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Ich werde nicht ernst genommen

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@Sternenbild Ich glaube Dir gerne, dass Du diese Konfrontation nicht willst, aber manchmal muss man die Schlachten schlagen, die geschlagen werden müssen. Ja, das klingt viel zu martialisch, aber so ist es nun einmal. Wenn der Kollege am liebsten Deinen Job haben möchte, dann kannst Du ihm Grenzen setzen und Dir dafür Verstärkung holen oder Du lässt ihn gewähren und schadest Dir damit.

Wenn Du als Ausbilderin fungieren willst, dann musst Du lernen, auch als Führungsperson anerkannt zu werden. Du schreibst, dass der Azubi mit dem anderen Kollegen arbeitet. Also betreibt sie keine Arbeitsverweigerung, sie lehnt nur Dich ab und das zu ändern, ist Deine Aufgabe. Ich würde mit einem Gespräch unter 4 Augen anfangen und die Punkte offen ansprechen. Aber wenn diese Azubine die Situation einfach nicht verstehen will und kann, dann müssen eben klarere Worte her. Du bist weisungsbefugt und sie ist Dir unterstellt. Setz das durch.

Hier geht es um Führungsqualitäten. Hast Du sie?
 
Hey @Sternenbild
ich finde auch, ihr braucht in diesem Fall klarere Ansagen von deinem Chef, wer was machen soll und dann müssen sich auch alle daran halten.

Warum will der Kollege denn seine Tätigkeiten nicht machen, sind sie ihm zu langweilig, zu kompliziert, ist er zu wenig eingearbeitet... ? Dann soll er doch mal mit dem Chef sprechen, oder ihr sprecht das gemeinsam an, ob es da Möglichkeiten gibt, ob ihr euch das anders (gerecht natürlich) aufteilt, aber geregelt. Und anschließend muss er vernünftig eingearbeitet werden, dass er das, was seine Aufgaben sind, auch vernünftig erledigen kann. Ich denke, dann würde Ruhe einkehren.

Die Geschichte mit der Auszubildenden sehe ich ähnlich. Ihm scheint ein bisschen langweilig zu sein, deswegen betreut er sie wohl, obwohl er (noch) nicht zuständig ist.

Bei der Auszubildenden selbst würde ich auch (wie Pfefferminzdrops) sagen, sie braucht einen klaren Ansprechpartner. Bei zwei Betreuern, die Gegenteiliges von mir verlangen, wäre ich auch verwirrt. Was soll sie machen. Vermutlich nimmt sie euch beide ernst und kommt dadurch in einen unauflösbaren Konflikt.
 
Es ist schwer meinen Kollegen zu ignorieren wenn er sich in meiner Arbeit einmischt.

Es gibt nunmal bei uns niemanden der nur für die Azubis zuständig ist. Das gab es auch zu meiner Lehrzeit nicht. Ich habe in einem ganz kleinen Betrieb gelernt.

Ich habe vom Chef die Anweisung bekommen das die Auszubildende erstmal in meiner Abteilung startet. Arbeitsanweisungen vom Chef. Was soll ich machen? Mich verweigern und verlangen das jemand nur für die Azubis eingestellt wird? Wäre sicherlich sinnvoll. Hilft allerdings nicht bei meinem Problem.

Ja die Auszubildende muss auf mich hören. Schließlich soll ich ihr laut Chef etwas beibringen. Das funktioniert nicht wenn sie die Aufgaben nicht erledigt.

Wenn ich ihr eine wichtige Aufgabe gebe und ihr auch erklärt habe warum das wichtig ist geht es nicht das sie zu meinem Kollegen läuft und das nicht erledigt. Da er gesagt hat sie muss das nicht machen wenn sie keine Lust hat. Ich beschäftige sie nicht alleine. Meine Kollegin hat auch gesagt sie ist sehr unmotiviert. Klar das sie dann lieber zu meinem Kollegen läuft und Arbeit erledigt die sie vielleicht spannender findet. Oder bloß zuhören muss wenn er ihr einen Roman erzählt.

Natürlich hat Arbeitsverweigerung auch für die Auszubildende Konsequenzen. Wenn ich zum Chef gehe und sage sie erledigt ihre Aufgaben nicht. Sie kann nunmal nichts lernen wenn sie ihre Aufgaben nicht erledigt. Bloß die Theorie nützt nichts. Falls ich zum Chef gehe werde ich auch ihr freches Verhalten angesprechen.

Die Auszubildende macht das was für sie angenehmer ist. Natürlich ist es schöner nicht zu arbeiten. Wenn der Kollege sagt das ist ok.

Natürlich betreibt mein Kollege Arbeitsverweigerung. Er erledigt seine Aufgaben nicht. Da braucht man nichts beschönigen.

