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Kann man sich im Alter schwerer verlieben?

Ich versuchs nochmal anders auszudrücken.

Wohlmöglich gibt es Menschen, die Verlieben sich erstmal in andere Menschen bevor sie ihren Verstand einschalten und dann erst merken/sehen was sie eigentlich wollen im Leben.

Wohlmöglich gibt es aber auch Menschen, die schalten erst ihren Verstand ein weil sie von Anfang an klar sind, was sie im Leben wollen, bevor sie sich überhaupt verlieben wollen in andere Menschen.

Und ich denke, die zweite Gruppe, dass sind eher ältere als jüngere Menschen, weil die ganze Lebenserfahrung, vielleicht auch Enttäuschungen die sie bisher in Sachen Liebe gemacht haben, vielleicht auch die Klarheit, was sie als Mensch wollen und wie sie Leben wollen sich ja erst in all den Lebensjahren entwickeln konnte.

Fur diese Menschen macht es das Verlieben schwerer weil sie zunächst tendenziell vorab aussortieren und dann weniger potentielle "Dates" zum Verlieben übrig bleiben.

Natürlich trifft das nicht auf alle Menschen in höherem Alter zu die so ticken.
 
@closetFancy426
Geht es dir bei deiner Frage rein um das Verlieben an sich ohne an die Konsequenzen wie z.B. gemeinsames Leben planen, gemeinsame Zukunftspläne schmieden, usw. zu denken oder schon auch darum diese Dinge dabei mit zu berücksichtigen?
 
Ich versuchs nochmal anders auszudrücken.

Wohlmöglich gibt es Menschen, die Verlieben sich erstmal in andere Menschen bevor sie ihren Verstand einschalten und dann erst merken/sehen was sie eigentlich wollen im Leben.

Wohlmöglich gibt es aber auch Menschen, die schalten erst ihren Verstand ein weil sie von Anfang an klar sind, was sie im Leben wollen, bevor sie sich überhaupt verlieben wollen in andere Menschen.

Und ich denke, die zweite Gruppe, dass sind eher ältere als jüngere Menschen, weil die ganze Lebenserfahrung, vielleicht auch Enttäuschungen die sie bisher in Sachen Liebe gemacht haben, vielleicht auch die Klarheit, was sie als Mensch wollen und wie sie Leben wollen sich ja erst in all den Lebensjahren entwickeln konnte.

Fur diese Menschen macht es das Verlieben schwerer weil sie zunächst tendenziell vorab aussortieren und dann weniger potentielle "Dates" zum Verlieben übrig bleiben.

Natürlich trifft das nicht auf alle Menschen in höherem Alter zu die so ticken.

Aber wieso sollte man, wenn man Menschen kennenlernt, im Hinterkopf immer etwas wollen? Wozu ist das gut als sich selbst zu beschränken, wenn nicht sogar zu blockieren?

Man kann sich doch auf Menschen einlassen ohne Zielsetzung, ohne Wollen, ohne Erwartung, ohne Forderung.
Interessiert sehen, was da so kommt.

Dieses ganze Festgehaltene, das Planvolle, für mich hat das nichts mit Verstand, sondern mit Angst zu tun.

Selbst wenn ich mir eine Beziehung wünsche, inwiefern sollte dem im Weg stehen, wenn ich mich auf Menschen einlassen kann, ohne alles und jeden, jede spannende Begegnung, diesem Wunsch unterzuordnen?
 
Warum sollte man sich denn auf Jmd einlassen ohne Zielsetzung? Das geht doch gar nicht. Wozu wäre das denn auch gut?

Wenn man mit Menschen in Kontakt tritt, dann möchte man doch immer irgendwas mit diesen Menschen gemeinsam erreichen oder erleben oder von ihm erfahren oder bittet um Hilfe oder möchte helfen und wenn es nur der Sparingspartner im Sport ist oder man möchte eine Info bekommen oder weiter geben oder man sucht eine Reisebegleitung oder, oder, oder...

Irgendein Ziel/Zweck verfolgt man doch stets...

Und wenn man doch schon im Vorfeld weiß und durch Gespräche und Beobachtung in seinem Umfeld in Erfahrung bringen konnte, dass man sich deshalb dann mehr als solche Dinge mit diesem Menschen nicht vorstellen kann, warum dann noch in diesen verlieben wollen?

