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Gibt es so etwas wie "füreinander bestimmt sein"?

Ich finde auch Männer auf dem Longboard oder beim Fußball nicht beängstigend. Nur peinlich, nervig, primitiv, unattraktiv.
Nun, es gibt genug, die das einer seit 10 Jahre dauernden Beziehung zu einem vergebenen Familienvater mit dem Ziel, das bis zum bitterem Ende auch so fortzusetzen, beimessen würden.
Man könnte jetzt noch einige Adjektive hinzufügen…
 
Nein, nicht mit der Arbeit.
Mit deiner Position innerhalb der Gesellschaft.

Das folgt doch irgendwie keiner erkennbaren Logik- Fußballspieler sind also allgemein peinlich, aber sich seit 10 Jahren von seiner Affäre verstecken zu lassen, ist vollkommen in Ordnung?

Das scheint ja doch irgendwie einen Nerv getroffen zu haben. Der Grund wieso ein Partner diverse Sportarten nicht betreiben oder mögen sollte ist folgender:
- Ich werde niemals ein Stadion, ein Sportplatz oder ein Sporthalle betreten, um mir ein Spiel anzugucken
- Ich werde das auch nicht unterstützen
- Wenn mein Partner ins Stadion geht und sich da gröhlend mit Bier in der Hand ein Spiel anguckt. Trennungsgrund
- Es wird auch in meiner Anwesenheit kein Sport im Fernsehen angeschaut
- Wenn mein Partner ein Trikot oder ähnliche Fanartikel besitzt oder trägt. Trennungsgrund.

Ich habe meine Ansprüche nicht gewürfelt. Es gibt zu allen einen Grund oder viele Gründe.
 
Das hat doch aber nichts mit meiner Arbeit zu tun.
Ich denke schon, dass dieser Mechanismus zusammenhängt. Du hast da diese sehr engmaschigen Vorstellungen eines optimalen Lebens. Der Mann ist mit seinen Eigenschaften Teil dieser Vorstellung, genauso wie Dein weiterer Karriereweg bei der Firma, die dich nun nach Norwegen schicken möchte, wo ihr beiden noch enger zusammenleben werdet. Alles andere erscheint dir unvorstellbar.

Nichts ist daran austauschbar. Die Analogie zwischen deinem Privat- und Berufsleben besteht darin, dass Du beiden Weggabeln sehr viel Energie gewidmet hast. Aufgeben würde Dir sinnlos erscheinen.
Du möchtest weder in der einen noch in der anderen Frage einen Neubeginn auch nur überdenken.

Als letzte Hürde verbleibt seine Ehe. Den Konflikt an diesem Ist-Zustand kannst Du allerdings deinen eigenen Worten entnehmen:
"In meinem Kopf schwirren so viele Gedanken, und gleichzeitig ist mein Kopf total leer. Ich bin nur noch neben der Spur."

Möglicherweise ist der eingeschlagene Lebensweg, dann eben doch nicht die richtige Spur für dein Wohlbefinden.
 
- Wenn mein Partner ein Trikot oder ähnliche Fanartikel besitzt oder trägt. Trennungsgrund.
Das ist ein Trennungsgrund?

Und nicht,dass dein Partner verheiratet ist? 3 Kinder hat?
Eine kranke Frau?
Dass er 10 Jahre sagt,er wäre glücklicher mit dir,aber bei seiner Familie bleibt?
Dass er seine Frau belügt und betrügt?
Ich habe meine Ansprüche nicht gewürfelt. Es gibt zu allen einen Grund oder viele Gründe.
Ich kenne deine Gründe nicht.
Du hast deine Prioritäten komisch gesetzt.
 
Ich finde auch Männer auf dem Longboard oder beim Fußball nicht beängstigend. Nur peinlich, nervig, primitiv, unattraktiv.
Kann ich jetzt gar nicht nachvollziehen, was da so heftige Reaktionen bei dir hervor ruft.

Ich bin nicht absichtlich schwanger geworden! Ich habe das nicht geplant! Das würde ich auch niemals tun. Ich habe nicht heimlich die Pille abgesetzt oder ähnliches. Wir haben in dem Moment beide entschieden nicht zu verhüten. In der Hoffnung, dass schon nichts passieren wird. Das war dumm sowas zu glauben und das wissen wir auch. Wir sind beide das Risiko eingegangen.
Ich glaube dir das und hoffe, dass da nicht weiter drauf rumgeritten wird.

Ich will die beste Version von mir selber werden.
Aber doch nicht mit einem verlogenen Betrüger an deiner Seite.

Das ergibt keinerlei Sinn.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich will eigentlich auf keinen Fall eine Familie zerstören, aber eigentlich will ich, dass er sich trennt. Ist das böse?
Empfindest du es als böse?

Wenn er sich wirklich trennen würde,wie würdest du dich fühlen?
Schuldig?

Wie fühlst du dich jetzt?
Zufrieden?
Geliebt?
Auch schuldig,weil der Mann seine Frau wegen dir belügt?

Auf diese Fragen erwarte ich keine Antworten.
Vielleicht solltest du dir aber mal darüber mal Gedanken machen.
 
Ich denke schon, dass dieser Mechanismus zusammenhängt. Du hast da diese sehr engmaschigen Vorstellungen eines optimalen Lebens. Der Mann ist mit seinen Eigenschaften Teil dieser Vorstellung, genauso wie Dein weiterer Karriereweg bei der Firma, die dich nun nach Norwegen schicken möchte, wo ihr beiden noch enger zusammenleben werdet. Alles andere erscheint dir unvorstellbar.

Nichts ist daran austauschbar. Die Analogie zwischen deinem Privat- und Berufsleben besteht darin, dass Du beiden Weggabeln sehr viel Energie gewidmet hast. Aufgeben würde Dir sinnlos erscheinen.
Du möchtest weder in der einen noch in der anderen Frage einen Neubeginn auch nur überdenken.

Als letzte Hürde verbleibt seine Ehe. Den Konflikt an diesem Ist-Zustand kannst Du allerdings deinen eigenen Worten entnehmen:
"In meinem Kopf schwirren so viele Gedanken, und gleichzeitig ist mein Kopf total leer. Ich bin nur noch neben der Spur."

Möglicherweise ist der eingeschlagene Lebensweg, dann eben doch nicht die richtige Spur für dein Wohlbefinden.

Es hört sich nicht unbedingt nach dem richtigen Weg an das alles aufzugeben. Ich habe dann ja gar nichts mehr. Das ist nicht mein Ziel.

Das ist ein Trennungsgrund?

Und nicht,dass dein Partner verheiratet ist? 3 Kinder hat?
Eine kranke Frau?
Dass er 10 Jahre sagt,er wäre glücklicher mit dir,aber bei seiner Familie bleibt?
Dass er seine Frau belügt und betrügt?

Ich kenne deine Gründe nicht.
Du hast deine Prioritäten komisch gesetzt.

Ich habe meine Prioritäten vielleicht aus deiner Sicht komisch gesetzt. Ich finde das alles andere als komisch.
 

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