber nein. Ich habe einen ordentlichen Patzen an Macken mitgebracht. Wir kennen uns schon seit 8 Jahren, damals war ich schon sehr verliebt in ihn, aber es kam nie dazu, dass wir ein Paar wurden. Die Wege trennten sich, und vor drei Jahren kamen wir über einen Verein wieder zusammen und ein halbes Jahr später, als meine Beziehung in die Brüche ging auch zusammen. Die ersten 9 Monate hielt er die Beziehung mehr oder weniger vor allen geheim, ich spielte blauäugig mit, auch wenn er mir bis heute keinen Grund dafür nennen kann. Mich hat das damals wie heute schon etwas verletzt, aber hielt es für ihn erstmal aus. Jetzt bin ich seit einem Jahr regelmäßig auch bei ihm zuhause und bin auch gerne da. Bloß fange ich immer mehr an, an unserer Beziehung zu zweifeln. Passen wir wirklich so gut zusammen? Wir haben bis jetzt kaum Dinge gemeinsam erlebt vor allem wegen der Arbeit, wegen Verpflichtungen. Wir haben recht gegensätzliche Arbeitszeiten und sind auch sonst im Dorfleben, in Vereinen sehr aktiv. Aber mir fehlt es immer mehr, dass wir fast keine gemeinsamen Erlebnisse, Erinnerungen, Abenteuer haben. Letztens sind wir seit 3 Monaten wieder gemeinsam Verwandte besuchen gegangen, das ist schon was besonders. Auch wenn ich vorschlage, Dinge zu unternehmen finden wir nur schwer Zeit und wenn wir dann Zeit haben, dann möchte er sich auch erholen und nicht was unternehmen. Ich bin da ein bisschen anders, ich entdecke meine Liebe zum Sport wieder und möchte die eigentlich gerne teilen. Auch hin und wieder raus aus dem Dorf zu kommen, kitzelt mich in den Fingerspitzen, aber er mag das nicht. Ich habe immer mehr Probleme mir eine gemeinsame Zukunft vorzustellen. Wir haben noch nie gestritten, wir haben so wenig gemeinsam erlebt, dass wir nicht mal dazu gekommen wären uns zu streiten, das würde ich aber auch wichtig finden. Ich fühle etwas für ihn, aber diese Gefühle habe ich nur immer wieder, wenn wir mehr Zeit zusammen verbringen, sonst tu ich mich schwer etwas zu spüren.
Ich möchte mir etwas aufbauen, Hof, Kinder, Familie. Aber ich zweifle immer mehr daran, dass wir das gemeinsam schaffen. Und manchmal, wenn ich mit anderen, auch Männern, spreche, ertappe ich mich dabei zu denken, ob jemand anderes besser zu mir passen würde. Ob ich dann glücklicher wäre.
Ich weiß, reden reden reden. Aber das fällt mir generell nicht so leicht. Erst recht nicht so einen Satz in den Raum zu knallen, wie "ich fühle nicht mehr so". Er ist echt liebevoll und vielleicht muss ich nur Geduld haben, diese Phase überwinden.
bereits mein zweiter Beitrag zu ähnlichem Thema, aber eure Gedanken waren auch beim letzten Mal sehr hilfreich🙂 Deshalb:
Mein Freund und ich, beide Anfang zwanzig, sind seit fast 2 Jahren zusammen. Es ist seine erste Beziehung, ich kam aus einer sehr schmerzhaften, langen Trennung. Versprach mir, dass jetzt alles besser wird, aber nein. Ich habe einen ordentlichen Patzen an Macken mitgebracht. Wir kennen uns schon seit 8 Jahren, damals war ich schon sehr verliebt in ihn, aber es kam nie dazu, dass wir ein Paar wurden. Die Wege trennten sich, und vor drei Jahren kamen wir über einen Verein wieder zusammen und ein halbes Jahr später, als meine Beziehung in die Brüche ging auch zusammen. Die ersten 9 Monate hielt er die Beziehung mehr oder weniger vor allen geheim, ich spielte blauäugig mit, auch wenn er mir bis heute keinen Grund dafür nennen kann. Mich hat das damals wie heute schon etwas verletzt, aber hielt es für ihn erstmal aus. Jetzt bin ich seit einem Jahr regelmäßig auch bei ihm zuhause und bin auch gerne da. Bloß fange ich immer mehr an, an unserer Beziehung zu zweifeln. Passen wir wirklich so gut zusammen? Wir haben bis jetzt kaum Dinge gemeinsam erlebt vor allem wegen der Arbeit, wegen Verpflichtungen. Wir haben recht gegensätzliche Arbeitszeiten und sind auch sonst im Dorfleben, in Vereinen sehr aktiv. Aber mir fehlt es immer mehr, dass wir fast keine gemeinsamen Erlebnisse, Erinnerungen, Abenteuer haben. Letztens sind wir seit 3 Monaten wieder gemeinsam Verwandte besuchen gegangen, das ist schon was besonders. Auch wenn ich vorschlage, Dinge zu unternehmen finden wir nur schwer Zeit und wenn wir dann Zeit haben, dann möchte er sich auch erholen und nicht was unternehmen. Ich bin da ein bisschen anders, ich entdecke meine Liebe zum Sport wieder und möchte die eigentlich gerne teilen. Auch hin und wieder raus aus dem Dorf zu kommen, kitzelt mich in den Fingerspitzen, aber er mag das nicht. Ich habe immer mehr Probleme mir eine gemeinsame Zukunft vorzustellen. Wir haben noch nie gestritten, wir haben so wenig gemeinsam erlebt, dass wir nicht mal dazu gekommen wären uns zu streiten, das würde ich aber auch wichtig finden. Ich fühle etwas für ihn, aber diese Gefühle habe ich nur immer wieder, wenn wir mehr Zeit zusammen verbringen, sonst tu ich mich schwer etwas zu spüren.
Ich möchte mir etwas aufbauen, Hof, Kinder, Familie. Aber ich zweifle immer mehr daran, dass wir das gemeinsam schaffen. Und manchmal, wenn ich mit anderen, auch Männern, spreche, ertappe ich mich dabei zu denken, ob jemand anderes besser zu mir passen würde. Ob ich dann glücklicher wäre.
Ich weiß, reden reden reden. Aber das fällt mir generell nicht so leicht. Erst recht nicht so einen Satz in den Raum zu knallen, wie "ich fühle nicht mehr so". Er ist echt liebevoll und vielleicht muss ich nur Geduld haben, diese Phase überwinden.