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Hallo Shorn,
schau mal hier: Demo der Landwirte. Hier findest du vielleicht was du suchst.
Ich will mir ja nicht anmaßen die objektive Bewertung zu haben aber ich möchte möglichst keine Erzeugnisse auf meinem Teller haben, welche mit Glyphosat behandelt wurden.Was daran liegt das er es nicht einsetzt zur Erzeugung von Lebensmitteln dafür sind die Landwirte zuständig. Und ohne jetzt jemanden als Dumm hinzustellen verfügt der Verbraucher auch nicht über das Hintergrundwissen um eine Objektiver Bewertung abgeben zu können.
Glyphosat wurde genehmigt bis 2033 von der EU.
Zusätzlich ziehe ich den Hut vor den Analysen von @Andreas900 .Ich ziehe den Hut vor jeder Arbeit des Bauers.
Ich will mir ja nicht anmaßen die objektive Bewertung zu haben 1. aber ich möchte möglichst keine Erzeugnisse auf meinem Teller haben, welche mit Glyphosat behandelt wurden.
Ob Glyphosat bzw. die dadurch behandelte Pflanze schädlich für den Menschen ist, dazu habe ich sehr widersprüchliches gelesen.
2.Für die Artenvielfalt ist es logischerweise ja nicht gut.
3. Außerdem muss das Saatgut für die Anwendung von Glyphosat genetisch verändert werden, weil sonst funktioniert das System "Round Up" ja nun mal nicht.
Z. B. bei Soja sollen ja bereits mehr als 90 % der Pflanzen genetisch verändert sein.
Auch finde ich überhaupt nicht gut, dass Saatgut genetisch verändert werden darf, so dass es nur noch einmal keimt. Bzw. das meine ich: https://www.wissenschaft.de/allgemein/milliardenpoker-um-saatgut/
Das spielt den Firmen die das vertreiben natürlich in die Hände, die Bauern müssen immer neues Saatgut von denen kaufen.
Ganz schade finde ich, dass die Biobauern welche alles natürlich halten wollen, so gut wie keine Chance mehr auf dem Markt haben sollen.
Hier sollte die Politik mal differenzieren auch bei den Subventionen, bisher habe ich aktuell noch keine Partei bemerkt, die sich dafür stark macht.
Zusätzlich ziehe ich den Hut vor den Analysen von @Andreas900 .
#313Welche zb. ?
Woher ich den "Blödsinn" habe.1. Du kannst garkeine Produkte welche mit Glyphosat behandelt wurd3en auf deinem Teller bekommen. Der Grund ist das die Aussaat mindestens erst 6 Wochen nach der VA (Vorauflauf)behandlung erfolgen darf. Würde das Saatgut Glyphosat aufnehmen käme es zu keiner Keimung.
Windräder, Lichtverschmutzung und Hobbygärtner töten wesentlich mehr Insekten als die Landwirtschaft. Unbestritten ist aber das natürlich auch die Landwirtschaft Insekten tötet nämlich Schadinsekten.
Jeder Eingriff in das Bodengefügen tötet irgendetwas, das gute ist das sich die Populationen wieder erholen.
Neue Verfahren wie zb. Strip Till Spot Spraying ganzjährige Begrünung sowie die Anlage sgn. Blühstreifen fördern sowohl die Insektenvielfalt und auch der Regenwurm kann unbehelligt seine Kanäle ziehen. Damit ist er für uns Landwirte unersetzlicher Helfer im Kampf gegen Bodenverdichtungen.
Leider sind es die Medien wie zb. Arte, der WDR oder bayrisches Fernsehen die immer wieder zwar gut gemeinte aber in der Sache falsch dargestellte Sendungen bringen weil sich heute ein jeder als Agrarexperte sieht.
Jedes mal wenn Arte wieder mal recherchiert haben bekommen sie von mir eine lange Email und ich bin nicht der einzige Landwirt der sich beschwert.
Der Bürger bekommt dadurch ein völlig falsches Bild von den "Giftsprühenden" Landwirten.
Die Landwirte sind sich der Problematik durchaus bewusst nur können wir nur so effizient arbeiten wie es die Industrie und vor allem die Politik es uns ermöglichen.
Glyphosat kam weil die EU damals EWG ( Europäische Wirtschaftsgemeinschaft) die preise derart senkte das die Landwirte gezwungen wurden damals neue Wege zu gehen.
Heute indes werden dem Bürger aber vor allem auch dem Landwirt alt bewährte Techniken und Anbauverfahren als neu und Ultrafortschrittlich verkauft. Stichwort Hackmaschine.
SAATGUT muss NICHT Gentechnisch verändert sein nur weil die Fläche zuvor mit Round UP behandelt wurde. Ich weiß ja nicht woher du diesen Blödsinn hast aber ich habe immer ganz normal gebeiztes Saatgut erstanden und ausgesät bzw. gepflanzt (Kartoffeln).
Zu Bio
Die biologische Landwirtschaft ist niemals in der Lage die Weltbevölkerung zu ernähren weil sie zu geringe Erträge einfahren und die Gefahr von Missernten auf Grund von Krankheitsdruck oder Schädlingsbefall enorm hoch ist.
