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Autobiographie meines Vaters, in der er mich mit vollem Namen und Geburtsdatum nennt und noch mehr…

Ich verstehe, dass dich das tief verletzt.
Es ist nicht nur, dass er das schreibt, sondern, dass er das so empfindet.
Ich würde auf Abstand gehen und meinen Mann als meinen " Anwalt" und Beschützer hinschicken, der deinen dad mal ordentlich faltet.
Ist ein bisschen old school, wirkt aber wunder
 
Hey @Cattleya
das ist eine Unverschämtheit und du musst dir das nicht bieten lassen. Ich bin auch unbedingt dafür, dich vom Rechtsanwalt beraten zu lassen. Ein erstes Beratungsgespräch kostet etwa 190 Euro. Für weitere Schritte kannst du sicher Prozesskostenhilfe beantragen, wenn du das denn brauchst.

Ich sehe hier mehrere Grundrechte verletzt: Persönlichkeitsrechte, Datenschutz... Das geht schon in Richtung Verleumdung.

Wer das am Ende wirklich liest, ist meiner Meinung nach unerheblich. Die Veröffentlichung dieser Daten ist strafbar.
 
Hallo Themenstarterin,

ich hatte es woanders schon mal geschrieben. Solche Werke dürfen keine Herleitungsmöglichkeiten zu der betreffenden Person bieten. Solche "Veröffentlichungen" im Rahmen von Familienstreitigkeiten gibt es relativ häufig. Einem Autor bleibt nichts anderes übrig als die Personen zu verfremden. Anstatt "meine drei doofen Schwestern" könnte man zb. "die drei kleinen Schweinchen" schreiben. Machen auch viele in der Art, da innerhalb der Familie sowieso jeder weiß wer damit gemeint ist. Also erreicht der Autor dennoch sein Ziel.

Ansonsten rutscht man mit seinem Hintern auf ganz dünnem Eis und du hast, vorausgesetzt du willst dieser Sache ordentlich nachgehen, juristisch einige Möglichkeiten. Dieses lustige Taschenbuch würde für ihn teuer werden.
Was du damit machst, ist jetzt deine Sache.
 
@Cattleya
Ach so, eins hatte ich vergessen. Hast du deinen Vater denn gefragt, ob er die Inhalte herausnimmt? Das würde ich vielleicht schon machen, bevor du ihn verklagst 😉 ...
Ich denke mal das hast du schon versucht?
Ich würde tatsächlich auch meinen Vater darüber in Kenntnis setzen:
" Ich bin nicht damit einverstanden,dass die Sachen über mich und mit meinem Namen dort so veröffentlicht werden.Ich werde rechtlich dagegen vorgehen,gebe dir aber noch einmal die Chance,das herauszunehmen."
Tut mir leid für dich.
Ich wäre auch zutiefst gekränkt und wütend!
 
Voller Name und Geburtdatum kann dir richtig schaden, deswegen würde ich den per Anwalt fertig machen. Das wäre mir jeden Cent wert. Du musstest so viel erleiden und das ist der Dank für dein Verständnis?
 
Ich denke mal das hast du schon versucht?
Ich würde tatsächlich auch meinen Vater darüber in Kenntnis setzen:
" Ich bin nicht damit einverstanden,dass die Sachen über mich und mit meinem Namen dort so veröffentlicht werden.Ich werde rechtlich dagegen vorgehen,gebe dir aber noch einmal die Chance,das herauszunehmen."
Tut mir leid für dich.
Ich wäre auch zutiefst gekränkt und wütend!
Klar habe ich das versucht. Mein Ex auch sowie andere Leute. Mein Vater beharrt darauf, dass es „SEINE Erinnerungen„ seien, und dass er auf keinen Fall irgendwas ändern wird. Ich habe einen Brief entworfen, in dem ich erstmal schildere, wie das Ganze auf mich gewirkt hat etc. Und dass ich ihn bitte, das rauszunehmen. Binnen einer bestimmten Frist. Aber den Brief habe ich nie abgeschickt, weil ich Angst vor einer bösartigen, verletzenden Reaktion habe (die absolut sicher ist). Das zieht mich jedes mal ganz tief runter, und ich will diese Zustände nicht mehr erleben.
Es war noch nie möglich, mit meinen Eltern Konflikte auszutragen. Dann fielen/fallen sofort verletzende Worte wie „du bist ja gestört“ „du gehörst in Behandlung“ „du bist eine Katastrophe“ etc.
Ich halte das nicht mehr aus und habe den Kontakt vor einem Jahr vollständig abgebrochen.
 
Hallo Themenstarterin,

ich hatte es woanders schon mal geschrieben. Solche Werke dürfen keine Herleitungsmöglichkeiten zu der betreffenden Person bieten. Solche "Veröffentlichungen" im Rahmen von Familienstreitigkeiten gibt es relativ häufig. Einem Autor bleibt nichts anderes übrig als die Personen zu verfremden. Anstatt "meine drei doofen Schwestern" könnte man zb. "die drei kleinen Schweinchen" schreiben. Machen auch viele in der Art, da innerhalb der Familie sowieso jeder weiß wer damit gemeint ist. Also erreicht der Autor dennoch sein Ziel.

Ansonsten rutscht man mit seinem Hintern auf ganz dünnem Eis und du hast, vorausgesetzt du willst dieser Sache ordentlich nachgehen, juristisch einige Möglichkeiten. Dieses lustige Taschenbuch würde für ihn teuer werden.
Was du damit machst, ist jetzt deine Sache.
Vielen Dank für diesen Post. Danke für die „drei kleinen Schweinchen“, das hat mich zum Lachen gebracht. Das mit der Verfremdung hat er bei anderen Personen auch durchaus gemacht - nur bei mir nicht. Wenn ich drüber nachdenke, könnte ich schon wieder heulen.
Allerdings ist das die erste Chance, rechtlich gegen ihn vorzugehen, und die sollte ich wirklich ergreifen.
 

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