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Glaubt ihr der Mensch ist für Monogamie geschaffen?

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 130385
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Ist der Mensch für Monogamie geschaffen?


  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    56
Das Problem ist denk ich eher, es nicht von Anfang an klar für sich zu wissen was man will. Dann denkt man sich: "Ach komm, geh ich mal die Beziehung ein. Besser wie nix."
Mag ja sein, in jungen Jahren und bei den ersten Versuchen, aber irgendwann wird doch deutlicher mit Jahren und Erfahrungen, was man will. Und joa kann man so machen. Ist allerdings nicht besonders fair und nicht straight. Auch sich selbst gegenüber nicht. Man belügt sich doch nur selbst indem man einfach mit irgendwem eine Beziehung eingeht nach dem Motto "besser als nix" und dann fremdgehen.
Eine Beziehung ist nicht wie ein Restaurantbesuch, ich gehe zum Asiaten und weiß nicht was mir schmeckt also nehm ich eine Suppe weil "besser als nix".

Dann tatsächlich besser Single, als eine Beziehung die von vorn herein zum scheitern verurteilt ist, wenn ich eigentlich gar keine monogame Beziehung will.
 
Um welche Abmachung geht es dir denn?
Meine Antwort bezog sich auf das Thema, wenn man trotz Partnerschaft für jemand anderen Gefühle entwickelt.
Es geht mir um die Abmachung zwischen zwei Menschen, dass ihre Beziehung exklusiv ist.
Natürlich kann jemand Gefühle anderen gegenüber entwickeln. Aber dann sollte er/sie die Konsequenz ziehen und die exklusive Beziehung beenden, wenn er diesen Gefühlen nachgeben will. Oder halt dem 1. Partner gegenüber die Karten auf den Tisch legen, dass die Beziehung eben nicht mehr exklusiv ist von ihrer/seiner Seite aus und schauen, ob die 1. Partnerin/ der 1. Partner damit umgehen kann und/oder will.

Würde ich herausbekommen, dass mein Partner mich betrügt, sei es aus Geilheit oder aus Liebe, wäre dies definitiv das sofortige Aus. Egal, wie sehr ich ihn Liebe. Aber ich werde mich in meinem Leben nicht mehr schlecht behandeln lassen, und ein Betrug gehört dazu.
Würde er dagegen auf mich zukommen mit der Aussage, er braucht sexuelle Abwechslung, wäre das zumindest ein Gesprächsansatz. Würde er sich hingegen in jemand anderen verlieben, würde ich ebenfalls die Beziehung beenden. Man könnte dann sicherlich freundschaftliche aiseinandergehen, aber ich würde nicht als Zweitfrau herhalten. Für seine Gefühle könnte er nichts, aber die Konsequenz müsste er trotzdem tragen. Dies alles gilt für mich. Das kann und darf jeder anders handhaben.
 
Es geht mir um die Abmachung zwischen zwei Menschen, dass ihre Beziehung exklusiv ist.
Natürlich kann jemand Gefühle anderen gegenüber entwickeln. Aber dann sollte er/sie die Konsequenz ziehen und die exklusive Beziehung beenden, wenn er diesen Gefühlen nachgeben will. Oder halt dem 1. Partner gegenüber die Karten auf den Tisch legen, dass die Beziehung eben nicht mehr exklusiv ist von ihrer/seiner Seite aus und schauen, ob die 1. Partnerin/ der 1. Partner damit umgehen kann und/oder will.

Würde ich herausbekommen, dass mein Partner mich betrügt, sei es aus Geilheit oder aus Liebe, wäre dies definitiv das sofortige Aus. Egal, wie sehr ich ihn Liebe. Aber ich werde mich in meinem Leben nicht mehr schlecht behandeln lassen, und ein Betrug gehört dazu.
Würde er dagegen auf mich zukommen mit der Aussage, er braucht sexuelle Abwechslung, wäre das zumindest ein Gesprächsansatz. Würde er sich hingegen in jemand anderen verlieben, würde ich ebenfalls die Beziehung beenden. Man könnte dann sicherlich freundschaftliche aiseinandergehen, aber ich würde nicht als Zweitfrau herhalten. Für seine Gefühle könnte er nichts, aber die Konsequenz müsste er trotzdem tragen. Dies alles gilt für mich. Das kann und darf jeder anders handhaben.
Genau so empfinde ich das auch.

Und das hat null damit zu tun, wie lange eine Beziehung hält. Zum monogamen Leben muss man nicht mit einem Partner lebenslang zusammen sein. Wenn mein Partner Lust auf andere Frauen bekommen hätte, wäre dies die Trennung gewesen. Ich persönlich kann Liebe und offene Beziehung nicht zusammenbringen.
 
Nicht wirklich. In dem Moment, wo ich eine Beziehung zu einem Menschen eingehe, nenne ich meine "Bedingungen", eine davon ist Exklusivität. Das kann man annehmen, oder man lässt es. Nimmt man es an, dann hat man diese Bedingung zu erfüllen.

Ich gehe doch auch keinen Mietvertrag ein und reisse dann Wände nach belieben ein, baue neue Fenster ein usw., nur, weil ich mal was neues brauche. Dann muss ich entweder selber bauen oder umziehen.

