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Mein bester Freund hat Schluss gemacht

Letztes Jahr war ich einmal unglücklich, weil ich versetzt wurde, da ist er obwohl er gerade einen Chemozyklus beendet hatte und es ihm echt mies ging, durch halb Deutschland gefahren, um mich für einen Tag zu sehen. Manchmal frage ich mich, wo dieser Freund hin ist.

Das ist wohl deine "Hauptbaustelle", du erträgst nicht, wenn man dich versetzt. DU fühlst dich dann schrecklich verletzt. Wie der andere fühlt, das überlegst du scheinbar nicht.
Bei diesem Mann sagst du auch oft, ach, hat er mir weh getan, ich weiß nicht, ob ich ihm das noch verzeihen kann.
Wir versuchen dir die ganze Zeit Mitgefühl auch für ihn fühlen zu lassen. Hab Erbarmen, er will mal schlafen.
 
Er war ja sehr deutlich, dass er mich gerade nicht mehr will.
ICH ICH ICH...

Wie kommst du drauf, dass man dich nicht will? Man will gar nichts, man will Rückzug zum Atmen, mag mal keine Sorgen von anderen hören, auch keine Ratschläge oder sonst etwas. Zurückgehen und still haben, weil man keine Kraft fühlt, keinen Bedarf an Plappern etc., versteh das doch. Vielleicht warst du zu anstrengend in letzter Zeit.

"Wo ist der, der immer für mich da war"...das hast du hier gesagt. Wie alt bist du?
 
Mich wundert ein wenig, dass du das als "aus dem Nichts" empfindest.

Denn geschrieben hast du über Veränderungen in der Freundschaft ja schon öfter.

Krankheiten machen oft was mit Menschen, was Gesunde kaum nachvollziehen können. Vielleicht ist ihm das alles gerade zu eng. Vielleicht will er kein Mitgefühl. Vielleicht will er nicht "bemuttert" werden. Vielleicht will er auch den Weg, den er vielleicht vor sich sieht, alleine gehen, oder zumindest nur mit dem allerengsten Umfeld, seinem Partner, seiner Familie.

Kommt es nur mit so vor oder betonst du ein wenig zu sehr, wie sehr du dich für ihn aufgeopfert hast?

Letztlich lebt ihr sehr weit auseinander, sehr einander nicht oft, führt so etwas wie eine Fernfreundschaft. Ich frage mich, wie viel tatsächliche Nähe es da gab.

Und ja, es gibt Menschen, die sagen recht schnell, dass sie jemanden lieb haben. Vielleicht hast du da einiges überinterpretiert und einiges in jemanden hineinprojiziert, das gar nicht da war.
 
Mich wundert ein wenig, dass du das als "aus dem Nichts" empfindest.

Denn geschrieben hast du über Veränderungen in der Freundschaft ja schon öfter.

Krankheiten machen oft was mit Menschen, was Gesunde kaum nachvollziehen können. Vielleicht ist ihm das alles gerade zu eng. Vielleicht will er kein Mitgefühl. Vielleicht will er nicht "bemuttert" werden. Vielleicht will er auch den Weg, den er vielleicht vor sich sieht, alleine gehen, oder zumindest nur mit dem allerengsten Umfeld, seinem Partner, seiner Familie.

Kommt es nur mit so vor oder betonst du ein wenig zu sehr, wie sehr du dich für ihn aufgeopfert hast?

Letztlich lebt ihr sehr weit auseinander, sehr einander nicht oft, führt so etwas wie eine Fernfreundschaft. Ich frage mich, wie viel tatsächliche Nähe es da gab.

Und ja, es gibt Menschen, die sagen recht schnell, dass sie jemanden lieb haben. Vielleicht hast du da einiges überinterpretiert und einiges in jemanden hineinprojiziert, das gar nicht da war.
Klaarsohm, nicht weglaufen von hier. Bleib uns erhalten.
 
Anders als @Marisol finde ich aber den Begriff "Schluss machen" bezogen auf Freundschaften überhaupt nicht merkwürdig.

Freundschaften können genauso erfüllend sein wie Partnerschaften. Das Ende einer Freundschaft kann genauso wehtun wie das Ende einer Partnerschaft. Das muss nicht immer damit zu tun haben, dass da jemand "mehr wollte". Es geht nicht immer um Sex.
 
@Jamie94, Du kannst nicht in seine Seele schauen, Du weißt nicht, was ihn wirklich umtreibt und wie es ihm geht.
Daher ist es wenig zielführend, sich den Kopf zu zerbrechen, warum er so reagiert hat.
Du musst es erst einmal annehmen.

Dass es für Dich schmerzhaft ist und nur schwer zu akzeptieren, ist nachvollziehbar.

Den Vorschlag von @Kirschblüte, ihm eine letzte Nachricht zu schicken, empfinde ich als optimal.

Alles Gute Dir, ich hoffe, dass sich alles wieder einrenkt.
 
Anders als @Marisol finde ich aber den Begriff "Schluss machen" bezogen auf Freundschaften überhaupt nicht merkwürdig.

Freundschaften können genauso erfüllend sein wie Partnerschaften. Das Ende einer Freundschaft kann genauso wehtun wie das Ende einer Partnerschaft. Das muss nicht immer damit zu tun haben, dass da jemand "mehr wollte". Es geht nicht immer um Sex.
Es will mir nicht eingehen, dass man überhaupt "Schluss" macht. Ich mach Schluss mit dir, das klingt nach letzter Tritt und ab ins Verließ.

Hier in diesem Thread machte man auch nicht Schluss, man bat um Ruhe und das klang für Fräulein- sehr- verletzt wie Ende für immer und ewig.
 
ihm eine letzte Nachricht zu schicken,
Oh Göttle, wie dramatisch- eine letzte Nachricht schicken, nur weil er lieber mal alleine sein mag??
Hihi- dann schon richtig Drama, zb mit: lebe wohl, ade mein Schatz, du warst meine große Liebe...ums noch tragischer zu machen, kann man ja seine Geschenke alle zurückgeben und vor die Tür legen.
 

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