In den letzten Jahren ist es mehrfach vorgekommen, dass ich von jungen Frauen zu meiner Familienplanung befragt wurde. Es gab zwar nicht viele junge Frauen, die ich kennengelernt habe. Aber falls ich mich mal etwas intensiver bzw. häufiger mit einer jungen Frau gesprochen habe, ist es immer wieder vorgekommen, dass es bei der erstbesten Gelegenheit Fragen zu meiner Familienplanung (Heiratspläne, Kinderwunsch) gab. Meist war die Frage dann auch noch so komisch gestellt, dass von ihrer Seite aus vermutlich irgendeine Emotion mit im Spiel war. Oft gab es daneben auch Nachfragen zu meinem Einkommen/Vermögen, ebenfalls bei erstbester Gelegenheit gestellt. In hab die einzelnen Situationen im Folgenden näher beschrieben. Es ist leider etwas länger geworden.
Der erste Fall war eine Arbeitskollegin bei meinem damaligen Arbeitsgeber. Sie war unter Anderem eine Art Vertrauensperson. Ich war ein halbes Jahr in der Niederlassung und hatte sie bis dahin auch nur ca. einmal im Moment getroffen. Das Verhältnis bis dahin war zwar schon sympathisch, aber nicht mehr als kollegial. Als sie erfahren hatte, dass meine Partnerin und ich ein Haus kaufen wollten, die finanziellen Mittel dafür im Wesentlichen nur von meiner Seite stammten und es deswegen Meinungsverschiedenheiten zwischen uns gab, fing meine Arbeitskollegin plötzlich an, reges Interesse an meinem Privatleben zu entwickeln und mir viel Aufmerksamkeit und Zuwendung zu schenken. Kurze Zeit, nachdem sie von meiner Situation erfahren hatte, gab es von ihr initiiert ein Gespräch, weil sie sich um mich "Sorgen machte". Das war schon ungewöhnlich, weil alle vorherigen Gespräche auf meinen Wunsch hin stattfanden. In diesem Gespräch hat sie mich auch viele persönliche Dinge gefragt, die erstens deutlich weiter gingen als das, was ich in den vorherigen Gesprächen erlebt hatte, und zweitens auch für das damalige berufliche und persönliche Verhältnis massiv zu weit gingen. Unter anderem versuchte sie meine Partnerin zum unausgesprochenen Feindbild aufzubauen. Sie fragte mich beispielsweise, ob der Hauskauf "auch wirklich meine Entscheidung" war. Daneben gab es dann auch noch die Frage, ob ich das Haus durch mein Gehalt beim damaligen Arbeitgeber finanziere, bzw. welche anderen Finanzquellen ich noch habe. In einer Frage bezog sie aber doch noch konkret auf meine Partnerin und wollte wissen, ob "ich vorhabe, mit ihr etwas festzumachen, da ich ja nicht verheiratet sei". Diese Frage hat mich richtig stutzig gemacht, als ich nach dem Gespräch über das Gespräch nachgedacht habe. Erstens hat sie anderes Thema angeschnitten. Ich sehe zwar eine Verbindung zwischen Hauskauf und Heirat, es ist aber ein völlig anderes Thema und sonst hat mich im Zusammenhang mit dem Hauskauf niemand nach Heirat gefragt. Die Frage war umso verwunderlicher, da wir bis dahin kaum über Familie oder Partnerschaft gesprochen hatten. Zweitens irritierte mich die Art ihrer Fragestellung, unter anderem indem sie das, was sie wissen wollte, nicht direkt aussprach, sondern sich umständlich und verklausuliert ausdrückte. Das hinterließ bei mir den Eindruck als wolle sie es unbedingt wissen, traute sich aber es auch auszusprechen. Ich habe dann über möglichen Begründung dafür nachgedacht. Die einzige, die irgendwie Sinn ergab, war, dass sie plötzlich ein Interesse an mir hatte, möglicherweise weil ich ihr Bedürfnis nach materieller Sicherheit befriedigen konnte, und sie mit der Frage abklären wollte, ob ich noch zu haben bin. Da es damals mit meiner Partnerin Meinungsverschiedenheiten gab und sie Dinge getan hat, die an Unverschämtheit heranreichten, sind solche Gedanken natürlich schon bei mir auf fruchtbaren Boden gestoßen. Allerdings war meine Arbeitskollegin ja Vertrauensperson und von daher hat es schon zu ihrer beruflichen Aufgabenstellung gehört, nett zu mir zu sein, ohne das da ein persönliches Interesse dahinter stehen musste. Von daher habe ich wirklich intensiv darüber nachgedacht, ob es auch eine andere Erklärung für ihr Verhalten gab, und ich hätte diese Theorie auch sofort beiseite gelegt, wenn ich eine andere plausible Erklärung gefunden hätte. In den folgenden Wochen hatten