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Meine erwachsene Tochter hat den Kontakt abgebrochen

Liebe Gelbe Akazie, mir geht es genau wie Dir!!!!
Ich empfinde es als sehr unwürdig. Und.....es wird nie wieder so sein, wie es mal war.
Das ist notwendig nach diesem Verrat.
Egal, wie man es betrachtet: als Mutter oder Vater sollte man es den Kinder wert sein, den Grund mitzuteilen. (Ich habe 7 Jahre nicht mit meiner übergriffigen Mutter gesprochen und habe ihr gesagt, warum. Ich habe auch kein Kontaktverbot ausgesprochen, sie hätte mich jederzeit kontaktieren können, was sie aber nicht gemacht hat. Einmal habe ich sie in der Stadt gesehen, da ist sie hochmütig an mir vorbeigegangen.)

Jeder Fremde geht freundlicher mit uns um als unsere Kinder. Damit muss irgendwann Schluss sein.

Danke, liebe Gelbe Akazie!
 
Liebe Petra, liebes Geißblatt, die Fälle scheinen sich wirklich zu ähneln.
Als alleinerziehende Mutter muss man ja auch viele Personen ersetzen: vor allem den Vater, der dem Kind natürlich sehr fehlt.
In meinem Fall noch Geschwister, Oma, Tante......
Ich habe bestimmt viele Fehler gemacht, ich bin nur ein Mensch. Niemals habe ich mich als vollkommen hingestellt. Meine Tochter konnte mir alles sagen, was sie wollte, mich auch kritisieren.

Und, liebe Petra, ich weiß nicht, ob es unseren Kindern schlecht damit geht. Vielleicht haben sie sich schon völlig von uns verabschiedet. Vielleicht ist ihr Herz schon so kalt.
 
Liebe Fussel, ich schreib mal in deinen Text dazwischen ...

Ich empfinde es als sehr unwürdig. Und – es wird nie wieder so sein, wie es mal war.
Ja, womöglich. Vielleicht besser? Erwachsener? Reifer?
Das ist notwendig nach diesem Verrat. Als Verrat betrachte ich es nicht.
Egal, wie man es betrachtet: Als Mutter oder Vater sollte man es den Kinder wert sein, den Grund mitzuteilen. Ja, das betrachte ich ebenso.
Jeder Fremde geht freundlicher mit uns um als unsere Kinder.
Nur meine Tochter. (Mein Sohn würde das nie tun, hat er mir versichert)

Damit muss irgendwann Schluss sein.
Aber wie? Wir können doch nur warten und für uns selbst sorgen, ohne zu verbittern!
 
Liebe Gelbe Akazie, mir geht es genau wie Dir!!!!
Ich empfinde es als sehr unwürdig. Und.....es wird nie wieder so sein, wie es mal war.
Das ist notwendig nach diesem Verrat.
Egal, wie man es betrachtet: als Mutter oder Vater sollte man es den Kinder wert sein, den Grund mitzuteilen. (Ich habe 7 Jahre nicht mit meiner übergriffigen Mutter gesprochen und habe ihr gesagt, warum. Ich habe auch kein Kontaktverbot ausgesprochen, sie hätte mich jederzeit kontaktieren können, was sie aber nicht gemacht hat. Einmal habe ich sie in der Stadt gesehen, da ist sie hochmütig an mir vorbeigegangen.)

Jeder Fremde geht freundlicher mit uns um als unsere Kinder. Damit muss irgendwann Schluss sein.

Danke, liebe Gelbe Akazie!
So wie Du schreibst, kann ich mir schon ganz gut vorstellen, warum die Tochter das Weite gesucht hat.
Findest Du Verrat nicht sehr extrem?
Ein Verrat ist ein Bruch der Treue und des Vertrauensverhältnissens.
Das klingt als wäre sie lebenslange Treue schuldig.
Ist sie aber nicht und vielleicht kommt sie auch nie wieder zurück.
Sie ist kein Eigentum, das einem zusteht.
Sie hat sich so entschieden und das ist bitter, aber sicherlich hatte sie ihre Gründe dafür.
Möglicherweise wolltest Du sie nur nicht wahrhaben.
 
Ich finde, dass Verrat genau die richtige Bezeichnung ist.
Ich habe keine Erwartungen an meine Tochter, außer der, dass sie mich wie einen Menschen behandelt.
Das hat nichts mit Eigentum oder lebenslange Treue zu tun.
Wenn sie keinen Kontakt will, tut es weh und ich muss es akzeptieren.
Aber ein "Leb wohl" oder "ich will nichts mehr mit Dir zu tun haben, weil...." ist sie mir schon schuldig, weil es einfach zu einem menschlichen Miteindander gehört.
 
Aber man kann nicht mit der Erwartungshaltung herangehen, dass Kinder die eigenen Zukunftswünsche realisieren.
Natürlich nicht, aber man darf sich doch als Eltern wünschen, dass, sofern Gewalt und Missbrauch auszuschließen sind, es einen sozial »gesunden« Umgang innerhalb der Familie gibt, und dass eventuelle Probleme wie bei erwachsenen Mensch besprochen werden, zumal ich mit meinen Kinder stets diskutiert und ihre Gefühle ernst genommen habe.
Kinder sind uns nichts schuldig,
Dem stimme ich zu. Es geht auch nicht um Dankbarkeit, aber um einen Mindest-Respekt untereinander.
Mit dem Verhalten meines Vaters war ich auch nicht immer einverstanden, aber den Kontakt abzubrechen? Das hätte ich weder ihm noch meiner Mutter angetan, weil ich mich 1. als erwachsene Frau ausreichend abgrenzen konnte und 2. niemandem sowas antun möchte, was ich selbst nicht erleiden möchte.
 
Ich finde, dass Verrat genau die richtige Bezeichnung ist.
Ich habe keine Erwartungen an meine Tochter, außer der, dass sie mich wie einen Menschen behandelt.
Das hat nichts mit Eigentum oder lebenslange Treue zu tun.
Wenn sie keinen Kontakt will, tut es weh und ich muss es akzeptieren.
Aber ein "Leb wohl" oder "ich will nichts mehr mit Dir zu tun haben, weil...." ist sie mir schon schuldig, weil es einfach zu einem menschlichen Miteindander gehört.
Warst Du schon mal bei einem Therapeuten und hast das mit ihm erörtert?
Es gibt sowas für verlassene Eltern.
 
Ich finde, dass Verrat genau die richtige Bezeichnung ist.
Ich finde den Begriff »Verrat« allerdings auch zu extrem.
Es hängt von der eigenen Interpretation ab, worunter man was versteht ...

Meine Tochter hat mich nicht verraten.
Für mich bedeutet Verrat: Bruch der Treue eines Vertrauensverhältnisses durch Täuschung, Hintergehen oder/und Betrügen.
Sie hat mich nicht getäuscht, sondern ganz offen gesagt, dass sie keinen Kontakt mehr wünscht, leider ohne den Grund zu nennen.
Ich weiß von meinem Sohn und meinem Schwiegersohn, dass das endlich ist.
Nur macht sie gerade etwas durch in ihrer Therapie, wozu sie Abstand braucht.
Ich hätte natürlich gerne gewusst, was sie da alles aufwühlt.
Vielleicht offenbahrt sie sich irgendwann.
 

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