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Weiß nicht mehr weiter.

Ich sehe nicht ganz, welche Vorteile du dir von einem Umzug erhoffst.
Allein dadurch wird dein Leben nicht „besser“ oder leichter. Deine persönlichen Päckchen nimmst du nämlich mit.

Hast du daran gedacht, welche negativen Begleiterscheinungen auftreten könnten?

- neuer Sachbearbeiter beim Jobcenter, der vielleicht nicht so wohlwollend ist
- neuer Antrag auf Bürgergeld. Und wer übernimmt die Unzugskosten?
- Du musst eine neue, angemessene Wohnung finden
- ein neuer Betreuer (Antrag?), neue Ärzte
- weniger Unterstützung durch deinen Vater

Vielleicht wäre es besser, erst deinen Zustand zu verbessern und dann zu neuen Ufern aufzubrechen.
Vielleicht wäre auch eine Unterstützung durch Medikamente angebracht.
Auch das würde ich beim Erstgespräch mit der Psychiaterin einbringen.
 
Danke für deine hilfreichen Tipps, werde mich mit den Them jetzt aufjedenfall beschäftigen. Würdest du trotzdem ein Umzug in eine andere Gegend, empfehlen oder (noch) nicht? Klar, da wird es auch diese Leute geben, aber mir geht es letztendlich darum, dass ich hier wo ich seit der Geburt lebe, zu viel Mist erlebt habe. Dazu meine leibliche Familie nicht kenne und in der Adoptivfamilie, auch wenig bis kaum guter Kontakt besteht.

Gerne. Ich würde auch erstmal an Deiner Stelle zusehen, dass Du stärker und selbstbestimmter wirst und deine jetzige Situation als "Übungsmöglichkeit" nimmst, wo Du lernen kannst, Dich zu behaupten und erstmal genau festzulegen, was Du eigentlich willst. Noch wirkst Du vage und unbestimmt. So ein Umzug bringt noch zusätzliche Probleme, das würde ich verschieben, aber es schon irgendwann tun.

Überlege Dir für Deine Psychologin schon mal genau, was Du ihr sagen möchtest, was Du konkret lernen möchtest, was Du mit ihr erarbeiten möchtest wie z.B. zu lernen, Dich zu wehren, für Dich einzustehen. Schritte in Bezug auf eine Arbeit bzw. Umzug etc. etc.
 
Danke für eure Antworten an @Pfefferminzdrops @Rauhfusskauz @Binchy

Dann müsste ich den Drang wegzuziehen ,versuchen zu bändigen bzw. Zu unterdrücken, da er schon sehr stark ist. In der jetztigen Wohnung fühle ich mich aus privaten Gründen (Stalking/ Erdgeschoss/ Keine Privatsphäre wegen ABW) sehr unwohl. Die Bertreuer wissen es auch. Vllt suche ich mir lieber dann hier eine andere Wohnung in der Umgebung. Da würde ich unterstützung bekommen. Ich denke schon, dass an euren Tipps, was drann ist und bespreche alles so gut es geht, am 24.06. Die Sachbearbeiter hier im Jobcenter und auch im Landkreis (Sgb 12) sind total freundlich und hilfsbereit. Wirklich. Naja, weiß grade nicht genau was ich noch hinzufügen kann. Vielleicht fällt euch noch etwas ein, aber was an meiner Lebenssituation, muss sich was ändern. In dem Sinne, euch einen schönen Abend.

MfG
 
Ich finde super, dass du an deinen Baustellen arbeiten willst. Gut möglich, dass es nicht ganz so schnell vorangeht, wie du es gerne hättest. Oder vielleicht gibt es sogar auch mal einen Rückschritt. Lass dich dann nicht entmutigen. Und wenn du Zuspruch brauchst oder einen Rat, dann melde dich einfach wieder. Hier sind eigentlich immer Menschen mit einem offenen Ohr für dich. Du wuppst das! 😊
 
Ich freue mich auch, dass wir Dir etwas helfen konnten und Du nun etwas sicherer bist in dem, was Du machen willst.

Ich habe in meinem Leben gelernt, dass sich Dinge dann ändern, wenn man etwas dafür tut und vor allem auch, wenn man reflektiert und für sich definiert, was man genau will, was man nicht will und was sich ändern soll. Und das alles dann in kleine Schritte aufteilt.