Nein ich komme wie gesagt nicht zum arbeiten da meine Arbeit sabotiert wird. Es ist sehr wohl mein gutes Recht in Ruhe arbeiten zu dürfen. Oder genervt zu sein wenn meine Anweisungen nicht befolgt werden.

Ich habe auch geschrieben das ich die doppelt Arbeit habe da ich alles korrigieren muss was mein Kollege verbockt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich weiß leider nicht warum mein Kollege seine Arbeit nicht machen will. Meine Vermutung ist es ist ihm zu viel, unverständlich und er ist überfordert. Zumindest war das mein Eindruck als er zu Anfang nur seine Arbeit gemacht hat. Da hat er auch viele Fehler gemacht.
 
Ich kann mir im Moment nicht vorstellen, wie er Dir Arbeit weg nimmt.
Ich bin kfm. Angestellte, mir hätte keiner was weg nehmen können.
Kannst Du das mal kurz erläutern und wie man das verhindern könnte?
 
Vergib mir, wenn Dich meine Worte ärgern. Ich will Dich nicht ärgern, ganz bestimmt nicht. Ja, und jetzt kommt das "aber": Du verstehst scheinbar nicht, was hier das Kernproblem ist. Du lässt zu, wie die beiden mit Dir umgehen, denn Du setzt dem nicht genug entgegen. Als Weisungsbefugte für den Azubi musst Du genug "standing" haben, nicht zu deren Spielball zu werden und das hast Du offenbar nicht. DAS ist das eigentliche Problem.

Ja, Du darfst in Ruhe arbeiten und auch genervt sein, aber dann bist Du als Ausbilderin nicht geeignet und Dein Kollege könnte über kurz oder lang Dein Vorgesetzter werden, denn er setzt seine Dinge durch. Er sabotiert Dich erfolgreich und ja, das ist unfair und schädlich für den Betrieb. Aber es fällt womöglich auf Dich zurück, denn Dein Job ist nicht oder schlecht erledigt.

Wenn Dir das alles über die Hutschnur geht, dann soll der Azubi jemand anderem unterstellt werden und Du verlangst von Deinem Chef eine schriftliche Anweisung für Dich und Deinen Kollegen und wenn er mal wieder "herumwanzt" (so ein schönes Wort! 🙂), dann gib klare und Anweisungen, was er zu tun hat. Ich kenne leider keine andere Methode für etwas einzustehen, das mir wichtig ist, als Klarheit im Denken und Handeln.
 
Buntehäsin ich müsste meinen Papierkram am besten wegschließen und das Telefon ausschalten...
 
Hey @Sternenbild
darum geht es ja nicht, dass jemand nur die Ausbildung macht. Sondern darum dass -nur einer- die Ausbildung macht. In diesem Fall du. Dann hat die Auszubildende auch keine Auswahl mehr, auf wen sie hören soll. Dann wird sie sicher besser mitarbeiten.

Das Problem mit deinem Kollegen lässt sich nur lösen, wenn zusammen mit deinem Chef die Aufgaben klar verteilt werden, jeder am Ende nicht zu viel und nicht zu wenig zu tun hat und er dann in sein Arbeitsgebiet vernünftig eingearbeitet wird, ggf. von dir. Da geht es nicht darum, dass er dich nicht ernstnimmt, es geht eher darum, dass ihm langweilig ist (?) vermutlich.
 
Das ist eine gute Idee wenn mein Chef entscheidet ob nur ich oder jemand anderes für die Auszubildende zuständig ist. Bis sie die Abteilung wechselt. Das werde ich falls ich zum Chef gehe vorschlagen. Genauso das er festlegen soll was mein Kollege jetzt macht...
 
Ich finde auch, Du bist nicht klar, hast Angst vor der Konfrontation und Auseinandersetzung, bist aber unzufrieden. Das wird aber so nix.

zur Auszubildenden:
Ich weiß, das wird oft so gemacht. Je kleiner der Laden, umso eher. Das macht die Sache aber nciht richtiger oder besser.
Wer ausbilden will, muss auch ausbilden. Es braucht also eine*n Ausbilder*in, der/die auch ausbildet. Ansprechbar ist, den betrieblichen Ausbildungsplan im Auge hat und den/die Auszubildende anleitet. Täglich.
Überall mitlaufen und jede*r darf mal an dem Azubi rummitentscheiden, ist wirklich ein Grauen. Nur so können solche Situationen überhaupt entstehen.

Das muss also geklärt werden. Wer soll die ausbildende Person für diesen Ausbildungsabschnitt sein?

Das zweite: Warum hustest Du dem Knaben nicht einfach was? Er soll Dich in Ruhe lassen und die Finger von Deinem Zeug. Fertig.

Mach Dich mal grade. Von allein wird das nix.
 

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