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Einsamkeit in der Beziehung

Wir haben vor einigen Monaten ein Haus gekauft, mit hohem Eigenkapital von beiden Seiten… Gerade wird es noch renoviert, in drei Wochen ziehen wir ein. Gesundheitlich für mich zusätzlich belastend - aber auch ein Traum.., ein alter Hof auf dem Land…
Nur deswegen?
Dann ändere ich meine Meinung. Er sollte sich trennen.
 
Ach du Scheiße !
Steht in meinem ersten „Ausgangsbeitrag“…
Eine Trennung mit fast 38 und gesundheitlich angeschlagen, würde auch bedeuten, mich endgültig von meinem Kinderwunsch zu verabschieden. Ich habe so lang bei meinem Ex-Partner darum „gekämpft“ - und ja, da war ich noch ein ganzes Stück jünger, quasi „rechtzeitig“. Die Trennung kam dann, weil er mich über längere Zeit mit einer Kollegin betrogen hat… mein damaliger Freund konnte zudem GAR nicht mit meiner Erkrankungen umgehen - mein jetziger Freund ist hingegen oft sehr verständnisvoll und liebevoll, wenn es mir richtig schlecht geht. Das rechne ich ihm hoch an.

Zudem liebe ich ihn! Sobald ich in seiner Nähe, kann ich nicht anders, als strahlen und ihn küssen. Er bedeutet mir unendlich viel. Deshalb stand direkt zu Beginn, dass ich mich nicht trennen möchte…

Es fiel die Vermutung, dass seine Aktivitäten eine Flucht vor meiner Erkrankung sein könnte… das, wenn, eher zum geringen Teil. Zu Beginn unserer Beziehung wusste er noch gar nichts davon und war dennoch genauso viel unterwegs. Da wir da noch nicht zusammengewohnt haben, hat er von der Erkrankung kaum etwas gespürt. Er war auch bis zu mir immer Single, weil er keine Einschränkungen wollte, das sagt er selbst. Keine Verpflichtungen, so nennt er es.
 
Das klingt nun alles ein wenig lieblos und berechnend von dir.
Es wurde gefragt wieso du dich nicht trennen möchtest und du hast finanzielle Aspekte erwähnt. Nicht die wichtigsten 3 Worte. Liebst du ihn?
 
Du sagst ja jetzt, du willst dich nicht trennen. Hier wären die Gründe interessant, aus denen du an dieser für Außenstehenden defizitären Partnerschaft festhältst, die eigentlich kaum noch den Begriff Partnerschaft zu verdienen scheint.

Es stellt sich mir daher die Frage, was du von ihm denn bekommst, wenn er da ist? Was macht diese Beziehung für dich aus? Das gemeinsame Tatort-Schauen kann es ja eher nicht sein, denn dafür braucht man eigentlich keinen Partner. Welche Eigenschaften hat er, die dazu führen, dass du ihn liebst? Tust du das überhaupt? Oder hast du mit ihm einfach nur jemanden gefunden, der ab und an vorbeischaut und dir so das Gefühl gibt, nicht ganz alleine zu sein?

Kann es sein, dass du durch deine chronische Erkrankung deinen Anspruch an eine Beziehung auf ein Minimum herunterreduziert hast und dankbar bist, dass da überhaupt noch jemand ist? In diesem Fall würde es m. E. Sinn machen, an deinem Selbstwertgefühl zu arbeiten. Sofern meine Fragen des 2. Absatzes jetzt nicht noch verborgene Eigenschaften zutage fördern als das, was du im Eingangsbeitrag geschrieben hast, hast du deutlich mehr verdient.

Leider hast du dich durch den Hauskauf auch ein bisschen selber geknebelt, so dass - selbst wenn du zu der Erkenntnis gelangen solltest, dass das Leben noch mehr für dich bereit halten darf als dieses Bisschen an Partnerschaft - es umso schwieriger wird, dich in eine Situation zu bringen, die genau diese Perspektive ermöglicht.

Seltsam finde ich auch die Aktionen mit dem Gewehr und den Hinweis des Erschießens, damit du ihn los bist. Eigentlich vermittelst du ihm doch genau das Gegenteil - also dass du möchtest, dass er häufiger mit dir zusammen ist. Was denkst du, wie er darauf kommt?
 
Zuletzt bearbeitet:
Leider hast du dich durch den Hauskauf auch ein bisschen selber geknebelt, so dass - selbst wenn du zu der Erkenntnis gelangen solltest, dass das Leben noch mehr für dich bereit halten darf als dieses Bisschen an Partnerschaft - es umso schwieriger wird, dich in eine Situation zu bringen, die genau diese Perspektive ermöglicht.

Deswegen mein "Ach du Scheiße"
 

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