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Polyamorie / Eltern haben Kontakt abgebrochen

Ich gehe davon aus, dass du deine Eltern nicht gut einschätzen kannst.
Du weißt nicht wie sie tatsächlich denken und fühlen.

Natürlich ist es lobenswert einen ehrlichen und graden Weg einzuschlagen.
Ich kann mir gut vorstellen, dass du eine kluge vernünftige Tochter bist, welche den Eltern bisher nie Sorgen bereitet hat und erfolgreich ihr Leben meisterte.

Entweder besinnen sich deine Eltern oder du lebst eben mit dem Kontaktabbruch, wenn dir der ehrliche Weg bei diesen intoleranten Eltern so extrem wichtig ist.
Ihnen ist die Moral wichtiger als der Kontakt zu dir.

Für deine beiden Jungs wird ihr Kontakt zu deinen Eltern gleichgültig sein .
 
Ich weiß nicht, ob es an meinem Umfeld oder generell an meiner Generation liegt, aber niemand hatte ein Problem damit. Wir haben es mitgeteilt, es wurde aufgenommen und fertig. Es war so, als hätten wir erzählt, dass wir in Urlaub fliegen oder eine neue Küche kaufen. Es war einfach nur eine Information. Es gab natürlich auch ein paar Fragen, aber niemand hat negativ reagiert oder sich deswegen abgewendet.
Das hat m. E. weniger mit der Generation zu tun als mit der Tatsache, dass deine Eltern dein Fleisch und Blut sind. Sie sind dir so nah wie niemand sonst und entsprechend teilen sie Gefühle wie Ängste und Sorgen um dich auch anders als Freunde oder Bekannte, die in den wenigsten Fällen lebenslang an deiner Seite sind.

Ich bin Einzelkind, und es mag sein, dass meine Eltern ihre Sorgen und Bedenken deswegen sehr auf mich projizieren. Meine Eltern müssten aber aus allem, was ich bisher so gemacht habe, auch ihre Schlüsse ziehen können. Ich habe nie etwas schlimmes gemacht, aber sicherlich schon Sachen, bei den meine Eltern bedenken hatten. Auslandsjahr, Auslandssemester, mein gewähltes Studium auswandern usw. Es ist aber immer alles gut gegangen. Ich habe immer alles gemeistert. Ich bin nie am Ende des Tages heulend bei meinen Eltern gelandet, und sie mussten es richten.
Ich finde, dass das eine Basis ist, auf der du noch einmal an sie herantreten solltest. Ich würde nicht telefonieren - womöglich knallen sie den Hörer einfach auf. Ich würde auch nicht plötzlich auf der Matte stehen - du könntest sie erneut überfordern. Ich würde die Briefform wählen, da die viele Vorteile hat: Du kannst den Brief über mehrere Tage verfassen und alles Wichtige - auch im Nachgang noch - einbauen, was du los werden willst. Sie können ihn lesen, wenn sie Muße dafür haben. Worte sind flüchtig, Papier ist geduldig - es ginge nichts verloren. Sie können ihn auch mehrfach zur Hand nehmen. Und du kannst Emotionen kontrollieren; sie werden sicherlich nicht spontan nach dem Hörer greifen und sich bei dir melden. So hast du gute Chancen, dass der Austausch nicht erneut eskaliert. Sie werden erst nachdenken und miteinander diskutieren. Ich sehe darin eine echte Chance.