Solange man vage Vorstellungen hat bzw. auch bei Gesprächen diffus formuliert, kommt auch man so unbestimmt rüber und die Dinge ändern sich nicht wirklich. Wenn man aber für sich klar hat, was man tun möchte bzw. nicht mehr tun möchte, dann öffnen sich Wege und Veränderungen kann man herbeiführen.

Es ist wie mit Abnehmen als Beispiel: Wenn man nur träumt, dass man 10 Kilos schlanker wäre, ändert sich nichts. Wenn man aber anfängt, sein Essverhalten aufzuschreiben, seine Kalorien zu zählen, seine Ernährung umzustellen, sich informiert, sich Abnehmziele setzt, dann kann man etwas verändern.

Ich kann Dir also empfehlen, dass Du da mal für Dich aufschreibst und definierst, was Du genau in welchem Bereich ändern möchtest und auch vielleicht Listen machst, wenn Du Dinge erreichen willst. Ich liebe Listen, man kann sie abhaken, abarbeiten und das, was man aufschreibt, hat eine ganz andere Dringlichkeit und Präzision als nur Gedanken im Kopf, die oft flüchtig sind.

Und wie auch schon @Pfefferminzdrops schrieb: schreib hier gerne weiter, Du wirst sicherlich weiter Hilfe bekommen und kannst hier ja auch z.B. Tagebuch führen, um Deine Gedanken zu ordnen und Dir mal alles von der Seele zu schreiben.
 
Ich finde super, dass du an deinen Baustellen arbeiten willst. Gut möglich, dass es nicht ganz so schnell vorangeht, wie du es gerne hättest. Oder vielleicht gibt es sogar auch mal einen Rückschritt. Lass dich dann nicht entmutigen. Und wenn du Zuspruch brauchst oder einen Rat, dann melde dich einfach wieder. Hier sind eigentlich immer Menschen mit einem offenen Ohr für dich. Du wuppst das! 😊


Ich möchte aufjedenfall etwas für mich tun, um irgendwie weiter zu kommen, auch wenn ich merke, dass ich oft an meine Grenzen stoße. Ich bin psychisch nicht so stabil/fit und gesund, wie der Großteil der Gesellschaft, auch sicherlich wegen meinem Autismus, wo ich schon irgendwie in meiner eigenen Bubble lebe^^. Hier sind wirklich nette Leute und mit Ihren Tipps, haben mir schin gut geholfen. Mal sehen ob die Psychologin, ein weiteren Umzug auch für sinnvoll hällt oder, wie hier schon gesagt, sich psychisch erstmal hu stabilisieren. Danke auch an dir und deine Beiträge.
 
Ich freue mich auch, dass wir Dir etwas helfen konnten und Du nun etwas sicherer bist in dem, was Du machen willst.

Ich habe in meinem Leben gelernt, dass sich Dinge dann ändern, wenn man etwas dafür tut und vor allem auch, wenn man reflektiert und für sich definiert, was man genau will, was man nicht will und was sich ändern soll. Und das alles dann in kleine Schritte aufteilt.

Solange man vage Vorstellungen hat bzw. auch bei Gesprächen diffus formuliert, kommt auch man so unbestimmt rüber und die Dinge ändern sich nicht wirklich. Wenn man aber für sich klar hat, was man tun möchte bzw. nicht mehr tun möchte, dann öffnen sich Wege und Veränderungen kann man herbeiführen.

Es ist wie mit Abnehmen als Beispiel: Wenn man nur träumt, dass man 10 Kilos schlanker wäre, ändert sich nichts. Wenn man aber anfängt, sein Essverhalten aufzuschreiben, seine Kalorien zu zählen, seine Ernährung umzustellen, sich informiert, sich Abnehmziele setzt, dann kann man etwas verändern.

Ich kann Dir also empfehlen, dass Du da mal für Dich aufschreibst und definierst, was Du genau in welchem Bereich ändern möchtest und auch vielleicht Listen machst, wenn Du Dinge erreichen willst. Ich liebe Listen, man kann sie abhaken, abarbeiten und das, was man aufschreibt, hat eine ganz andere Dringlichkeit und Präzision als nur Gedanken im Kopf, die oft flüchtig sind.

Und wie auch schon @Pfefferminzdrops schrieb: schreib hier gerne weiter, Du wirst sicherlich weiter Hilfe bekommen und kannst hier ja auch z.B. Tagebuch führen, um Deine Gedanken zu ordnen und Dir mal alles von der Seele zu schreiben.

