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Eltern möchten nicht das ich ausziehe

Na und es ist dein Leben. Leb dein Leben für dich.
Also du kannst dich auch zur soziarbeiterin in caritas zu wenden um die Problem zu besprechen aber ausziehen würd ich aufjedenfall. Verdienst du den Geld?
 
eine leere Bier dose

1 Dose sehe ich nicht als Problem.

natürlich habe sie mit den Alkohol recht, dass ich aufhören soll aber ich habe oft getrunken

Das klingt schon problematischer.
Hast du ein Alkoholproblem?

In meiner Kultur ist es eine schande wenn mädchen ausziehen

Du hast zwei Kulturen.
Lebst zum Teil nach der einen, zum Teil nach der anderen.

Deine Eltern sind eine andere Generation und in anderem Denken verhaftet.

alles was meine Eltern kümmert ist, was andere denken.

Und was denkst du?
Wonach richtest du dich?

weil ich vorgeschlagen habe dass ich einfach ausziehe

Ihre Reaktion war doch vorhersehbar.
Was also wolltest du mut diesem Vorschlag erreichen?
Wolltest du provozieren?

Wenn du ausziehen willst, dann plane das, bereite es vor und zieh es durch.
Und verabschiede dich liebe- und respektvoll.

da ist sie ausgerastet und hat mich geschlagen.

Geht gar nicht - in meiner Kultur.
Geht sehr wohl - in ihrer Kultur.
Wie sieht das für dich aus?

Für mich wäre alleine das Grund für einen Auszug.
Und für dich?

ich bin 20 fast 21 Jahre alt

Also erwachsen.
Und mit psych. Problemen behaftet.

finanzielle bin ich okay aber ich muss bisschen sparen für eine Wohnung

Was bedeutet das?
Sparen für die Einrichtung?
Das geht alles auch gebraucht und geschenkt.
Möchtest du neue Einrichtungsgegenstände, geht das auch später.
Da frage ich mich, wo deine Prioritäten nun liegen.

bis dahin wollte ich bei eine Freundin pennen oder im Auto

Wie soll das funktionieren?
Wieso kein WG-Zimmer für den Anfang?
Oder eine günstige, kleine, nicht so tolle Wohnung mit notdürftiger Einrichtung?

Ich kann das nicht einschätzen, kannst du alleine klarkommen? Wenn nicht, gibt es vielleicht noch die Möglichkeit betreuten Wohnens.
 
Zuletzt bearbeitet:
Tja, schwierig.
Ich kenne das Gefühl wenn man in dem Alter ist, indem man einerseits unabhängig, erwachsen sein möchte und sich vom Elernhaus loslösen und auf eigenen Beinen stehen will, sich ein Leben nach seinen eigenen Werte-und Moralvorstellungen aufbauen will, mit den Lebensmodellen/Beziehungsformen die man anstreben möchte,
man aber anderseits irgendwo denkt, man sollte es sich nicht ganz verschärzen mit den Eltern, denn sie könnten einem im späteren Leben noch helfen, z. B. möchte man, dass sie vielleicht eines Tages gute Großeltern der eigenen Kinder sein möchten oder man vielleicht irgendwann von ihnen erbt oder dass sie einen vielleicht bei irgend was finanziell unterstützen oder mit Rat und Tat zur Seite stehen.
Leider trifft das wohl auf viele Eltern zu die konservativ sind und wenig tollernant für andere Lebensentwürfe und denen es vielleicht auch wichtig ist, Traditionen generationenübergreifen zu bewahren.

Jeder (als Kind, das davon betroffen ist) entscheidet anders bei diesem Konflikt.
Ich wünsche dir viel Glück dabei.
 
Diese Frauen haben aber keine Borderlinestörung, keine Depressionen, keine wie auch immer gelagerten psychischen Probleme. Die anderen Fäden der TE legen nah, dass die Sorgen der Eltern durchaus berechtigt sind.
Liebe TE, wie finanzierst du dich?
Und hältst du es tatsächlich für eine gute Idee, einer Freundin zur Last zu fallen oder im Auto zu wohnen? Wo willst du duschen, zur Toilette gehen?

Die sorgen sind berechtigt aber sie sind auch schuld daran und ich habe meine Eltern gebeten mir zu helfen, habe versucht mit ihnen über meine Probleme zu reden aber alles was sie sich kümmern ist was andere denken. Meine Mutter meinte ich schauspielere das ganze.. wie soll ich bei solchen eltern leben? Natürlich habe ich nicht alles erzählt was ich erlebt habe. Der andere Thread war vor 2 Jahre.

ich werde mir eine Wohnung suchen und dann erst ausziehen, da hast du recht, will nicht meine Freundin zur Last fallen.
 
Wenn es mal so einfach wäre , seine elterliche Kultur hintersichzulassen.
Das bedeutet oft Stress oder Kontaktabbruch , und da die TE eh schon depressiv veranlagt ist , wäre das nicht gut .
Der einfachste Weg wäre vielleicht zu sagen , Du müsstest ausziehen wegen Deiner Arbeitsstelle oder / Uni
die befindet sich viele Kilometer weit weg.

Das Du geschlagen wirst , geht überhaupt gar nicht .
Wage es und ziehe aus

ja ist nicht so einfach weg zu gehen aber ich habe mich entschieden, dass ich dieses mal es durchziehe. Ich hab ein vollzeit job und kann damit gut leben. Ich hoffe es wird alles zum guten
 
Zieh aus, finde gute Freunde, die für ein besseres Umfeld sorgen.
Nimm das WG-Zimmer.
Du musst nicht ewig dort Wohnen, aber du brauchst jetzt erst einmal Abstand und das ist ein guter Anfang.
Wer weiß, wenn deine Eltern merken, dass du allein zurecht kommst sehen sie vielleicht ein, dass sie falsch lagen und ihr könnt eure Beziehung wieder kitten.
 
Man lebt nicht das Leben der Eltern, man lebt sein eigenes Leben.
Das Recht der Eltern ihr Leben zu leben, bedeutet auch, dass Du ein Recht hast Dein Leben zu leben.
Nimm es selbst in die Hand, es ist ganz allein Dein Leben, was Niemand für Dich leben kann.
Mit 18 warst Du Volljährig und demnach Selbstbestimmend.
 
Ich würde dir auch zunächst eine WG empfehlen, so bist du auch nicht ganz allein. Schau doch mal unter https://www.WG-gesucht.de. Dort schauen viele Studenten nach Unterkünften, es gibt aber auch sog. Berufstätigen-WG. Über die Filterkriterien kannst du dann auch eingeben, was du sonst noch für Vorstellungen hast (z. B. reine Frauen-WG, befristet oder unbefristet...) und was du maximal bezahlen kannst. Solch eine WG hat auch den Vorteil, dass du nur noch deinen eigenen Wohnraum ausstatten musst. Küche, Waschmaschine und so etwas sind meist schon vorhanden. Teilweise sind die Zimmer sogar möbliert. Manchmal werden Untermieter für eine WG gesucht, die sind dann oft befristet. Da musst du schon unter den Filterkriterien genau schauen. Sollte dir das Wohnen dort nicht gefallen, kannst du dir dann in Ruhe eine kleine Wohnung suchen. Wobei es auf WG-gesucht tatsächlich auch zur Vermietung stehende Wohnungen und Häuser gibt.
 

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