Deine Eltern brauchen m. E. Zeit, die ausgeführten Informationen sacken zu lassen. Ich finde auch genau das wichtig, was du oben geschrieben hast: Dass du ihnen vor Augen führst, dass du bisher gut zurecht gekommen bist. Da man nie weiß, was die Zukunft bringt und auch du nur hoffen kannst, dass dieses Beziehungsgeflecht gut geht, würde ich auch in den Brief einfließen lassen, dass du dir keine Schön-Wetter-Eltern wünschst, sondern dass du immer auf sie zählen können möchtest. Also auch, wenn es dann doch wider Erwarten mal schlecht läuft oder anders, als sie es sich für dich wünschen.
Und dass auch du jederzeit und immer für sie da sein wirst, wenn sie dich brauchen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich weiß nicht, ob es an meinem Umfeld oder generell an meiner Generation liegt, aber niemand hatte ein Problem damit. Wir haben es mitgeteilt, es wurde aufgenommen und fertig. Es war so, als hätten wir erzählt, dass wir in Urlaub fliegen oder eine neue Küche kaufen. Es war einfach nur eine Information. Es gab natürlich auch ein paar Fragen, aber niemand hat negativ reagiert oder sich deswegen abgewendet.
Ich glaube auch, dass es an dem Umfeld liegt. Vielleicht auch an der Generation. Schade. In jedem Fall finde ich, Du solltest Dir keine Vorschriften machen lassen, wie Du Dein Leben zu leben hast. Auch nicht von Deinen Eltern. Auch wenn es gut gemeint ist von ihnen. Was ich annehme. Es geht sie nichts an, wie Du lebst. Und mit dem Kontaktabbruch setzen sie sich ins Unrecht. ich drücke Dir die Daumen, dass sie das irgendwann auch einsehen.
 
Wie ich auch schon schrieb: Wähle die Briefform um nochmal einen Schritt auf deine Eltern zuzugehen.
Aber sei dann auch drauf gefasst, dass es das erstmal gewesen sein könnte mit dem Kontakt zu deinen Eltern.

Aber eigentlich schade. Weihnachten steht vor der Tür.

Aber dann kommt's wie es kommt und du mußt kein schlechtes Gewissen mehr haben, weil du alles versuchst hast. Dann kannst du so oder so loslassen und unbefangen in dein Leben starten.
 
Für mich wäre früher in meinen jungen Jahren eine Notlüge leichter gewesen als der Kontakt Abbruch zu den Eltern, welche in einem anderen Land leben.

Aber dies entscheidet jeder für sich selber.
 
Ich gehe davon aus, dass du deine Eltern nicht gut einschätzen kannst.
Du weißt nicht wie sie tatsächlich denken und fühlen.

Natürlich ist es lobenswert einen ehrlichen und graden Weg einzuschlagen.
Ich kann mir gut vorstellen, dass du eine kluge vernünftige Tochter bist, welche den Eltern bisher nie Sorgen bereitet hat und erfolgreich ihr Leben meisterte.

Entweder besinnen sich deine Eltern oder du lebst eben mit dem Kontaktabbruch, wenn dir der ehrliche Weg bei diesen intoleranten Eltern so extrem wichtig ist.
Ihnen ist die Moral wichtiger als der Kontakt zu dir.

Für deine beiden Jungs wird ihr Kontakt zu deinen Eltern gleichgültig sein .

Wenn man lügen mit sich selber vereinbaren kann, dann ist das in Ordnung. Ich möchte Menschen, die mir wichtig sind, nicht anlügen. Auch keine Notlüge. Letztendlich fliegt man sowieso irgendwann auf, und dann ist es nur noch schlimmer.

Meine Freunde hätten meine Eltern gerne kennengelernt. Sie sind sehr gläubig und familiär aufgewachsen. Es war ihnen wichtig, dass ich ihren Papa und den Bruder kennenlerne. Das hätten sie sich auch mit meinen Eltern gewünscht. Das wird nur nie möglich sein. Auch nicht, wenn sie sich irgendwann wieder beruhigen sollte .
 
Wenn man lügen mit sich selber vereinbaren kann, dann ist das in Ordnung. Ich möchte Menschen, die mir wichtig sind, nicht anlügen. Auch keine Notlüge. Letztendlich fliegt man sowieso irgendwann auf, und dann ist es nur noch schlimmer.

Meine Freunde hätten meine Eltern gerne kennengelernt. Sie sind sehr gläubig und familiär aufgewachsen. Es war ihnen wichtig, dass ich ihren Papa und den Bruder kennenlerne. Das hätten sie sich auch mit meinen Eltern gewünscht. Das wird nur nie möglich sein. Auch nicht, wenn sie sich irgendwann wieder beruhigen sollte .

Wie vereinbaren die das mit ihrem Glauben?
 

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