Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Seine Eltern akzeptieren mich nicht.

Ganz einfach, weil er überfordert war. Das ist menschlich. Ich habe es ihm verziehen und gut ist.

Das finde ich schön & richtig, dass du ihm verzeihst! Ich denke auch, dass es erstmal schwierig ist, eine eigene Haltung zu entwickeln, wenn man so überrumpelt wird von der Reaktion der Eltern.

Ich denke, da ist alles noch offen. Als mein Vater & meine Stiefmutter zusammenkamen (beide deutsch, also Herkunft/ Religion spielen nicht unbedingt die entscheidende Rolle), damals die Trennung vom Ex meiner Stiefmutter auch recht plötzlich & mit fließendem Übergang zu meinem Vater war, hat ihre Familie meinen Vater und auch uns Kinder auch sehr abgelehnt. Nach einiger Zeit hat sich das deutlich entspannt, inzwischen ist das Verhältnis gut und herzlich, sie haben einfach Zeit gebraucht, die Trennung zu verarbeiten. War nicht toll damals, aber Schwierigkeiten mit Veränderungen sind menschlich.
 
Vielleicht solltest du dich so verhalten, wie seine Eltern es von dir verlangen @anony7851882 , auf ihn verzichten, um die Familie nicht kaputt zu machen.

Also die Aussage finde ich sowas von daneben, um ehrlich zu sein sehr verletzend. Wir lieben uns BEIDE.

Ich mache die Familie kaputt? Seine Eltern sind es, die ihn von sich weg treiben.

Ich habe, wie schon gesagt nichts dagegen, wenn er Kontakt zu seinen Eltern pflegt. Aber wenn er zu mir halten will, kann ich dagegen doch auch nichts sagen.
 
Das finde ich schön & richtig, dass du ihm verzeihst! Ich denke auch, dass es erstmal schwierig ist, eine eigene Haltung zu entwickeln, wenn man so überrumpelt wird von der Reaktion der Eltern.

Ich denke, da ist alles noch offen. Als mein Vater & meine Stiefmutter zusammenkamen (beide deutsch, also Herkunft/ Religion spielen nicht unbedingt die entscheidende Rolle), damals die Trennung vom Ex meiner Stiefmutter auch recht plötzlich & mit fließendem Übergang zu meinem Vater war, hat ihre Familie meinen Vater und auch uns Kinder auch sehr abgelehnt. Nach einiger Zeit hat sich das deutlich entspannt, inzwischen ist das Verhältnis gut und herzlich, sie haben einfach Zeit gebraucht, die Trennung zu verarbeiten. War nicht toll damals, aber Schwierigkeiten mit Veränderungen sind menschlich.

Danke dir für die lieben Worte.
 
Also ich kann dazu etwas beisteuern.

Bei Albanern kommen zwei Dinge zusammen, die es kompliziert machen: Sie kommen vom Balkan und sie sind Muslime.

Ich hatte mal eine Weile eine Freundin, die war Serbin. Die war dermaßen verstrickt in Abhängigkeiten einer sehr vereinnahmenden Familie, dass ich irgendwann - so lieb ich sie gehabt habe - die Flucht ergriffen habe. Jeder aus dieser Familie hatte irgendeine Meinung, und alle musste sie berücksichtigen, und alle waren sie wichtiger als ihre Liebe zu mir. Als Deutscher war ich da ständig auf dem Prüfstand, ständig der leicht belächelte Schwächling, kein "richtiger Mann" wie sie sich alle sahen.

Wenn zu dieser uralten Mentalität dann noch der Islam kommt und die Position des Islam zu Scheidung, neuen Partnern, Nicht-Muslimen, dann wird es noch erheblich komplizierter.

Du musst wissen, ob deine Liebe zu ihn und vor allem seine Liebe zu dir ausreichen. Ich bin sehr skeptisch. Und das hat nichts mit Rassismus zu tun, eh das kommt. Es hat sehr viel mit persönlichen Erfahrungen zu tun und mit Erfahrungen im Freundeskreis.
 
Nun ja, gemeinhin möchte man es schon seinen Schwiegereltern recht machen, oder ? Gerade in dieser Kultur wird auch erwartet, dass die eigenen Wünsche dem was Tradition, Religion und Familie vorgibt, untergeordnet werden.

Und mit der Beziehung würde sie Zukuftsträchtig in diese Familie "einheiraten " und irgendwie auch eine Position zu den dort herrschenden Werten finden müssen.

Wenn die TE nun wenigstens kommunizieren würde, dass es nicht ihre Absicht ist, die Familie zu zerstören, dann wäre das ja schon mal ein Ansatz, die Sicht der Familie in das eigene Verhalten mit einzubeziehen.

Und dann liegt es an der Familie einzusehen, dass eine Rückkehr in die zerbrochene Ehe dem Sohn nicht zuzumuten sei aber dann hoffentlich nicht mehr das Übel in der TE sieht und das beste aus der Situation macht.

Denn dass die TE auf Dauer ausgegrenzt wird bzw. den Kontakt meidet-wie soll so eine Zukunft aussehen, gerade wenn man die enge Familienzugehörigkeit ihres Freundes bedenkt?
Das könnte in Zukunft so aussehen, dass sie da nicht hingeht. Es sind die Eltern ihres Freunde und mit denen hat sie verwandschaftlich nichts zu tun. Es sind Fremde, sie kennt sie nur durch ihren Freund. Und nein, keiner braucht sich den Gepflogenheiten der Schwiegers unterzuordnen. Schon mal gar nicht, wenn es Moslems sind. Ich käme überhaupt nicht auf die Idee, es denen "recht zu machen".
 
Und nein, keiner braucht sich den Gepflogenheiten der Schwiegers unterzuordnen. Schon mal gar nicht, wenn es Moslems sind. Ich käme überhaupt nicht auf die Idee, es denen "recht zu machen".
Schon gar nicht, wenn es Moslems sind, finde ich als Aussage schon bedenklich.

Wenn mein Partner Moslem ist, kann ich mich dieser Tatsache doch nicht verschließen.

Als nächstes kommt, dass er am besten auch den Kontakt abbrechen soll, was er nicht tun wird und dann?

Ich finde, man sollte da nicht so mit dem Kopf durch die Wand gehen und auch ein bisschen Verständnis für die Sichtweise der Familie seines Freundes aufbringen.
 

Anzeige (6)

Autor Ähnliche Themen Forum Antworten Datum
G Seine Eltern verbieten unsere Beziehung? Liebe 24
S Seine erwachsenen Kinder lehnen mich ab Liebe 106
G Seine letzte Freundin war 20 Jahre jünger Liebe 42

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben