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Total Lost mit dem Leben

andererseits versucht sie mich zurückzuhalten und damit bremst sie mich iwann aus.
Lass mich raten: Die Lästige ist sicher auch für dein Versagen bei der Prüfung verantwortlich?
Ich würde sie JETZT verlassen. Dann kannst du dich ganz dem Lernen und dem Kraftsport widmen und bist frei für eine ehrgeizige Partnerin, mit der du die Welt erobern kannst.
 
Ich verstehe immernoch nicht das Problem, bzw. das ganze Konstrukt.
Hier muss man dem TE alles aus der Nase ziehen und bekommt als Problembeschreibung dass bei seiner Partnerin dann "die Alarmglocken schrillen" wenn er das und das macht. Ich fürchte der TE ist tatsächlich lost, aber einfach komplett aufs Leben bezogen.

@TE was genau möchtest du vom Leben und deiner Partnerin?
 
KaffeeSchwarz: Hast du sie jemals darauf angesprochen, was dich stört, wie du fühlst? Und zwar dann nicht so "du macht das und das, du stresst mich, du hälst mich auf". Sondern, in ich Botschaft. Du fühlst dich gestresst durch Situationen wie X und Y. Es kommt dir so rüber, als würde sie eine Entwicklung erwarten dich aber bremsen wollen. Wo seht ihr euch in ein paar Jahren? Was erwartest du von ihr? Was erwartet sie? Weniger in Vorwürfen das ganze verpacken. Denn hier schießt du nur gegen sie. Wenn du sie so konfrontieren würdest wie du hier schreibst, knallt es wahrscheinlich aber richtig.
 
@KaffeeSchwarz, hier wurden aus meiner Sicht viele gute Vorschläge gemacht.
Was generell schwierig ist, da Deine Informationen nur kleckerweise kommen.
Wenn jemand Rat möchte, sollte er schon klar formulieren, worum es geht.

Aus Deinen Beiträgen habe ich bisher entnommen, dass Dir Deine Partnerin in erster Linie lästig ist (sorry, aber so lese ich es).
Du bist unglücklich und Du hältst sie in einer ungeliebten Partnerschaft fest.
Bitte sprich mit ihr über Deine Gedanken und Gefühle.
Die aktuelle Situation ist für sie entwürdigend, Du verbaust Euch beiden eine glückliche Zukunft.
Eine Trennung ist aus meiner Sicht für Euch beide die beste Lösung.
 
Vor der Trennung habe ich an sich keine Angst. Worauf ich nur keine wirkliche Lust habe ist, dass ich wieder von allen belagert und wieder zugetextet werde um überredet zu werden. Sowas hatte ich bei meiner Beziehung davor auch gehabt. Zwar ging da kein Kind hervor aber diese versuche mir schlechtes Gewissen zu machen war einfach grausam. Einfach krank. Ich hab es bis heute nicht vergessen.
Dann entziehe Dich dem, das sollte nicht allzu schwer sein, bei Deinem Beruf.
Überdenke mal, wie schlecht es Dir aktuell mit der Beziehung geht.
 
Achso . Ich bin also nicht straight weil ich nicht glücklich bin zur Zeit . Ich kümmere mich auch um den Sohn auch wenn nicht ganz so 100pro . Aber ist okay.

Ne du, der Grund, warum du hier nicht straight rüber kommst, ist, weil du das hier geschrieben hast:

Wenn ich mein Fachlehrgang das nächste mal bestehe will ich nägel mit köpfen machen und diesen schwierigen Schritt wagen. Auch wenn ich mir damit vielleicht eine Menge Feinde machen werde. Es geht hier jedoch auch um meine Gesundheit.

Das klingt etwas so, als seist du etwas konfliktscheu. Es klingt ehrlich gesagt, auch so, als hättest du Schwierigkeiten damit, unter großem Druck und Stress noch gut zu funktionieren.

Auch dass du woanders schreibst, dass persönliche Gründe/ tragische Ereignisse in der Familie dafür gesorgt haben, dass du den Lehrgang nicht bestanden hast, lässt darauf schließen, dass du so was schwer ausblenden kannst.

Das ist prinzipiell nichts schlimmes. Ich z B bin jetzt auch niemand, der auf Krawall gebürstet ist und den Konflikt sucht, auch niemand, der mit Stress super duper zurecht kommt. Diese Gaben sind einfach nicht jedem gleichermaßen gegeben.

Mit so einer Grundpersönlichkeit bist du aber halt nicht in jedem Arbeitsumfeld gleichermaßen gut aufgehoben, vorsichtig formuliert.

Und ebenfalls vorsichtig formuliert, glaube ich daher nicht, dass ausgerechnet die Bundeswehr der Arbeitgeber ist, mit dem du auf Dauer optimal zurecht kommen wirst, egal ob mit bestandenem Lehrgang oder sonst.

Solche Jobs können auch Menschen auslaugen, die von ihrer Grundpersönlichkeit Mr oder Ms Supertough sind.

Daher ein gut gemeinter Ratschlag von mir: vereinbare einen Termin mit deiner örtlichen Arbeitsagentur. Erkläre deine berufliche Situation.

Lass dich dahingehend beraten, was du mit dem bestandenen Lehrgang tun kannst (Bundeswehr oder sonst). Lass dich ebenfalls dahingehend beraten, welche (möglicherweise durch die Arbeitsagentur geförderten) Wege zu einer Berufsausbildung es für dich alternativ gibt.

Es gibt dort auch Tests, die verschiedene Fähigkeiten und Kenntnisse abfragen, falls Bedarf besteht.

Sieh es so: wenn du diesen Lehrgang bestehst, dann hast du sicher mehr Möglichkeiten als ohne diesen Lehrgang. Also verstehe ich, dass du ihn bestehen willst.

Das sieht sicher auch deine Partnerin und Mutter deines Kindes so.

Es schadet aber doch nicht, sich über evtl bestehende zusätzliche Alternativen zu informieren? Dann hast du was in petto, falls du diesen Lehrgang doch versemmelst.

Oh, und ich hätte als Partnerin eines BW-Soldaten absolut kein Verständnis dafür, wenn mein Partner in der spärlichen gemeinsamen Zeit am WE noch weg wollen würde, um Sport im Gym zu machen oder zu joggen. Das kann er / kannst du doch unter der Woche tun, sogar mit Segen deines Arbeitgebers.

Wer ein Kind bekommt, geht damit eine Verpflichtung ein.

Sag mal, hast du überhaupt schon mal mit Kameraden gesprochen, die irgendwo im Einsatz waren? Ich frag nur, weil du hier so rüberkommst, als würdest du von einer großen Karriere träumen bei der Bundeswehr. Weißt du, was du dir da wünschst?
 
Ne du, der Grund, warum du hier nicht straight rüber kommst, ist, weil du das hier geschrieben hast:



Das klingt etwas so, als seist du etwas konfliktscheu. Es klingt ehrlich gesagt, auch so, als hättest du Schwierigkeiten damit, unter großem Druck und Stress noch gut zu funktionieren.

Auch dass du woanders schreibst, dass persönliche Gründe/ tragische Ereignisse in der Familie dafür gesorgt haben, dass du den Lehrgang nicht bestanden hast, lässt darauf schließen, dass du so was schwer ausblenden kannst.

Das ist prinzipiell nichts schlimmes. Ich z B bin jetzt auch niemand, der auf Krawall gebürstet ist und den Konflikt sucht, auch niemand, der mit Stress super duper zurecht kommt. Diese Gaben sind einfach nicht jedem gleichermaßen gegeben.

Mit so einer Grundpersönlichkeit bist du aber halt nicht in jedem Arbeitsumfeld gleichermaßen gut aufgehoben, vorsichtig formuliert.

Und ebenfalls vorsichtig formuliert, glaube ich daher nicht, dass ausgerechnet die Bundeswehr der Arbeitgeber ist, mit dem du auf Dauer optimal zurecht kommen wirst, egal ob mit bestandenem Lehrgang oder sonst.

