pete
Aktives Mitglied
Wenn man heute das „nach mir die Sintflut“-Verhalten in Politik, Wirtschaft, Wissenschaft beobachtet, läßt es sich eigentlich auf die falschen Lehren der christlichen Kirchen zurückführen, dass wir nur EINMAL leben, und dass uns unsere „täglichen“ Sünden durch die Kirche vergeben werden (können).
Aber es war nicht immer so - das Ur-Christentum war anders..
Diese Lehre wurde der damaligen Kirche nicht etwa durch den Papst, sondern
durch Kaiser Justinian im Konzil von 553 in Konstantiopel aufgezwungen, und
Gegner mit dem Bann bedroht.
Es hat allerdings noch Jahrhunderte gedauert, bis die Bibel entsprechend gefälscht worden war - so stand zu Zeiten von Franz von Assissi (Gründer der Franziskaner) auf dem privaten Besitz einer Bibel die Todesstrafe !
Welchen machtpolitischen Weg die Kirche dann gegangen ist, wissen wir. Heute, wo ihr die Macht fehlt, laufen ihr die „Schäfchen“ in Scharen weg. Das Christentum ist zwar die Religion der Nächstenliebe, wie der Spiegel in seiner Serie über die großen Weltreligionen richtig feststellt, aber die „Institution Kirche“ ist es nicht, und deshalb wirft man gleich alles über Bord. Nur die Überzeugung, das vor der Geburt nichts war und nach dem Tod nichts kommt, hat sich gehalten.
Fragt man sich, wie unsre heutige Situation wäre, wenn wir noch das Ur-Christentum hätten, wenn wir noch an eine vorgeburtliche Existenz glauben würden und daran, dass wir schlechte Taten als Karma in ein künftiges Leben mitnehmen, durch Glauben und aktive Nächstenliebe aber uns höherentwickeln - unser Leben heutzutage wäre wohl ganz anders...
Tja, zurück kann die Institution Kirche aber auch nicht - Gallilei ist erst nach 350 Jahren von ihr "revidiert" worden (1993), man würde ja den Nimbus der "Unfehlbarkeit" verlieren...
Liebe Grüsse
Peter
Aber es war nicht immer so - das Ur-Christentum war anders..
Diese Lehre wurde der damaligen Kirche nicht etwa durch den Papst, sondern
durch Kaiser Justinian im Konzil von 553 in Konstantiopel aufgezwungen, und
Gegner mit dem Bann bedroht.
Es hat allerdings noch Jahrhunderte gedauert, bis die Bibel entsprechend gefälscht worden war - so stand zu Zeiten von Franz von Assissi (Gründer der Franziskaner) auf dem privaten Besitz einer Bibel die Todesstrafe !
Welchen machtpolitischen Weg die Kirche dann gegangen ist, wissen wir. Heute, wo ihr die Macht fehlt, laufen ihr die „Schäfchen“ in Scharen weg. Das Christentum ist zwar die Religion der Nächstenliebe, wie der Spiegel in seiner Serie über die großen Weltreligionen richtig feststellt, aber die „Institution Kirche“ ist es nicht, und deshalb wirft man gleich alles über Bord. Nur die Überzeugung, das vor der Geburt nichts war und nach dem Tod nichts kommt, hat sich gehalten.
Fragt man sich, wie unsre heutige Situation wäre, wenn wir noch das Ur-Christentum hätten, wenn wir noch an eine vorgeburtliche Existenz glauben würden und daran, dass wir schlechte Taten als Karma in ein künftiges Leben mitnehmen, durch Glauben und aktive Nächstenliebe aber uns höherentwickeln - unser Leben heutzutage wäre wohl ganz anders...
Tja, zurück kann die Institution Kirche aber auch nicht - Gallilei ist erst nach 350 Jahren von ihr "revidiert" worden (1993), man würde ja den Nimbus der "Unfehlbarkeit" verlieren...
Liebe Grüsse
Peter