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Was soll ich noch tun…

Ich erwarte nicht, dass er sich meldet. Wird er nicht und soll er auch nicht. Im übrigen braucht doch nicht jedes Kind Kontakt zum leiblichen Vater. Ihm scheint es dort drüben gut zu gehen. Das hat auch nichts mit bockig zu tun, nur muss man sich einem Menschen so aufdrängen, nur um seine eigenen Bedürfnisse zu erfüllen? Er weiß, dass er sich immer melden kann. Er wird es nie mehr tun. Und das muss ich als erwachsener nun auch respektieren und akzeptieren.
 
Ich erwarte nicht, dass er sich meldet. Wird er nicht und soll er auch nicht. Im übrigen braucht doch nicht jedes Kind Kontakt zum leiblichen Vater. Ihm scheint es dort drüben gut zu gehen. Das hat auch nichts mit bockig zu tun, nur muss man sich einem Menschen so aufdrängen, nur um seine eigenen Bedürfnisse zu erfüllen? Er weiß, dass er sich immer melden kann. Er wird es nie mehr tun. Und das muss ich als erwachsener nun auch respektieren und akzeptieren.

Ich finde diese Situation sehr schlimm und traurig. Du musst respektieren, dass es zurzeit sehr schwierig ist, aber aufgeben würde ich nicht. Ich würde mich regelmäßig bei meinem Kind melden. Warum? Dein Kind wird älter, wird nachdenken, wird vielleicht sogar irgendwann mal den Wunsch verspüren, Kontakt mit dir haben zu wollen. Allerdings nur, wenn du ihm signalisierst, dass du immer da bist und von deiner Seite aus der Kontakt zu jeder Zeit gewünscht ist.
 
Dieses Kämpflein ist es jetzt gewesen?

Einfach wegziehen reicht um dich von deinem Kind zu trennen?

Such dir erstmal psychologische Hilfe, komm wieder auf die Beine und überleg dir ganz genau, ob du das ernst meinst.

Such dir mal bissige Mitstreiter in einer Community für Väterrechte, wo man dich vielleicht mehr stärken kann als hier.

Was du jetzt versäumst, musst du später mühevoll wieder aufbauen, wenn sich beim Kind erstmal der Gedanke einschleicht, es wäre dir egal.

Junge. 10 Jahre löscht man nicht aus. Du bist sein Vater. Fläschchen, Windeln, Kindergarten, Einschulung, Verarzten aufgeschlagener Knie. Das ist nicht einfach weggewischt.Er liebt und vermisst dich, wie so gut wie jedes Trennungskind Papa oder Mama vermisst.

Ich kann hier nicht mehr lesen, mich macht das fertig.

Ich wünsche dir alles Gute und dass du deinen Jungen bald wiedersiehst.
 
Wenn mein Sohn mir schreiben will, kann Sie es definitiv nicht verhindern. Er hat unzählige Möglichkeiten, wovon Sie keine Ahnung hat. Es ist letztendlich so gekommen, wie Sie es lange schon geplant hatte. Er hat 6 Monate ohne mich geschafft, dann schafft er auch 6 Jahre, bzw. ein Leben. Ich muss das alles versuchen zu vergessen. Dieser Abschnitt meines Lebens ist vorbei. Ich hätte es emotional so oder so niemals geschafft, meinen Sohn nur 4 Tage im Monat zu sehen. Das ist für mich kein Vater leben. Hut ab vor allen, die das aushalten können.
 
Du resignierst bevor der Kampf überhaupt begonnen hat. Du möchtest eine Rückmeldung von deinem Sohn, davon bist du nicht abzubringen.

Es bleibt aber dabei, das du die Umstände nicht kennst, unter denen er lebt. Was haben denn Fotos in sozialen Netzwerken zu besagen? Ich kenne viele die das machen und denke oft, das die Realität dahinter anders aussieht. Weil ich diese Leute ja kenne und weiss, daß es eine Fassade ist.

Kannst du dir denn gar nicht selbst in den Hintern treten?!

Finde heraus wo er zur Schule geht, vereinbare dort einen Termin zur Informarion. Niemand kann dir das verwehren, aber du machst das nicht.

Stelle formlos einen Antrag an das Familiengericht auf Regelung des Umfangs. In 1. Instanz gibt es keinen Anwaltszwang, du kannst das allein tun. Dein Anwalt oder ein anderer kann dem Antrag beitreten, wenn du ihn damit später beauftragst.

Telefoniere mit dem Kinderarzt, finde heraus wer das ist. Rufe in der Meldestelle an, frage nach wer deinen Sohn wann angemeldet hat oder auch nicht. Auch das kann dir keiner verwehren, keiner, verstehst du das?

Und erst wenn du diese Dinge getan hast ist Zeit zum abhängen und heulen. Es ist ja auch zum Heulen. Aber durch diese Selbstaufgabe, die du praktizierst, schädigst du dich selbst.

In 2 Jahren sitzt du wieder Heilig Abend in deiner Bude und sagst dir wie beschissen alles ist. Dann gesteht du dir ein, daß dein "Kampf" um den Sohn darin bestand, einmal zum Jugendamt zu gehen und einmal mit der Bahn dort hingefahren zu sein. Und dann hattest du ein Gespräch mit dem Anwalt.

Und diese Bilanz des Scheiterns baust du dir jetzt auf, ganz genau jetzt, in diesem Augenblick, nicht irgendwann.
 
Wenn mein Sohn mir schreiben will, kann Sie es definitiv nicht verhindern. Er hat unzählige Möglichkeiten, wovon Sie keine Ahnung hat. Es ist letztendlich so gekommen, wie Sie es lange schon geplant hatte. Er hat 6 Monate ohne mich geschafft, dann schafft er auch 6 Jahre, bzw. ein Leben. Ich muss das alles versuchen zu vergessen. Dieser Abschnitt meines Lebens ist vorbei. Ich hätte es emotional so oder so niemals geschafft, meinen Sohn nur 4 Tage im Monat zu sehen. Das ist für mich kein Vater leben. Hut ab vor allen, die das aushalten können.
Gut, das ist deine Entscheidung.

Dann mach das so.

Kannst du ihn auf seinem Handy nicht auch einfach mal anrufen, oder geht er dann nicht ran? Hast du es bisher eigentlich schon mal versucht, ihn anzurufen, statt zu schreiben?

Kann sein, dass ich das überlesen hab.

Ansonsten, dann mach das so. Kümmere dich jetzt um dich und lass deinen Sohn los.

Vielleicht änderst du ja irgendwann deine Meinung, wenn es dir besser geht.
 
Das alles hat nicht unbedingt mit meinem Gesundheitlichen Zustand zu tun. Isoliert leben ist nun mal nichts für Menschen. Dazu noch das ganze vermissen jeden Tag. Aber es wird wohl irgendwie weitergehen müssen. Auch für mich. Mein Sohn wird schon ein erfülltes Leben führen können. Das weiß ich. Und vielleicht wird er mich zumindest in Erinnerung behalten. Ich werd mal gucken, wohin es mich noch so führt.
 

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