Auch für die 3 Kinder ist hoffentlich alles rosarote Vorherbestimmung?
Ich möchte jetzt doch mal eine Geschichte aus meiner Familie teilen, denn es gibt auch Stories, in denen die Geliebte siegt und ihren Schatz für sich gewinnt.
Meine 'Tante'
- angeheiratet, hat meinen Onkel betrogen, war aber wenigstens mit dem Rückgrat ausgestattet ihn und ihren gemeinsamen Sohn nach zwei Jahren Betrug für ihren "Seelenverwandten" zu verlassen -
hatte tatsächlich das "Glück" aus der Position der Geliebten rauszukommen und zur neuen Frau ihrer vorherigen Affaire (auch verheiratet, zwei Kinder) befördert zu werden.
Gut, die betrogene Ehefrau hat das Goldstück achtkant rausgeworfen nachdem mein Onkel es ihr gesteckt hat.
Jedenfalls war er "nun endlich frei für meine 'Tante' und sie konnten ihre Liebe leben.
Mit ihm in die bald neu bezogene gemeinsame Wohnung kamen zwei Wochen im Monat seine beiden Töchter, seine absoluten Prinzessinnen, die er im Wechselmodell bei sich haben wollte.
Ich sag mal so: meine Tante war am Ende 1x pro Woche beim Psychologen, weil Papi alle Verhaltensweisen der Mädchen aus schlechtem Gewissen so hinnahm. Und die Verhaltensweisen waren nicht ganz so nett, da sie die Frau, die ihre Mutter so traurig gemacht und ihre Familie zerstört hat, nicht ganz so sehr mochten.
Sobald meine Tante versuchte sich durchzusetzen, hatte sie nicht nur die bockigen Mädchen am Hals, nein, die riefen auch noch ihre Mutter an, die immer sofort kam um meine Tante zur Rede zu stellen, was sie mit ihren armen Mädchen macht.
Ständig kamen Briefe vom Rechtsanwalt der Mutter, wenn ihr mal wieder was nicht gepasst hat.
Die neu gewonnene Schwiegermutter redete sie konsequent mit dem Namen seiner Ex an. Als er meinte, sie solle das lassen, hat sie meine Tante einfach Dörte genannt, weil sie ihren richtigen Namen nicht aussprechen wollte.
Mein Cousin will mit seiner Mutter bis heute nichts mehr zu tun haben, er geht nicht ans Telefon wenn sie anruft und meint, dass er sie erst dann wieder gemeinsam einem Ort sein werden, wenn sie die Kiste in die Erde lassen.
Der Seelenverwandte ist dann nach drei Jahren mit seinen Töchtern wieder ausgezogen, weil er sich in eine Arbeitskollegin verliebt hat, die noch ein bisschen seelenverwandter war, wie er in der Schwangerschaftszeit festgestellt hat.
Um die zwischenzeitlich geborene "Krönung ihrer Liebe" kümmert er sich aber immerhin 2 x im Jahr, zu Weihnachten und am Geburtstag indem er 20 € in eine Karte steckt.
Um das unschuldige kleine Kind tut es mir von Herzen Leid, zum Rest: Karma is a bitch.
Wenn die Mutter in eine Pflegeeinrichtung muss und du als Neue dort auftauchst, würde ich mich jedenfalls mit dem Gedanken anfreunden, dass die Arme nicht so offen sein werden, insbesondere bei den Kindern.
Die Macht dieser sollte man nicht unterschätzen. Großeltern, Freunde und Restfamilie solidarisieren sich mit Kindern und langjährigen Partnern, nicht mit heimlichen Geliebten.
Wenn er schon seit langem zu feige ist seine Frau zu verlassen und lieber erbärmlich rumwurstet, wird er sicher nicht plötzlich einer breiten Ablehnungsfront die Stirn bieten.