Solche Jobs können auch Menschen auslaugen, die von ihrer Grundpersönlichkeit Mr oder Ms Supertough sind.

Daher ein gut gemeinter Ratschlag von mir: vereinbare einen Termin mit deiner örtlichen Arbeitsagentur. Erkläre deine berufliche Situation.

Lass dich dahingehend beraten, was du mit dem bestandenen Lehrgang tun kannst (Bundeswehr oder sonst). Lass dich ebenfalls dahingehend beraten, welche (möglicherweise durch die Arbeitsagentur geförderten) Wege zu einer Berufsausbildung es für dich alternativ gibt.

Es gibt dort auch Tests, die verschiedene Fähigkeiten und Kenntnisse abfragen, falls Bedarf besteht.

Sieh es so: wenn du diesen Lehrgang bestehst, dann hast du sicher mehr Möglichkeiten als ohne diesen Lehrgang. Also verstehe ich, dass du ihn bestehen willst.

Das sieht sicher auch deine Partnerin und Mutter deines Kindes so.

Es schadet aber doch nicht, sich über evtl bestehende zusätzliche Alternativen zu informieren? Dann hast du was in petto, falls du diesen Lehrgang doch versemmelst.

Oh, und ich hätte als Partnerin eines BW-Soldaten absolut kein Verständnis dafür, wenn mein Partner in der spärlichen gemeinsamen Zeit am WE noch weg wollen würde, um Sport im Gym zu machen oder zu joggen. Das kann er / kannst du doch unter der Woche tun, sogar mit Segen deines Arbeitgebers.

Wer ein Kind bekommt, geht damit eine Verpflichtung ein.

Sag mal, hast du überhaupt schon mal mit Kameraden gesprochen, die irgendwo im Einsatz waren? Ich frag nur, weil du hier so rüberkommst, als würdest du von einer großen Karriere träumen bei der Bundeswehr. Weißt du, was du dir da wünschst?
Also soll ich einfach aufgeben. Selbst wenn ich den Lehrgang bestehe habe ich immer noch gut 6 Jahre Dienstzeit vor mir. Das mit dem Termin oder was auch immer bei der Arbeitsagentur machen klingt für mich so naja . Zu dem Punkt konfliktscheu : nun da irrst du dich . Wenn ich etwas durchsetzten will dann sage ich das. Vielleicht wiederhole ich das ein zweites Mal oder drittes aber irgendwann habe ich kein Bock mehr mich ständig zu wiederholen und dann muss ich weiter nach vorne schauen und ich bin definitiv NICHT jemand der unter Druck nicht arbeiten kann. Sonst hätte ich zb letztes jahr meine Grundausbildung und Unteroffiziersprüfung mit Erfolg nicht ablegen können. Auch da hatte ich diesen Stress aber ich blieb trotz allem cool und zog es durch. Das Ding ist nur , iwann braucht selbst der toughste Ruhe weil er erschöpft ist und Power tanken muss.
 
Also soll ich einfach aufgeben. Selbst wenn ich den Lehrgang bestehe habe ich immer noch gut 6 Jahre Dienstzeit vor mir. Das mit dem Termin oder was auch immer bei der Arbeitsagentur machen klingt für mich so naja . Zu dem Punkt konfliktscheu : nun da irrst du dich . Wenn ich etwas durchsetzten will dann sage ich das. Vielleicht wiederhole ich das ein zweites Mal oder drittes aber irgendwann habe ich kein Bock mehr mich ständig zu wiederholen und dann muss ich weiter nach vorne schauen und ich bin definitiv NICHT jemand der unter Druck nicht arbeiten kann. Sonst hätte ich zb letztes jahr meine Grundausbildung und Unteroffiziersprüfung mit Erfolg nicht ablegen können. Auch da hatte ich diesen Stress aber ich blieb trotz allem cool und zog es durch. Das Ding ist nur , iwann braucht selbst der toughste Ruhe weil er erschöpft ist und Power tanken muss.

