Andreas900
Sehr aktives Mitglied
Zur telefonischen Krankschreibung:
Ich glaube nicht, dass telefonische Krankschreibungen viel verändern.
Aktueller Gesetzesstand ist, dass man bis zu drei Tage ohne Attest kranke sein darf. Ab dem vierten Tag ist ein ärztliches Attest nötig. Wer also öfter mal blau macht, macht das dann ohne Attest immer für maximal 3 Tage. Telefonische Krankschreibungen entlasten einfach nur die Ärzte, was in einer zunehmend digitalen Welt gut ist. Ärzte sollten sich weniger um eine kleine Erkältung und mehr um die wirklich schlimmen Dinge kümmern.
Zu den Blaumachern
Arbeitgeber dürfen einen Nachweis über die Arbeitsunfähigkeit (AU) aber auch schon ab dem ersten Tag fordern. Wenn ich als Arbeitgeber also vermute, dass ein Mitarbeiter blau macht, weil er ständig 1-3 Tage krank ist, dann fordere ich halt ab dem ersten Tag ein Attest. Ansonsten sollte ein Arbeitsverhältnis von Vertrauen geprägt sein. Ich glaube auch, dass Generalerdachte und Überwachung der falsche Hebel ist. Ich gebe hier auch @CAT Recht: Hat ein Arbeitgeber Mitarbeiter, von denen er glaubt es wären unmotivierte Blaumacher, sollte er das Gespräch suchen und in letzter Konsequenz kündigen.
Zur Lohnfortzahlung
Grundsätzlich haben Ihre Mitarbeiter in Deutschland Anspruch auf maximal sechs Wochen Lohnfortzahlung. Danach gibt es Krankengeld (und damit einen deutlich geringeren Betrag).
Kann man so machen, es gibt aber weltweit sehr unterschiedliche Modelle und das deutsche Modell ist sehr arbeitnehmerfreundlich.
Denkbar wäre es die Lohnfortzahlung weiter zu deckeln. Also z.B. maximal 4 statt 6 Wochen Lohnfortzahlung und diese 4 Wochen als Jahreskontingent. Also auch wer nur 4 mal eine Woche Krank ist, hat dann sein Fortzahlungslimit erreicht.
Meine Meinung:
Ich finde das die Diskussion an eigentlichen Probleme in der Arbeitswelt vorbei geht. Die meisten arbeitenden Menschen arbeiten vernünftig und wir sollten doch froh sein, dass sie arbeiten. Selbst wenn sich da mal einer 3 Tage "Auszeit" gönnt, ist das doch nicht das zentrale Problem.
Viel entscheidender als die bereits arbeitenden Menschen weiter unter Druck zu setzen, wäre es die Menschen in Arbeit zu bringen, die keine haben.
Ich glaube nicht, dass telefonische Krankschreibungen viel verändern.
Aktueller Gesetzesstand ist, dass man bis zu drei Tage ohne Attest kranke sein darf. Ab dem vierten Tag ist ein ärztliches Attest nötig. Wer also öfter mal blau macht, macht das dann ohne Attest immer für maximal 3 Tage. Telefonische Krankschreibungen entlasten einfach nur die Ärzte, was in einer zunehmend digitalen Welt gut ist. Ärzte sollten sich weniger um eine kleine Erkältung und mehr um die wirklich schlimmen Dinge kümmern.
Zu den Blaumachern
Arbeitgeber dürfen einen Nachweis über die Arbeitsunfähigkeit (AU) aber auch schon ab dem ersten Tag fordern. Wenn ich als Arbeitgeber also vermute, dass ein Mitarbeiter blau macht, weil er ständig 1-3 Tage krank ist, dann fordere ich halt ab dem ersten Tag ein Attest. Ansonsten sollte ein Arbeitsverhältnis von Vertrauen geprägt sein. Ich glaube auch, dass Generalerdachte und Überwachung der falsche Hebel ist. Ich gebe hier auch @CAT Recht: Hat ein Arbeitgeber Mitarbeiter, von denen er glaubt es wären unmotivierte Blaumacher, sollte er das Gespräch suchen und in letzter Konsequenz kündigen.
Zur Lohnfortzahlung
Grundsätzlich haben Ihre Mitarbeiter in Deutschland Anspruch auf maximal sechs Wochen Lohnfortzahlung. Danach gibt es Krankengeld (und damit einen deutlich geringeren Betrag).
Kann man so machen, es gibt aber weltweit sehr unterschiedliche Modelle und das deutsche Modell ist sehr arbeitnehmerfreundlich.
Denkbar wäre es die Lohnfortzahlung weiter zu deckeln. Also z.B. maximal 4 statt 6 Wochen Lohnfortzahlung und diese 4 Wochen als Jahreskontingent. Also auch wer nur 4 mal eine Woche Krank ist, hat dann sein Fortzahlungslimit erreicht.
Meine Meinung:
Ich finde das die Diskussion an eigentlichen Probleme in der Arbeitswelt vorbei geht. Die meisten arbeitenden Menschen arbeiten vernünftig und wir sollten doch froh sein, dass sie arbeiten. Selbst wenn sich da mal einer 3 Tage "Auszeit" gönnt, ist das doch nicht das zentrale Problem.
Viel entscheidender als die bereits arbeitenden Menschen weiter unter Druck zu setzen, wäre es die Menschen in Arbeit zu bringen, die keine haben.
- Wir haben in den letzten Jahren und spätestens seit der Bürgergeldreform es immer "lohnender" gemacht, nicht zu arbeiten.
- Der Faktor Arbeit ist in Deutschland extrem teuer, insbesondere durch die hohen Lohnnebenkosten.
- Die miese Ampel Politik zerstört die Grundlage für Wirtschaft und Arbeitsplätze
- Arbeit wird in Deutschland sehr hoch besteuert