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Themen Privileg und Allyship in eurem Leben

Deine Kritik bezieht sich also darauf, dass ich ein englisches Wort statt ein lateinisches genutzt habe?😳
Ich denke, die Kritik am Wort Allmy sollte kein allzu großes Gewicht haben. Es gibt eben einen Begriff dafür, was es leichter macht, drüber zu reden, ohne ständig immer wieder erklären zu müssen, worüber man redet. Das Wort Ally passt meines Erachtens ganz gut, weil es Verbündeter heißt.
 
Ja, warum nicht. Ich hatte nirgendwo gelesen, dass das ausgegliedert wäre. Meinem Verständnis nach ging es um Solidarität mit Menschen, die wegen einer bestimmten Eigenschaft diskriminiert werden.

Genau. Es geht um alle möglichen Eigenschaften. Man kann Ally in Bezug auf alle Eigenschaften sein und oft ist man in einem Bereich privilegiert und in einem anderen unterprivilegiert.
 
Einem Sexisten ist Kritik von Frauen eventuell egal. Ein Ally ist jemand, der zur privilegierten Gruppe gehört.
Das bedeutet, dass der Sexist seine Meinung eher annehmen wird.
Und was muss ich besitzen oder an mir haben, um in dieser priviligierten Gruppe zu sein?

Also dass ein Sexist brav wird, nachdem ich ihm die Leviten gelesen habe?

Oder wodurch gehöre ich nicht zu dieser "priviligierten Gruppe"?
 
Genau. Es geht um alle möglichen Eigenschaften. Man kann Ally in Bezug auf alle Eigenschaften sein und oft ist man in einem Bereich privilegiert und in einem anderen unterprivilegiert.
Ich denke, viele Menschen sind wahrscheinlich je nach Situation mal privilegiert und mal unterprivilegiert. Als Beispiel kann man z.B. einen homosexuellen Deutschen sehen, der als "weißer einheimischer Mann" einerseits privilegiert, aber in seiner Eigenschaft als Homosexueller auch bisweilen unterprivilegiert ist.
 
Und was muss ich besitzen oder an mir haben, um in dieser priviligierten Gruppe zu sein?

Also dass ein Sexist brav wird, nachdem ich ihm die Leviten gelesen habe?

Oder wodurch gehöre ich nicht zu dieser "priviligierten Gruppe"?

Das kommt immer darauf an. Als Mann bist du zum Beispiel in den meisten Ländern privilegiert, du kannst privilegiert sein, weil du weiß bist, weil du able-bodied bist, weil du wohlhabend bist und so weiter.

Er wird vielleicht nicht direkt brav sein, aber er wird eventuell darüber nachdenken, eventuell auch nur ruhig sein. Was imho noch wichtiger ist, ist das die unterprivilegierte Person merkt, dass sie einen Verbündeten hat.

Ich hätte mir das schon manchmal gewünscht, wenn ich mich wegen anderer Dinge abgewertet gefühlt habe. Es ging in dem Fall nicht um Geschlecht.

Ich denke, dass andere das bestimmt auch mal brauchen.
 
Ich denke, viele Menschen sind wahrscheinlich je nach Situation mal privilegiert und mal unterprivilegiert. Als Beispiel kann man z.B. einen homosexuellen Deutschen sehen, der als "weißer einheimischer Mann" einerseits privilegiert, aber in seiner Eigenschaft als Homosexueller auch bisweilen unterprivilegiert ist.
Jeder Mensch ist doch bei irgendeinem Thema "unterprivilegiert?

Wir Frauen schon, weil wir Frauen sind, nach diesem Verständnis.

Wenn ich sehe dass eine Frau angemacht wird obwohl sie das nicht möchte,
bin ich als Frau nach eurer Definition "unterprivilegiert".

Aber deshalb würde ich doch trotzdem einschreiten, auch ohne Privileg.

Sorry, ich kapiers wohl nicht.
 

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