Wo liest du raus, dass du einfach aufgeben sollst? Geschrieben habe ich:

Sieh es so: wenn du diesen Lehrgang bestehst, dann hast du sicher mehr Möglichkeiten als ohne diesen Lehrgang. Also verstehe ich, dass du ihn bestehen willst.

Das sieht sicher auch deine Partnerin und Mutter deines Kindes so.

Es schadet aber doch nicht, sich über evtl bestehende zusätzliche Alternativen zu informieren? Dann hast du was in petto, falls du diesen Lehrgang doch versemmelst.

Du hast sinngemäß geschrieben, dass du ein Trennungsgespräch mit deiner aktuellen Partnerin erst nach diesem Lehrgang führen willst. Denn du musst diesen Lehrgang bestehen, damit du nicht aus der Bundeswehr raus fliegst.

Das erste Mal hast du die Prüfung aufgrund von familiärem Stress nicht bestanden und jetzt ist das Bestehen wichtig für deine Karriere. Und du fürchtest, dass du Probleme hast mit dem Bestehen, wenn deine Partnerin dir bei der Trennung Stress macht. So zumindest kam das bei mir an. Falls ich da etwas wesentliches falsch verstanden habe, bitte ich um Korrektur.

Grundsätzlich gibt es eine Pflicht, die Arbeitsagentur so frühzeitig wie möglich zu informieren, wenn es eine Gefahr des Arbeitsplatzverlusts gibt. Insofern finde ich den Vorschlag von mir nicht so weit her geholt.

Ja, irgendwann braucht auch der toughste Mensch eine Pause. Und manchmal gibt es aber Situationen, in denen man durchhalten muss, ohne Pause.

Das ist für Eltern kleiner Kinder so. Das ist auch in kritischen Situationen so, wo es um Leben und Tod geht. Und solche Situationen gibt es in manchen Arbeitsfeldern gehäuft: der medizinische Bereich gehört dazu und Landesverteidigung auch.

In den meisten Bereichen kannst du als Arbeitnehmer dem Arbeitgeber den Vogel zeigen, wenn ständig Regelungen zum Arbeitnehmerschutz gebrochen werden, wie Pausenregeln und Ruhezeiten. Aber wenn es um Leben und Tod geht, was kann? Um das Leben von Fremden, das Leben von Kameraden, dein Leben. Dann kann es sein, dass diese notwendigen Pausen ausfallen.

Wenn du sagst, dass du dich dem gewachsen fühlst, dann nehme ich das so hin. Du kennst dich, ich kenne dich nicht.

Zum Thema Umgang mit Konflikten: wenn du schreibst, dass du was paar Mal sagst und dann hast du keine Lust mehr und ziehst weiter, dann heißt das, dass du den Konflikt nicht löst.

Du eskalierst dann auch nicht, sondern haust ab. Mit anderen Worten: du vermeidest es, in den Konflikt zu gehen. So lange du das in deiner Partnerbeziehung so machst, ist das deine private Angelegenheit mit deiner Partnerin. Wenn du das als Unteroffizier auch so handhaben willst, dann wirst du Probleme haben bzw erzeugen. Und das ist dann nicht mehr privat.

Deine Entscheidung, dein Leben.
 
Bei unserem Streit dreht sich um mein Dienst bei der Bundeswehr, wenn ich zb Sage dass ich schiessen war . Dann noch bezüglich meiner sportlichen Leidenschaft , sprich muskelaufbau, richtige Ernährung . Zu guter letzt der Haushalt und meine Vergesslichkeit ab und zu durch den Stress bei Einkäufen. Wenn man aber Kinder hat heißt es noch lange nicht dass man aufhören muss sich gesund zu ernähren, Sport zu machen (ich mache maximal 4 Stunden die Woche schweren Krafttraining) und Ziele zu haben. Einschränken tu ich mich genug wenn ich daheim bin. Meine Partnerin hat oft geredet dass sie ihren Fachwirt machen will aber um das zu schaffen muss man auch eigenmotovation haben . Mein motivieren reicht da noch lange nicht aus.

Ist das Thema Auslandseinsatz ein Konfliktpunkt bei euch?
 

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