wir sehr viel häufiger Kontakt als vorher. Das ist deshalb verwunderlich, da das Back Office zu dieser Zeit personell unterbesetzt war und eigentlich aufgrund ihrer Mehrbelastung weniger Kontakt zu erwarten gewesen wäre. Es hat auch immer wieder Situationen gegeben, in denen sie ohne Notwendigkeit an mich gedacht hatte, bzw. bei denen ich fragen musste, ob diese Form der Aufmerksamkeit und Zuwendung wirklich noch zu ihrem Job gehört, oder ob mehr dahintersteckt. Ich habe dann nach einiger Zeit beschlossen, das Gespräch mit ihr zu suchen, um Klarheit zu erlangen, und in der Erwartungshaltung, dass sie als Vertrauensperson soviel Sozialkompetenz besitzt, dass man mit ihr wenigstens vernünftig darüber sprechen kann, falls es nicht auf Gegenseitigkeit beruhen sollte. Sie hat jegliches Interesse bestritten. Da es mich selbst massiv geärgert hatte, dass ich ihr Verhalten offenbar missverstanden hatte, habe ich sie nach ihren nach den Gründen für ihr Verhalten gefragt. Darauf bekam ich aber keine vernünftige Antwort. Entweder hat sie vorgeschoben, dass es ihre berufliche Aufgabe wäre, mir auch bei meinen Privatangelegenheiten zu helfen. Oder sie hat mir irgendwelche offensichtlichen Ausreden aufgetischt. Außerdem hat sie die weitere Zusammenarbeit komplett verweigert. Das war auch Grund, warum sich das Ganze bei mir so sehr einbrannte. Sie wird mir gegenüber massiv grenzüberschreitend. Von ihrem Verhalten verwirrt suche ich das Gespräch mit ihr, um die Situation aufzuklären, und nach einer Lösung zu suchen. Sie, die vorher keine Grenzen kannte, verweigert jetzt plötzlich, wenn es um sie geht, komplett die Aussprache und reagiert mit Arbeitsverweigerung, obwohl sie ja gerade für ihre angebliche Sozialkompetenz und Fähigkeit zur Konfliktlösung bezahlt wird. Ich konnte dann für Monate nur eingeschränkt arbeiten, weil mir immer wieder ein Ansprechpartner für organisatorische Dinge fehlte (sie war nicht nur Vertrauensperson, sondern auch dafür zuständig), nur weil mir ihre Grenzüberschreitungen komisch vorkamen und ich das Gespräch mit ihr gesucht habe.
Ich habe später mit zwei anderen Vertrauenspersonen, die den gleichen Job wie sie in einer anderen Niederlassung hatten, und zwei Psychologinnen gesprochen. Alle vier waren deutlich verwundert über das Verhalten meiner Arbeitskollegin. Teilweise waren sie richtig entsetzt und haben sowohl ihre Grenzüberschreitungen, als auch ihre Arbeitsverweigerung entschieden verurteilt.
Der erste Fall war eine Arbeitskollegin bei meinem damaligen Arbeitsgeber. Sie war unter Anderem eine Art Vertrauensperson. Ich war ein halbes Jahr in der Niederlassung und hatte sie bis dahin auch nur ca. einmal im Moment getroffen. Das Verhältnis bis dahin war zwar schon sympathisch, aber nicht mehr als kollegial. Als sie erfahren hatte, dass meine Partnerin und ich ein Haus kaufen wollten, die finanziellen Mittel dafür im Wesentlichen nur von meiner Seite stammten und es deswegen Meinungsverschiedenheiten zwischen uns gab, fing meine Arbeitskollegin plötzlich an, reges Interesse an meinem Privatleben zu entwickeln und mir viel Aufmerksamkeit und Zuwendung zu schenken. Kurze Zeit, nachdem sie von meiner Situation erfahren hatte, gab es von ihr initiiert ein Gespräch, weil sie sich um mich "Sorgen machte". Das war schon ungewöhnlich, weil alle vorherigen Gespräche auf meinen Wunsch hin stattfanden. In diesem Gespräch hat sie mich auch viele persönliche Dinge gefragt, die erstens deutlich weiter gingen als das, was ich in den vorherigen Gesprächen erlebt hatte, und zweitens auch für das damalige berufliche und persönliche Verhältnis massiv zu weit gingen. Unter anderem versuchte sie meine Partnerin zum unausgesprochenen Feindbild aufzubauen. Sie fragte mich beispielsweise, ob der Hauskauf "auch wirklich meine Entscheidung" war. Daneben gab es dann auch noch die Frage, ob ich das Haus durch mein Gehalt beim damaligen Arbeitgeber finanziere, bzw. welche anderen Finanzquellen ich noch habe. In einer Frage bezog sie aber doch noch konkret auf meine Partnerin und wollte wissen, ob "ich vorhabe, mit ihr etwas festzumachen, da ich ja nicht verheiratet sei". Diese Frage hat