Das macht es doch dann auch wieder schwerer sich wieder zu entlieben, wenn man ihn für andere Dinge dennoch schätzt und mag.
 
Wenn man mit Menschen in Kontakt tritt, dann möchte man doch immer irgendwas mit diesen Menschen gemeinsam erreichen oder erleben oder von ihm erfahren oder bittet um Hilfe oder möchte helfen und wenn es nur der Sparingspartner im Sport ist oder man möchte eine Info bekommen oder weiter geben oder man sucht eine Reisebegleitung oder, oder, oder...

Was nun aber deutlich davon weggeht, um welche Art Zielsetzung es in diversen Beiträgen hier geht.
Typische Nebelkerze. 😉
 
Gebranntes Kind scheut Feuer. Jemand der schon mal riesige finanzielle Folgen wegen eines voreiligen Zusammenziehens und einer unerwartet schnellen Trennung tragen musste, oder wer emotional schon mal sehr tief verletzt wurde, der wird vorsichtiger. Und mit der Lebensdauer erhöht sich einfach das Risiko dafür, so etwas schon mal erlebt zu haben.

Außerdem erlebe ich es im Freundeskreis immer wieder, dass all die Menschen in Ehen und engen Partnerschaften teilweise ein wenig neidisch auf meine Single-Freiheit sind. Es sagt sich so leicht, dass Beziehungen Kompromisse erfordern, aber das bedeutet eben nicht, dass diese Kompromisse auch immer Spaß bereiten müssen, gerade wenn sie mit persönlichen Einschränkungen verbunden sind.
Und dabei geht es meist eher um relative Nichtigkeiten, wie zB das Fernsehprogramm, den Haushalt, die Ernährung oder Weihnachtsbesuche.
Wenn ich nur einen Euro für, den Satz bekommen würde:
"Wenn das hier scheitert bleibe ich aber erstmal alleine, und mache ausschließlich was mir Spaß macht..." 😀
Den Menschen fehlt immer das, was sie nicht haben. 🙂
 
Zuletzt bearbeitet:
Aber wieso sollte man, wenn man Menschen kennenlernt, im Hinterkopf immer etwas wollen? Wozu ist das gut als sich selbst zu beschränken, wenn nicht sogar zu blockieren?

Man kann sich doch auf Menschen einlassen ohne Zielsetzung, ohne Wollen, ohne Erwartung, ohne Forderung.
Interessiert sehen, was da so kommt.

Dieses ganze Festgehaltene, das Planvolle, für mich hat das nichts mit Verstand, sondern mit Angst zu tun.

Selbst wenn ich mir eine Beziehung wünsche, inwiefern sollte dem im Weg stehen, wenn ich mich auf Menschen einlassen kann, ohne alles und jeden, jede spannende Begegnung, diesem Wunsch unterzuordnen?

Genau so sehe ich das auch! Ich lebe schon viele Jahre alleine (weil ich nicht das Bedürfnis habe, noch einmal mit jemanden in m/einer Wohnung zu leben), dennoch konnte ich mich immer auf neue Menschen einlassen. Gerade deshalb, weil ich nichts geplant und keine Erwartungen hatte. Ich habe nie in einem Mann den potentiellen dauerhaften Partner oder Versorger gesehen, auch nicht als ich verheiratet war. Letztendlich hat mich die gescheiterte Ehe viele Rentenpunkte und eine Wohnung gekostet. Das lässt sich nicht auf andere Menschen und Beziehungen übertragen, finde ich. Fehler, die man gemacht hat, wird man nicht wiederholen, aber das hat gar nichts mit dem Thema Verlieben zu tun. Verlieben passiert für mich unabhängig aller Begleitumstände.

Außerdem erlebe ich es im Freundeskreis immer wieder, dass all die Menschen in Ehen und engen Partnerschaften teilweise ein wenig neidisch auf meine Single-Freiheit sind.

Das erlebe ich auch so. Im Umkehrschluss hat das Single-Leben aber nicht nur Vorteile, wenn wir ehrlich zu uns sind.

Liest eigentlich die TE hier noch mit?
 

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