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Wenn Hobbys keinen Spaß mehr machen...

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Tigerchen

Mitglied
Guten Abend in die Runde 🙂

Mir ist in letzter Zeit vermehrt aufgefallen, dass ich egal welches Hobby ich anfange nach einer kurzen Zeit keinen Spaß mehr machen. Am Anfang habe ich große Freude daran und dann kommen die negativen Gedanken...
  • Ich bin darin nicht talentiert genug
  • Die anderen können es besser/bei denen sieht es viel besser aus. Also kann ich es auch sein lasen.
  • Ich habe einen Anspruch an mich, egal was ich mache. Ich möchte zufrieden sein mit dem Ergebnis.
Solche Gedanken kommen früher oder später immer und irgendwann verwandelt es sich in Druck.
Sei es beim Kochen/Backen, Malen/Zeichnen, kreatives Schreiben usw.
Während andere sich gar keinen Kopf darüber machen und Spaß an ihren Hobbys haben, kriege ich es nicht hin, auf Dauer das Gleiche zu empfinden.

Wie kann solche Gedanken ruhig stellen? Habt ihr da Tipps?
Es verdirbt mir leider sehr die Laune 🙁
 
Mir gehts ähnlich. Geh ich in den Lauftreff und denke, wenn ich 3-4x die Woche 10km laufe, bin ich fit genug, um dort mitzumachen, nette Unterhaltung, anschließend noch ein Bierchen nach dem Lauf, denkste. Die rennen wie die Blöden, als ob hinter einem Bomben einschlagen, gucken nicht rechts, nicht links, keinen Bock mehr.

Nordic Walking genau derselbe Mist, Stöcke in die Hand, km abspulen, fertig. Keine Unterhaltung, nada.

Basketball, 1000x um Hütchen rennen und irgendeinen Mist üben, den kein Mensch braucht. Keinen Bock mehr.

Handball, eingespielte Clique, die keinen Neuen duldet, war total lustig.

Schwimmbad, die Leute spulen 50 Bahnen ab, das wars.

Mittlerweile mache ich alles alleine. Mir zu viel Stress mit anderen Leuten und 0 Fun.

Mit Spaß haben hat das alles nichts mehr zu tun. Nur noch Leistung, Leistung, Leistung, wie auf der Arbeit.
 
Guten Abend in die Runde 🙂

Mir ist in letzter Zeit vermehrt aufgefallen, dass ich egal welches Hobby ich anfange nach einer kurzen Zeit keinen Spaß mehr machen. Am Anfang habe ich große Freude daran und dann kommen die negativen Gedanken...
  • Ich bin darin nicht talentiert genug
  • Die anderen können es besser/bei denen sieht es viel besser aus. Also kann ich es auch sein lasen.
  • Ich habe einen Anspruch an mich, egal was ich mache. Ich möchte zufrieden sein mit dem Ergebnis.
Solche Gedanken kommen früher oder später immer und irgendwann verwandelt es sich in Druck.
Sei es beim Kochen/Backen, Malen/Zeichnen, kreatives Schreiben usw.
Während andere sich gar keinen Kopf darüber machen und Spaß an ihren Hobbys haben, kriege ich es nicht hin, auf Dauer das Gleiche zu empfinden.

Wie kann solche Gedanken ruhig stellen? Habt ihr da Tipps?
Es verdirbt mir leider sehr die Laune 🙁


Ein Hobby ist kein Wettbewerb sondern dient vor allem der allgemeinen Entspannung, Wer an ein Hobby hohe Ansprüche stellt wird nie eins finden welches ihm Spaß macht.

Ich zb. fotografieren sehr gerne, die letzten drei Jahre aber kaum noch trotzdem ist es mein Hobby und ich werde auch wieder verstärkt fofgrafieren.
es gibt Hobbyfotografen die sind zehn mal besser als ich, ist aber ohne Belang weil Hobby.

Und genau so musst du es auch sehen, egal bei welchem Hobby.
 
Sei es beim Kochen/Backen, Malen/Zeichnen, kreatives Schreiben usw.
Kann es sein, dass du diese Dinge nicht tust, weil sie dir Spaß bzw. Entspannung bringen, sondern weil du Bestätigung suchst? Oder hast du eine Leere in deinem Leben, die du mit den Hobbies füllen möchtest?
Steht der Leistungsgedanke im Vordergrund, wäre die Frage, wo das her kommt. Zugegeben, wir werden seit unserer Kindheit darauf gepolt. Aber hast du das Gefühl, dass du nur etwas wert bist, wenn du etwas leistet?
Bei der Leere wäre die Frage, woraus die besteht. Fehlt dir etwas Sinnstiftendes im Leben? Wie sieht es mit Frau und Familie aus? Unter- oder überfordert dich die Arbeit?
 
Vielleicht einmal ein ganz anderes Hobby angehen - als die bisherigen?
 
Beim Hobby ist der Weg die Hälfte des Ziels. Ein perfektes Bild zu malen ist natürlich eine tolle Sache - aber bis man so weit ist, hat man eine sehr meditative Tätigkeit geleistet. Während des Malens kann man seine Gedanken spazieren gehen lassen. Bei anderen Hobbys ist es genauso. In den Flow kommen, sich selber darüber völlig vergessen. Das kann unter Umständen sogar die wichtigere Hälfte sein, daß man mal wirklich abschalten kann, egal wie das Ergebnis aussieht. Wer nur auf Leistung geht und keinen Spaß mehr daran empfindet , kann diese Zeit genausogut im Beruf investieren, dort wird es immerhin bezahlt.
 
Wenn ich das richtig sehe, sind deine Hobbies kreativer Art. Und gerade da wäre ja eine
Abgrenzung nach außen wichtig. Betrachte es nicht als Wettbewerb, sondern als etwas
Mediatives. Vielleicht könnten dir da ein paar Achtsamkeitsübungen helfen? Wie mein Vorposter
schrieb, in den Flow kommen, sich selber darüber völlig vergessen.
Gut, das Kochen nehmen wir mal dabei raus. 🙂

Das Tun kann wichtiger als das Ergebnis sein. Warum tust du Dinge? Das wäre so die
erste Frage. Geht es um Aufmerksamkeit, soziales Beieinander oder nur um dich selber.
 
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