Ich kenne das Gefühl wirklich auch,dass man sich selber nichts gönnt.Nicht so stark ,wie bei dir ausgeprägt ,aber ich kenne das.
Besonders,als ich noch jung war.
Freunde und später mein Mann,haben mich da immer ab und zu rausholen können.
Ein Spruch von einer alten Freundin: " Man gönnt sich ja sonst nichts!" Und das sagte sie oft!
Jetzt habe ich etwas anderes übernommen,von meiner Tochter,was sie mal gesagt hat.
" Ist doch nur Geld".
Stimmt auch.
Wenn das Geld da ist und eine kleine Sicherheit auf der hohen Kante, warum soll man dich nicht das gönnen,was einem Freude macht?
Die letzten Jahre mit meinem Mann mussten wir relativ sparsam sein.Haben öfters auf etwas verzichtet,mit den Gedanken,dass schlechtere Zeiten kommen können.
Das ärgert mich im Nachhinein,weil er jetzt nicht mehr hier ist,um irgendetwas zu genießen.
Inzwischen bin ich soweit,dass ich wieder etwas genießen kann und mich über etwas freuen kann.
Und das mache ich jetzt auch, ganz ohne schlechtes Gewissen.
Ich übertreibe jetzt auch nicht,dass ich unüberlegt das Geld zum Fenster rausschmeiße.Aber ich brauche jetzt auch nicht mehr einen triftigen Grund oder eine Entschuldigung,um mir etwas zu leisten.