Ich kann einfach nicht nachvollziehen, dass Menschen wie Du hier von Liebe reden und gleichzeitig ihre Sexualität entgegen der eingegangenen Beziehung ausleben wollen?!? Wo bleibt denn da die Liebe?
Beim Mietvertag hat man tatsächlich einen Vertrag, ein Stück Papier unterschrieben.
Beim Kennenlernen hat man das noch lange nicht.
Bei der Eheschließung schon.
 
Beim Mietvertag hat man tatsächlich einen Vertrag, ein Stück Papier unterschrieben.
Beim Kennenlernen hat man das noch lange nicht.
Bei der Eheschließung schon.
Ich für mich habe von vornherein klar gemacht, was eine feste Partnerschaft mit mir für "Bedingungen" mit sich führt. Das nach dem 3. Treffen oder auch nach einem Monat noch keine feste Partnerschaft herrscht ist mir klar. Aber irgendwann erwarte ich ein Commitment. Mein Partner wusste dies und hat sich dazu entschieden. Er kann jederzeit gehen, wenn die "Bedingungen" für ihn nicht mehr passen. Und wenn er mich doch noch liebt, dann muss er eine Entscheidung treffen, für seine Liebe zu mir oder seine Lustbefriedigung. Beides kann er mit mir nicht haben, und wie in vorherigen Beitrag beschrieben, ein Betrug (auch ein "Ausrutscher") bedeutet sofortiges Beziehungsaus. Weiß er, hat er sich für entschieden und gut ists. Die gleichen Bedingungen erfülle ich übrigens auch, ohne Ausnahme.
 
Wer von Anfang an bewusst täuscht (ich sag ja zur Treue, sonst will der/die mich ja nicht) ist manipulativ, berechnend und verlogen. Wer sagt "ach schauen wir mal, besser wie nix" bequem und unaufrichtig, vielleicht noch verzweifelt oder gelangweilt.

Man darf auch mal ruhig Verantwortung übernehmen für die eigenen Bedürfnisse und Entscheidungen und nicht nur tricksen, damit man jeden Vorteil abgreifen kann. Da geht's auch um nen anderen Menschen.
Bestenfalls tickt der andere Mensch auch so.
Dann gibt's auch kein Drama, Herzschmerz, Hass, wenn's dann wieder auseinandergeht.
Dauerhaft "Was Lockeres ohne Verpflichtungen" wäre der Traum vieler Menschen.
 
Ich für mich habe von vornherein klar gemacht, was eine feste Partnerschaft mit mir für "Bedingungen" mit sich führt. Das nach dem 3. Treffen oder auch nach einem Monat noch keine feste Partnerschaft herrscht ist mir klar. Aber irgendwann erwarte ich ein Commitment. Mein Partner wusste dies und hat sich dazu entschieden. Er kann jederzeit gehen, wenn die "Bedingungen" für ihn nicht mehr passen. Und wenn er mich doch noch liebt, dann muss er eine Entscheidung treffen, für seine Liebe zu mir oder seine Lustbefriedigung. Beides kann er mit mir nicht haben, und wie in vorherigen Beitrag beschrieben, ein Betrug (auch ein "Ausrutscher") bedeutet sofortiges Beziehungsaus. Weiß er, hat er sich für entschieden und gut ists. Die gleichen Bedingungen erfülle ich übrigens auch, ohne Ausnahme.
Völlig ok. Dann hast du ja auch Glück, dass dein Partner dir nicht davon läuft, oder? Die nächsten 10, 20 Jahre bleibt er bestimmt bei dir.
 
Es geht mir um die Abmachung zwischen zwei Menschen, dass ihre Beziehung exklusiv ist.

Ich hab da nix in der Nachtischschublade liegen wo meine Unterschrift drauf ist.
Halte ich eh für Kindergarten. Ist ja nicht so als würde dann nix passieren können.

Natürlich kann jemand Gefühle anderen gegenüber entwickeln. Aber dann sollte er/sie die Konsequenz ziehen und die exklusive Beziehung beenden, wenn er diesen Gefühlen nachgeben will.

Naja, was heisst "nachgeben". Man kann es mitunter schlecht ändern. Es gab sicherlich schon viele Menschen die sich während der Beziehung fremdverliebten und diese Zeit überdauerten und sie sind immer noch zusammen.

Würde er sich hingegen in jemand anderen verlieben, würde ich ebenfalls die Beziehung beenden. Man könnte dann sicherlich freundschaftliche aiseinandergehen, aber ich würde nicht als Zweitfrau herhalten.

Nichts für unugt, aber das ist die Beste Erklärung dafür weshalb man dann lieber die Klappe hält. 😉
Und wieso bist DU eigentlich die Zweitfrau? Degradierst du dich selbst?

Wenn die Beziehung so oder so beendet wird, kann ich es auch drauf ankommen lassen.
Und in den Kopf kann mir keiner schauen. Von daher, wenn ich nicht forciere mit der anderen anzubandeln und meine Partnerschaft / Ehe nicht darunter leidet, bin ich nichtmal fremdgegangen.
Ich verstehe diese überzogene Haltung nicht.
 
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