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Sie will fast keinen Sex mehr.

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Eine Frage - wieso wird die Frage nach der physischen und psychischen Verfassung der Freundin nicht beantwortet?
Du hast zwar nicht mich gefragt, aber der TE hat ja abgeschlossen und möchte nicht weiter schreiben (siehe sein Post) Dann sollte man auch nicht drängen.....
Und mal so nebenbei, ich finde das wühlen in alten Threads nicht so toll.
Wir sind hier keine Detektive, die unbedingt die Wahrheit rausfinden müssen.
(nicht böse gemeint, sind nur meine Gedanken)
 
Eine Frage - wieso wird die Frage nach der physischen und psychischen Verfassung der Freundin nicht beantwortet?

Nagut, dann dazu noch ein Wort von mir. 🙄

Nachdem wir zusammen gekommen sind, habe ich herausgefunden, dass meine Freundin Bulimie hat.
Das war für mich zu der Zeit ein sehr großes Thema. Wir haben aber daran gearbeitet und es ist viel besser geworden.

Ich wollte das hier nicht in der Diskussion mit einbringen, da ich einfach die Sichtweise auf einen nicht kranken Menschen wollte. Denn anders wäre das Problem ja sehr schnell und einfach zu finden. "Sie ist krank, du Idiot, sie hat Bulimie und findet sich hässlich!" .... Ja, WOW das weiß ich selbst!

Es ist wichtig mit einer Person, die unter Bulimie leidet wie mit einer nicht kranken Person umzugehen, um das Krankheitsbild nicht zu verstärken. Hier wird das Thema einfach sehr tief und komplex.
Wir sind in unserer Kommunikation, was die Krankheit angeht so weit. Dass sie mir sagen würde, wenn sie sich für Sex einfach nur zu hässlich fühlt. (Was nicht bedeutet, dass ich das nicht auch im Blickfeld habe.) Ich wollte hier aber mein Blickfeld abseits der Krankheit erweitern.
Das hat auch funktioniert. Danke nochmals. 🙏
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich bin wirklich überzeugt, dass sehr viel (sicherlich nicht alles) in unserer Beziehung richtig läuft. Deshalb beschäftigt mich das so. Ich werde trotzdem auch mal mein eigenes Verhalten mehr reflektieren und ein paar Punkte aus diesem Thread mit einfließen lassen.
Willkommen im Club der "auch nur Menschen". Irren ist menschlich und unser Schicksal und unser Los. Ich kenne keine einzige perfekte Beziehung, keinen einzigen, der wirklich weiß, wie - wir experimentieren doch alle und uuups sind inbegriffen, Lebenslang.

Früher hat man über das alles viel weniger nachgedacht, man bildete ein Zweierteam und half zusammen. Eine Bäuerin in meiner Nachbarschaft erzählte mir, sie hatte mit 25 Jahren "etwas am Unterleib", von da weg gab es nie wieder Sex. Das war Nebensache offenbar, aber ihr Mann war bekannt für seine Bösartigkeit, für seine Wutanfälle, für seine Unerbittlichkeit. Ich sehe da schon einen Zusammenhang.
Man kann gemeinsam Wege suchen, wie jeder auf seine Kosten kommt. Mein Kamerad sieht Sex als nette Nebensache, er ist deshalb eine richtige Wohltat für mich. Man kann, aber muss nicht. Mal so, mal anders, da gibts keine Auflagen.
 
An der Stelle bedanke ich mich für eure Teilnahme und Beiträge.
Ein paar Punkte konnten meine Sichtweise etwas erweitern und das habe ich gesucht.
Mit diesen neuen Ansichten kann ich für mich an der Sache weiter arbeiten.

"Arbeitet" sie eigentlich auch daran, oder nur du? 🤔
Ich dachte, ich frag mal blöd weil ich es komisch finde das deine Handlungen in diesem Thread haarklein geprüft und hinterfragt werden, dir dann eher noch die Schuld an dem Zustand eingeredet wird, während deine Partnerin zu Hause sitzt und offensichtlich nicht mal weiß das ein Problem existiert.

Verstehe ich nicht so ganz, aber was du aus diesem Thread wirklich mitnimmst bleibt dir überlassen.

Ich sag mal so, wenn du zu Hause genauso schnell zu kreuze kriechst und dir die Schuldgefühle für eine Situation einreden lässt, für welche du gar nichts kannst, wirst du offensichtlich zu Hause auf fehlenden Respekt stoßen. Was mitunter ebenfalls eine Sexlosigkeit auslösen kann.

Ein Problem von mehreren Seiten zu betrachten, sollte auch beinhalten mal zu schauen was sie eigentlich tut um an dieser Gesamtsituation etwas zu verändern. Und wenn da nix kommt, spricht das Bände. Aber schön einseitig die Gründe suchen...
 
Wenn sie an der Situation kein Problem sieht, muss sie auch nichts verändern. Es sei denn der TE macht ihr bewusst, dass es für ihn sehr wohl ein Problem ist, das sich auf die Beziehung auswirken könnte.
Durchaus. Aber dann braucht man sein Handeln nicht im Detail hinterfragen.
Hätte sie ein Problem damit, könnte und müsste sie es ja ansprechen. Wie gesagt, in einer Partnerschaft sollte beide daran arbeiten, nicht nur einer. Dafür ist man ja ein Paar.

Außerdem ist es ja nicht so als wüsste sie von nichts. Er hat es ja wohl häufig genug angesprochen.
Wenn ich alle 5 Wochen angesprochen werde, sollte ich schon schnallen das was nicht in Ordnung ist.
 
Wenn man die sexuellen Gefühle nicht mehr hat...kann man es oft selber nicht verändern.

Da helfen dann auch keine Gespräche über das Thema Sex....Gespräche über Sex können dann nerven.

Sex hat viel mit dem eigenen Körpergefühl zu tun.
Die Bulimie und der Hintergrund der Psychoprobleme könnten eine Rolle spielen..
 
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