mich richtig stutzig gemacht, als ich nach dem Gespräch über das Gespräch nachgedacht habe. Erstens hat sie anderes Thema angeschnitten. Ich sehe zwar eine Verbindung zwischen Hauskauf und Heirat, es ist aber ein völlig anderes Thema und sonst hat mich im Zusammenhang mit dem Hauskauf niemand nach Heirat gefragt. Die Frage war umso verwunderlicher, da wir bis dahin kaum über Familie oder Partnerschaft gesprochen hatten. Zweitens irritierte mich die Art ihrer Fragestellung, unter anderem indem sie das, was sie wissen wollte, nicht direkt aussprach, sondern sich umständlich und verklausuliert ausdrückte. Das hinterließ bei mir den Eindruck als wolle sie es unbedingt wissen, traute sich aber es auch auszusprechen. Ich habe dann über möglichen Begründung dafür nachgedacht. Die einzige, die irgendwie Sinn ergab, war, dass sie plötzlich ein Interesse an mir hatte, möglicherweise weil ich ihr Bedürfnis nach materieller Sicherheit befriedigen konnte, und sie mit der Frage abklären wollte, ob ich noch zu haben bin. Da es damals mit meiner Partnerin Meinungsverschiedenheiten gab und sie Dinge getan hat, die an Unverschämtheit heranreichten, sind solche Gedanken natürlich schon bei mir auf fruchtbaren Boden gestoßen. Allerdings war meine Arbeitskollegin ja Vertrauensperson und von daher hat es schon zu ihrer beruflichen Aufgabenstellung gehört, nett zu mir zu sein, ohne das da ein persönliches Interesse dahinter stehen musste. Von daher habe ich wirklich intensiv darüber nachgedacht, ob es auch eine andere Erklärung für ihr Verhalten gab, und ich hätte diese Theorie auch sofort beiseite gelegt, wenn ich eine andere plausible Erklärung gefunden hätte. In den folgenden Wochen hatten wir sehr viel häufiger Kontakt als vorher. Das ist deshalb verwunderlich, da das Back Office zu dieser Zeit personell unterbesetzt war und eigentlich aufgrund ihrer Mehrbelastung weniger Kontakt zu erwarten gewesen wäre. Es hat auch immer wieder Situationen gegeben, in denen sie ohne Notwendigkeit an mich gedacht hatte, bzw. bei denen ich fragen musste, ob diese Form der Aufmerksamkeit und Zuwendung wirklich noch zu ihrem Job gehört, oder ob mehr dahintersteckt. Ich habe dann nach einiger Zeit beschlossen, das Gespräch mit ihr zu suchen, um Klarheit zu erlangen, und in der Erwartungshaltung, dass sie als Vertrauensperson soviel Sozialkompetenz besitzt, dass man mit ihr wenigstens vernünftig darüber sprechen kann, falls es nicht auf Gegenseitigkeit beruhen sollte. Sie hat jegliches Interesse bestritten. Da es mich selbst massiv geärgert hatte, dass ich ihr Verhalten offenbar missverstanden hatte, habe ich sie nach ihren nach den Gründen für ihr Verhalten gefragt. Darauf bekam ich aber keine vernünftige Antwort. Entweder hat sie vorgeschoben, dass es ihre berufliche Aufgabe wäre, mir auch bei meinen Privatangelegenheiten zu helfen. Oder sie hat mir irgendwelche offensichtlichen Ausreden aufgetischt. Außerdem hat sie die weitere Zusammenarbeit komplett verweigert. Das war auch Grund, warum sich das Ganze bei mir so sehr einbrannte. Sie wird mir gegenüber massiv grenzüberschreitend. Von ihrem Verhalten verwirrt suche ich das Gespräch mit ihr, um die Situation aufzuklären, und nach einer Lösung zu suchen. Sie, die vorher keine Grenzen kannte, verweigert jetzt plötzlich, wenn es um sie geht, komplett die Aussprache und reagiert mit Arbeitsverweigerung, obwohl sie ja gerade für ihre angebliche Sozialkompetenz und Fähigkeit zur Konfliktlösung bezahlt wird. Ich konnte dann für Monate nur eingeschränkt arbeiten, weil mir immer wieder ein Ansprechpartner für organisatorische Dinge fehlte (sie war nicht nur Vertrauensperson, sondern auch dafür zuständig), nur weil mir ihre Grenzüberschreitungen komisch vorkamen und ich das Gespräch mit ihr gesucht habe.
Ich habe später mit zwei anderen Vertrauenspersonen, die den gleichen Job wie sie in einer anderen Niederlassung hatten, und zwei Psychologinnen gesprochen. Alle vier waren deutlich verwundert über das Verhalten meiner Arbeitskollegin. Teilweise waren sie richtig entsetzt und haben sowohl ihre Grenzüberschreitungen, als auch ihre Arbeitsverweigerung entschieden verurteilt.