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Streit mit Arbeitskollegin

Du bist der Vorgesetzte, du musst aktiver sein. Es ist ja gut, wenn sie Kritik äußern darf und du das einsiehst und das änderst, aber respektvoll ist die Zusammenarbeit zwischen euch nicht.


Du hast erwartet, dass sie zu dir kommt und sich entschuldigt? Du hättest um ein Gespräch bitten sollen und klären, dass sie sich respektvoller zu verhalten hat.

Entweder noch ein Gespräch oder versetzen und nur noch dienstlich kommunizieren.

Ich denke euch fehlt einfach die richtige dienstliche Distanz, weil ihr euch privat so gut verstanden habt.
 
A

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Re: Streit mit Arbeitskollegin
Wäre Mediation ein denkbarer Weg?

Mir kommt das leider sehr bekannt vor. Ich hatte eine ähnliche Situation mal mit einem Kollegen und ich denke, dass das daher rührt, dass Privates und Geschäftliches vermischt wurde. Das sind dann nicht mehr nur berufliche Konflikte, das ist persönliche Enttäuschung. Das Arbeitsverhältnis zeichnete sich durch ein extrem mieses Betriebsklima aus. Wir haben uns jahrelang in die Hand versprochen, dass wir zusammenhalten werden und uns dann ja nichts passieren könne.....und waren auch privat vertraut (nicht in einer Beziehung). Tja, Scheibenkleister.

Dafür, dass Du ihr eigentlich vorgesetzt bist, nimmt sie sich ganz schön viel raus. Dich sogar vor anderen so zusammenzufalten, weil Du ihren Anruf übersehen hast....wow...
Ja ich kann von meiner Seite aus sagen das ich menschlich und persönlich enttäuscht bin. Ich habe Fehler zugegeben und hätte es mir von ihr auch gewünscht. Weil an einem Konflikt sind immer 2 Parteien beteiligt. Ich hatte auch teilweise das Gefühl aber das kann auch Einbildung sein das mehr Interesse an mir besteht obwohl sie verheiratet ist.
 
Du bist Führungskraft und machst solche Spielchen mit?

Du bist der Vorgesetzte. Rede im Büro (und nicht auf WhatsApp!) sachlich mit deiner Assistentin und mache deutlich, was ihre Aufgaben sind und was du erwartest. Falls sie ihre Aufgaben nicht erledigt, gibt es Konsequenzen. Schreibe ein Protokoll eures Gesprächs, das kommt in die Personalakte.

Es wäre schon an dir gewesen, dir blöde Sprüche nach dem Reinplatzen in dein Büro zu verbitten. Du warst im Gespräch und nicht verfügbar, Punkt.

Es liest sich eher so, als wäre sie die Chefin, nicht du.
Ja so spielt sie sich auch auf. Ich mochte sie halt sehr sehr gerne und deswegen dachte ich wir lösen das Problem anders. Sie war wie eine Freundin.
 
Mediation beruht im Übrigen weniger auf den Zielen von gewinnen und verlieren.
Es geht eher darum, es zu verstehen, warum der andere so reagiert.
Im Grunde ein sehr positives Menschenbild: nämlich, dass jedem erstmal der Vorschusskredit gewährt wird, dass er/sie gute Gründe hat, so zu reagieren/so zu sein. Zu ergründen, welche verletzten Gefühle und Bedürfnisse hinter allem stecken. Dazu bedarf es aber auch der Bereitschaft und die Kollegin scheint ja eher dicht zu machen.

Ich finde es im Übrigen schwierig bis unmöglich, eine Arbeitsbeziehung, die so ins Private gezogen wurde, nachher wieder ausschließlich auf eine professionelle Ebene zurückzuführen. Ich hatte das damals mit meinem Kollegen auch versucht, habe das als Ziel auch artikuliert, habe private Erzählungen abgeblockt etc.. Aber eigentlich hat das nur weiter zur Eskalation beigetragen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich möchte das ja eigentlich gar nicht weil wir uns echt sehr gut verstanden haben
Das "echt sehr gut verstanden habern" war wohl eine Täuschung, denn hier sieht es eher danach aus, als ob sie die Gelegenheit gefunden hat, um an Deinen Posten heranzukommen. Wenigstens verhältst Du Dich als ihr Vorgesetzter zu unterwürfig, und das nutzt sie aus.
Dein Ziel sollte nicht sein, die verlorene Harmonie wiederzufinden, sondern Ordnung in Euer Arbeitsverhältnis zu bringen, so dass jeder an seinen Platz verwiesen wird. Mehr nicht. Erst dann wird sie sich wohl wieder Mühe geben, wer weiss.
 
Sie ist dir unterstellt, korrekt?

Dann hast du durch deine Vermeidungs-Haltung verpasst diesen Konflikt zu stoppen. Wenn ich in einem wichtigen Meeting bin und jemand platzt dermaßen unhöflich herein, würde ich SOFORT das Gespräch suchen und deutlich klarstellen, dass es so nicht geht. Wenn ich Aufgaben zuteilen, erwarte ich dass sie bearbeitet werden. Bekomme ich auf meine Nachfrage keine Antwort, dann stehe ich persönlich am Schreibtisch und fordere eine Erklärung. Passiert das mehrfach, ist es Arbeitsverweigerung und kann angemahnt werden.
Du möchtest eine heile Welt und kannst nicht aushalten, dass es nicht glatt zwischen euch läuft. Das ist aber nicht akzeptabel für eine Führungskraft.

Da die Situation derart verfahren ist, würde ich auch ein sachliches Gespräch mit einet dritten Person (Mediator) suchen um die Sache zu klären.

Edit: und lass das mit WhatsApp, das ist völlig unprofessionell.
Danke für deine ehrliche Antwort. Das verstehe ich. Leider ist das Kind auch mit WhatsApp nun in Brunnen gefallen. Wie soll ich jetzt weiter vorgehen? Nochmal mit ihr sprechen oder mit dem GF?
 
Es muss jedenfalls jemand vermitteln. Alleine kannst du das Problem nicht lösen.
 
Zuletzt bearbeitet:
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Was würdest du jetzt an meiner Stelle tun?
 

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