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Wie sieht euer Haushaltsüberschuss am Ende des Monats aus?

Kaskoversicherung braucht man nicht, wenn man ein billiges Auto hat. Und Tanken muss ich z.B. nur alle paar Monate, weil ich wenig mit dem Auto fahre (wohne nicht am Land).
 
Kaskoversicherung braucht man nicht, wenn man ein billiges Auto hat. Und Tanken muss ich z.B. nur alle paar Monate, weil ich wenig mit dem Auto fahre (wohne nicht am Land).
Ich fahre gerne Auto. Wenn ich aber so wenig wie Du fahren würde, dann wäre mir ein eigenes Auto vielleicht irgendwann zu teuer. Wahrscheinlich wäre ein Mietwagen dann günstiger.
 
Interessant. 120€ + 130€im Monat für Essen, Kleidung und alles andere was man so macht im Leben?
150€ Auto? Haftpflicht, Kaskoversicherung und Steuer sind doch schon mindestens 50-70€ im Monat. Das hiesse das du maximal 25€ in der Woche zum tanken hast. Aber bitte nicht irgendwo Falschparken oder zu schnell sein, das sprengt dekn Budget. Und nix wird es mit dem Penthouse in der Toscana mit Mitte 40

Ich fahre nur 6k KM pro Jahr. Laut "Autokostencheck" ist bei einem VW Polo mit Vollkasko von monatlichen Kosten in höhe von 143€ zu rechnen. Und meine Versicherung ist günstiger wie dort angenommen... Hab seit ich Auto fahre bisher 1x ein Ticket bekommen... Ist also eher zu vernachlässigen.

In den Supermarkt geh ich alle 2 Wochen einkaufen und zahle im Schnitt so ~40 Euro. Wenig Fleisch und Fisch... Dafür viel regionales und Saisonales Obst und Gemüse (nicht Bio). Viele einfache "getreideatige" Produke wie z.B. Haferflocken (esse super gerne Porridge), Reis, Nudeln, Mehl,... Das teuerste auf meiner Einkaufsliste ist in der Regel Käse. Ich trinke kein Alkohol und meist eigentlich nur Leitungswasser.
Auswärts essen geh ich eigentlich fast nie (und ich lass mir auch nichts liefern).
Bleibt noch 40€ für sonstige Barausgaben. Reicht für 2 Kinobesuche oder 2 Discobesuche pro Monat.

Ich trage "normale" Kleidung und keine besonderen Designer- oder Markenprodukte.
Dieses Jahr hab ich benötigt:
1x Winterjacke für 80€
2x Jogginghosen je 25€
1x Sportschuhe für 45€
2x kurze Hosen für je 15€
1x Crocs für 30€
3x TShirts für je 20€
Bald sind noch fällig:
20 paar neue Socken (30€)
14 Boxershorts (60€)
Ergibt insgesammt 385€ oder 32€ pro Monat.

Wofür ich weit aus mehr Geld ausgegeben habe wie für Kleidung ist für Bücher. So ~600€ oder 50€ pro Monat.

Bleibt noch 50€ pro Monat übrig für Kleingram wie z.B.
Rasierer, Pfannen, Regenschirme, Lampen, Drucker, Staubsauger, Ladekabel, Smartphone (natürlich nicht das neuste Iphone, und auch nicht jährlich ein Neues),...

Es ist jetzt nicht so, dass ich mir ein explizites Budget setzte und nix mehr einkaufen wenn das erreicht ist. Sondern ich kaufe ein was ich benötige, und das ist dann was dabei raus kommt. Und am Ende vom Jahr mach ich eine Abrechnung und schau wofür ich wie viel ausgegeben habe, und ob es die Ausgaben dann am Ende wert waren.
 
Ich bin <30, single, und habe jährliche Ausgaben von <12k Euro. (Mein Auto, das ich gekauft habe, ist in den Kosten nicht enthalten.)
Ausgaben:
(Warm)Miete: 400€
Internet, Strom, etc. : 100€
Auto, laufende Kosten: 150€
Bar Ausgaben: 120€
Urlaub: 100€
Sonstiges: 130€
=> 1k€ / Monat
(+ 250€ "Abschreibung" KFZ)

Sparen (70 : 30 : 10 Msci World : Emerging Marktes : Bitcoin):
3k € / Monat

Mein Motto: in jungen Jahren die Sparsamkeit eines Studenten beibehalten (und das Geld breit gestreut in Aktien anlegen) erhöht dank Zinseszins den späteren Wohlstand signifikant.

Zu dem Thema würde ich auf Youtube
"Do not buy a house" von "The Diary of a CEO" empfehlen.

Hab da eine lustige Definition von Reichtum und Wohlstand gehört.
Reich ist wer viel Geld ausgibt.
Wohlhabend ist wer finanziell frei ist und gut leben kann ohne arbeiten zu müssen.


Das ist der richtige Weg!
So hab ich bis Mitte 30 gelebt und musste mir die selben Kommentare anhören....

Ja irgenwan ist aber der Punkt erreicht, und Geld nur eine Zahl.
Man hat nicht, außer dieser Zahl:/

Als ich solo war, war das okay mit Familie und den wissen das das Leben endlich ist....

Stehen Erlebnisse im Vordergrund.
 
Ich mach mal weiter:
2 Erwachsene 2 Kinder. 2 Autos (15 /16 Jahre alt ). Haushaltsnetto ca. 6.500. Sparrate monatlich zw. 1800 und 2000 € (gingen die letzten Jahre zum größten Teil in die Sondertilgung).
 
