Ich denke schon, dass dieser Mechanismus zusammenhängt. Du hast da diese sehr engmaschigen Vorstellungen eines optimalen Lebens. Der Mann ist mit seinen Eigenschaften Teil dieser Vorstellung, genauso wie Dein weiterer Karriereweg bei der Firma, die dich nun nach Norwegen schicken möchte, wo ihr beiden noch enger zusammenleben werdet. Alles andere erscheint dir unvorstellbar.
Nichts ist daran austauschbar. Die Analogie zwischen deinem Privat- und Berufsleben besteht darin, dass Du beiden Weggabeln sehr viel Energie gewidmet hast. Aufgeben würde Dir sinnlos erscheinen.
Du möchtest weder in der einen noch in der anderen Frage einen Neubeginn auch nur überdenken.
Als letzte Hürde verbleibt seine Ehe. Den Konflikt an diesem Ist-Zustand kannst Du allerdings deinen eigenen Worten entnehmen:
"In meinem Kopf schwirren so viele Gedanken, und gleichzeitig ist mein Kopf total leer. Ich bin nur noch neben der Spur."
Möglicherweise ist der eingeschlagene Lebensweg, dann eben doch nicht die richtige Spur für dein Wohlbefinden.