Und genau dass ist eines meiner Probleme. Ich MUSS unbedingt abklären, wieso ich oft nicht wirklich weiß, was ich zu 100% möchte. Meine eigene Wahrnehmung und auch Meinung, schwankt sehr oft und kann sich öfters ändern... Morgens zb. Möchte ich ein graues Auto, während ich vllt. Mittags doch ein blaues Auto möchte. Abends dann lieber ein grünes Auto, und so weiter. Die anderen Tage danach bin ich dadurch so durcheinander, dass ich nicht weiß, was ich eigentlich möchte. Dass ist ein zusätzlich, großes Problem was ich habe. Weißt du evtl. Woher dass kommen könnte?

Mittlerweile ist es ja schon so, dass ich im Vornerein schon negative Gedanken habe, bei Entscheidungen, die ich treffe, die anzufangen. Oh man, da habe ich echt Päckchen zu tragen.

Gedanken, Gefühle und Ideen aufzuschreiben, hat man mir schonmal empfohlen, hat leider aufgrund von Motivationsmangel nicht gut geklappt. Eventuell schaffe es aber dann. Die blöde Angst vor Konflinten bzw. vor eigenen Entscheidungen, und dann dafür kritisiert zu werden ist wirklich masisvst einschränkend...

Danke auch an dich, für deine Antwort und Hilfestellung.
LG
 
Ich muss nochmals kurz hinzufügen:
Es gab mal eine Zeit, in der ich Entscheidungen besser treffen konnte. Ich wusste damals auch genauer, was ich wollte und dementsprechend die Entscheidung treffen. Hinter fühlte es sich öfters richtig an und war auch zufriedener, bis zu dem Zeitpunkt, wo die Kritik von außen, zugenommen hatte. Jetzt ist es ja leider das Gegenteil... 🙁
 



Hi,

guck mal bei diesen Links, ob Du da Motivation und Tipps bekommen kannst.

Es ist wichtig zu wissen, was man will und wer man ist, weil man sonst fremdbestimmt wird und Menschen einen manipulieren können und man wie ein Blatt im Wind schwankt.

Du hast früh sehr harte Diagnosen bekommen als Kind und dadurch hat man Dir sicherlich viele Entscheidungen abgenommen und Dir eingeredet, dass andere für Dich bestimmen müssen, wie Dein Leben sein soll und wie Du denken und fühlen sollst. Sicher haben es auch viele gut mit Dir gemeint und manche Menschen meinen, dass sie helfen, indem sie einem Entscheidungen abnehmen, was natürlich nicht stimmt.

Warum das so ist, kannst Du in der Therapie rausfinden. Wichtig wäre aber jetzt auch an Dir zu arbeiten und bei wirklich kleinen Dingen anfangen zu überlegen, was Du willst. Oft hilft ausprobieren bei Dingen, die nicht so wichtig sind. Ob Du diesen oder jenen Film oder buch magst: einfach gucken, lesen und dann nachdenken. Überlegen, was Dir an dir gefällt, was an Menschen. Was wichtig ist. Da hilft wirklich Tagebuchschreiben, sinnieren, wer Du bist und wer Du sein könntest.

Dinge tun und dann darüber nachdenken und erstmal nur auf Dich hören. Ob Du Vanilleeis magst, kannst nur Du wissen, egal ob Deine Freunde lieber anderes Eis essen z.B.
 
Es gab mal eine Zeit, in der ich Entscheidungen besser treffen konnte. Ich wusste damals auch genauer, was ich wollte und dementsprechend die Entscheidung treffen. Hinter fühlte es sich öfters richtig an und war auch zufriedener, bis zu dem Zeitpunkt, wo die Kritik von außen, zugenommen hatte. Jetzt ist es ja leider das Gegenteil... 🙁


Positiv visualisieren. Das kann einem sehr gut helfen, wenn man sich vorstellt, dass man bestimmte Dinge tut oder weiß bzw. sich selbst in einer entsprechenden Situation sieht und sich dann so sieht, wie man sein möchte. Wenn Du Dir also dann vorstellst, wie Du selbstsicher eine Entscheidung fällst, wie es Dir leicht fällt, Dich zu entscheiden. Wie Du Deine Meinung vertrittst. Wie genau das geht, kannst Du in diesem Artikel sehen bzw. auch bei Youtube, wenn Du Visualisieren eingibst. Auch viele Sportler arbeiten damit - ich habe da auch schon sehr gute Resultate erzielt.
 

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