Ich fahre nur 6k KM pro Jahr. Laut "Autokostencheck" ist bei einem VW Polo mit Vollkasko von monatlichen Kosten in höhe von 143€ zu rechnen. Und meine Versicherung ist günstiger wie dort angenommen... Hab seit ich Auto fahre bisher 1x ein Ticket bekommen... Ist also eher zu vernachlässigen.

In den Supermarkt geh ich alle 2 Wochen einkaufen und zahle im Schnitt so ~40 Euro. Wenig Fleisch und Fisch... Dafür viel regionales und Saisonales Obst und Gemüse (nicht Bio). Viele einfache "getreideatige" Produke wie z.B. Haferflocken (esse super gerne Porridge), Reis, Nudeln, Mehl,... Das teuerste auf meiner Einkaufsliste ist in der Regel Käse. Ich trinke kein Alkohol und meist eigentlich nur Leitungswasser.
Auswärts essen geh ich eigentlich fast nie (und ich lass mir auch nichts liefern).
Bleibt noch 40€ für sonstige Barausgaben. Reicht für 2 Kinobesuche oder 2 Discobesuche pro Monat.

Ich trage "normale" Kleidung und keine besonderen Designer- oder Markenprodukte.
Dieses Jahr hab ich benötigt:
1x Winterjacke für 80€
2x Jogginghosen je 25€
1x Sportschuhe für 45€
2x kurze Hosen für je 15€
1x Crocs für 30€
3x TShirts für je 20€
Bald sind noch fällig:
20 paar neue Socken (30€)
14 Boxershorts (60€)
Ergibt insgesammt 385€ oder 32€ pro Monat.

Wofür ich weit aus mehr Geld ausgegeben habe wie für Kleidung ist für Bücher. So ~600€ oder 50€ pro Monat.

Bleibt noch 50€ pro Monat übrig für Kleingram wie z.B.
Rasierer, Pfannen, Regenschirme, Lampen, Drucker, Staubsauger, Ladekabel, Smartphone (natürlich nicht das neuste Iphone, und auch nicht jährlich ein Neues),...

Es ist jetzt nicht so, dass ich mir ein explizites Budget setzte und nix mehr einkaufen wenn das erreicht ist. Sondern ich kaufe ein was ich benötige, und das ist dann was dabei raus kommt. Und am Ende vom Jahr mach ich eine Abrechnung und schau wofür ich wie viel ausgegeben habe, und ob es die Ausgaben dann am Ende wert waren.

Wie lang musst Du das durchziehen um am Ziel zu sein? Und was ist Dein Ziel? Weiter leben wie bisher ohne arbeiten zu müssen?

Ich will auch möglichst früh finanziell frei sein, würde es aber auch nicht schaffen mich so einzuschränken. Daher lag der Fokus bei mir immer auf einem hohen Gehalt mit dem man viel sparen kann und ich trotzdem noch so leben kann, wie ich mir das vorstelle.
 
zwischen minus 1000 und plus 1000. je nach dem wie die Aktien drauf sind.
Kann aber auch mal 5t -/+ ausmachen. 😎
 
Wie lang musst Du das durchziehen um am Ziel zu sein? Und was ist Dein Ziel? Weiter leben wie bisher ohne arbeiten zu müssen?

Ich will auch möglichst früh finanziell frei sein, würde es aber auch nicht schaffen mich so einzuschränken. Daher lag der Fokus bei mir immer auf einem hohen Gehalt mit dem man viel sparen kann und ich trotzdem noch so leben kann, wie ich mir das vorstelle.

Hab da jetzt kein konkretes Ziel.

Ich habe immer mal wieder so Phasen wo ich meine Arbeit einfach nur hasse. Die letzten 3 Jahre war die Arbeit ganz OK, aber ich weiß nicht wie lange das anhalten wird.
Ich finde es einfach unheimlich befreiend zu wissen, dass ich problemlos einige Jahre ohne Arbeit auskommen würde.
Aus dem selben Grund bin ich auch kein großer Fan von Immobilien-Krediten. Einfach zu viele monatliche Fixkosten...

Ansonsten, wer weiß was das Leben so bringt. Falls ich mal Kinder bekommen sollte, könnte man das Geld natürlich auch super dazu verwenden viel Zeit mit ihnen zu verbringen, ohne auf einen 40h Job angewiesen zu sein.
 
Was nützen die ganzen Vergleiche, wenn Du mit Deinem Leben nicht zufrieden bist?
Mit Deinem Leben zufrieden zu sein, ist alles, was zählt.
Überschuss, Reichtum, Luxus sind da vollkommen nebensächlich.
Es soll aber tatsächlich Menschen geben, denen genau die von dir als nebensächlich genannten Aspekte eben ihre Zufriedenheit generieren. 😉

Ich fänd insgesamt übrigens noch wichtig, dass ich meine Kosten/Fianzen so plane, dass ich jederzeit auch Schicksalsschläge auffangen kann und nicht plötzlich ins Schwimmen gerate. Leider haben wir ja auch lernen müssen, dass kaum ein Job noch wirklich sicher ist. Unternehmen, in die man früher eintrat, um dort 40 Jahre später pensioniert zu werden, gibt es schlichtweg nicht mehr garantiert. Selbst völlig solide Unternehmen kann es plötzlich zerreißen. Wohl dem, der dann einen gefragten Beruf hat. Im Hinblick auf die noch ungeahnten Möglichkeiten, die die KI noch mit sich bringt, ist das mittlerweile ein gewaltiger Unsicherheitsfaktor geworden. Auch für einen ITler.
 

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