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Gelöscht 131020
Gast
Ich mag deine Einstellung. Bleib am Ball 😃Glücklich sein zu können ist für mich eine Entscheidung.
Betrachte ich das Glas als halbleer oder halbvoll.
Will ich in Leid versinken, durch meine Denkweise noch vertiefen und zementieren?
Oder beschließe ich, mir solch schlechte Momente/Tage zu erlauben, sozusagen die Pausetaste zu drücken, mir diesen Durchhänger zu gönnen, um mich dann wieder den schönen und angenehmen Dingen des Lebens zuzuwenden?
Mich hat etwas getriggert, im realen Leben.
Mich schwächt und lähmt das immer ein Weilchen.
Schwupp, hatte ich im rasenden Tempo ein Loch geschaufelt, in das ich mich verkriechen konnte.
Da drin darf ich nun das Wochenende verbringen, das erlaube ich mir.
Gelenke sind noch schwach und wie aus Gummi, irgendjemand hat den Tinitus auf volle Lautstärke gestellt, Magen und Darm spielen verrückt, Schwindel, Kopfschmerz, eben volles Programm.
Sobald alles sich noch etwas beruhigt, kommt die bleierne Müdigkeit und der Schlaf; die Abläufe sind vertraut, ich sitze das aus.
Begrenze mir aber die Zeit dafür.
Für mich funktioniert das.
Auch bei etwas gedämpfter Stimmung 'wegen nix', da gibt's dann kürzere Auszeiterlaubnis. Reicht manchmal nicht, dann geht's auch mal in die Verlängerung.
'Nix' ist bei mir i.d.R. Überanstrengung, Bedarf an Vit.- und Mineralstoffen.
Ohne diese Stopps, das ginge nicht. Ich bin keine Duracell. 😉
Danke. Da habe ich mich schlecht ausgedrückt. Weniger Gedankenkarussell wäre vielleicht passender gewesen, aber auch das kann ich nicht genau sagen. Da kenne ich mich leider nicht so gut aus.Es gibt kein Leben ohne Leid, wobei man dieses genau definieren müsste. Für den Einen bedeutet Leid, wenn er einen Schnupfen hat, für den Anderen eine unheilbare Krankheit oder der Verlust eines geliebten Menschen. Letztere/r kann unter Umständen besser damit umgehen als der von Schnupfen Geplagte und sieht dennoch einen Sinn in seinem (restlichen) Leben.
Ich muss bei deinem Faden an den Song der Söhne Mannheims denken:
"Doch es ist gut wie es ist, der Mensch lernt nur, wenn er Scheiße frisst.
Freude und Leid das ganze Jahr, man nimmt das Leben sonst nicht wahr.
Denn wir alle werfen Schatten auf des Nächsten Licht, lass dich nicht zerbrechen
und fürchte dich nicht
Vor dem, was da kommt
Vor dem, was du fühlst
Vor dem, was du liebst"
Woher weißt du das? Nur weil weniger intelligent hat man sicher trotzdem Gedanken und Sorgen, kognitiv evtl. anders gepolt.
Danke für den Songtext. Der passt ja 🙂
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