Die konventionellen Landwirte dürfen seit 2024 nur noch 80% Bedarfsdünger ausbringen was ebenfalls zu geringeren Erntemengen führt.
Bio und Konventionelle müssen zudem 4% ihrer Gesamtfläche stilllegen, zudem wurden die roten gebiete stark ausgeweitet auch dort darf nicht oder nur sehr gering gedüngt werden. Pflanzenschutz fällt dort aus.
Besser als jeden Mist zu glauben den man gezeigt oder zu lesen bekommt wäre es sich mit denen zu unterhalten die viele Jahre lang dafür gesorgt haben und immer noch sorgen das eure und auch unsere Teller zu jederzeit voll sind.
Und zu guter letzt
Über die Landwirte und die Landwirtschaft im allgemeinen kann man herrlich herhalte wie schlecht doch alles ist was die Bauern machen. Gleichzeitig aber spanische Gurken, Tomaten ect einkaufen ud essen oder noch schlimmer Früchte aus anderen Kontinenten .
Geiz ist Geil über die Anbaumethoden und die Flug oder Seereise der Nahrungsmittel aber wird beflissentlich hinweggeschaut. Hauptsache billig.
In Kombination mit gentechnisch verändertem Saatgut ist der Effekt enorm, denn die gentechnische Veränderung in der Kulturpflanze führt dazu, eine Resistenz gegen Glyphosat auszubilden. Die Pflanze kann also trotz Spritzmittel weiter Aminosäuren produzieren und überleben.
Woher ich den "Blödsinn" habe.
Ich kannte ja auch schon die Diskussion mit Round UP auch unter Landwirten selbst.
5. Daher bin ich etwas im Thema drin.
Doch unabhängig davon wird es hier doch genau beschrieben:
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Gentechnisch veränderte Pflanzen & mehr Pestizide | Heinrich-Böll-Stiftung
Gentechnische Eingriffe in Saatgut sollen angeblich den Chemie-Einsatz in der Landwirtschaft reduzieren und höhere Ernteerträge ermöglichen.www.boell.de
Die deklarierte Nutzpflanze kann also trotz des Spritzmittels überleben, weil sie genetisch verändert wurde. 6.Die naturbelassenen Wildkräuter rundherum gehen ein.
Könnte noch zig weitere Quellen dazu suchen, die das gleiche schreiben, sollen das etwa alles alles "Fake-News" sein?
Aber nun unabhängig von den gesundheitlichen Aspekten zu Glyphosat:
Wie ich das sehe, werden die Bauern auf der einen Seite 4. dazu animiert teure Maschinen zu kaufen, die für die neuen technischen Verfahren wie "Strip Till Spot Spraying" benötigt werden, auf der anderen Seite wissen die Bauern aber nicht ob sie das noch in einem halben Jahr anwenden dürfen.
Daher verstehe ich die Argrumente der Bauern zur fehlenden Planungssicherheit schon.
7.Die Lizenz Glyphosat zu spritzen, könnte ja in Deutschland nach Juni theoretisch wieder gestoppt werden.
Dann steht der Bauer aber ggf. mit den neuen Maschinen und ggf. den Krediten dich noch beglichen werden müssen wegen dessen Finanzierung, dumm da:
Quelle:
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Eilverordnung: Bestehende Glyphosat-Regeln bis Mitte 2024 verlängert
Ursprünglich galt ab 1.1.2024 ein deutsches Anwendungsverbot für Glyphosat. Das ist nach der EU-Zulassung nicht mehr zu halten. Eine Eilverordnung sorgt nun (vorerst) für Rechtssicherheit.www.topagrar.com
Im Prinzip ist es wie mit den Atomkraftwerken, da verzichtet Deutschland ja auch und rundum werden die munter weiter gebaut.
Wenn wir schon so ein Nischendasein führen, dann sollte es hier auch ganz öko auf Naturbasis sein Das müsste aber von der Regierung gut bezuschusst werden.
Die Regierung zuckt da aber mit den Achsen und sagt aber wasch mich aber mach mich nicht nass.
Was heißt hier "die Welt ernähren".
1.Wenn jeder Bürger nur einen Hektar Land haben könnte und für sich bewirtschaften dürfte wie er wollte, dann gäbe es auch keinen Hunger.
Vielleicht müssen es auch ein paar Hektar mehr sein aber im Mittelalter hat es ja auch auf bestimmte Regionen bezogen gesehen, so ähnlich funktioniert.
Noch nicht mal soweit zurück:
2.In den 70er Jahren reichten 30 Kühe um eine Familie zu ernähren, Heute müssen es 100 ? 200 ? oder mehr sein . Dementsprechend mehr Land wird auch benötigt, nicht zuletzt wegen der Milchquote, Düngeverordnung und was es nicht alles sonst noch so an Auflagen gibt.
Die Düngemittelverordnung hat mit Futterbau nur wenig zu tun
3.Außerdem, es wird hier immer propagiert, "immer mehr Wachstum funktioniert nicht", Dann fangen wir doch mal bei der Landwirtschaft an und bezuschussen die kleinen Ökobetriebe und die großen können sich ja selbst retten.
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