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Mit dem Ex von meiner Schwester zusammen

Da wirst Du noch eine ganze Weile nicht drum herumkommen.
Du kannst Dich ja nicht ewig verstecken.

Ich kann mich natürlich nicht ewig verstecken, aber aktuell alleine rausgehen möchte ich nicht. Ich fühle mich dabei nicht gut und lasse es im Moment lieber.

Er ist seit 3 Monaten getrennt und ihr seit zwei Monaten zusammen also war es quasi einen Tag nach ihrer Trennung mit ihm ins Bett gesprungen.

Wenn für dich mehr als zwei Wochen quasi ein Tag ist, dann ja.

Und was die Anzeigen betrifft - da würde ich an eurer Stelle zumindest mal versuchen, eine außergerichtliche Einigung (ggf. mit Unterstützung eines Anwalts/Mediators) zu finden.

Was die Anzeigen betrifft, finde ich außergerichtlich ein bisschen schwierig. Wenn es nur Sachbeschädigung wäre, dann wäre es okay. Sie gibt uns das Geld, und dann passt es. Mein Freund verzichtet jedoch auf gar keinen Fall auf die Anzeige wegen Körperverletzung. Das ist auch total verständlich, denn Gewalt ist nichts zum Auge zudrücken.

Nein durch eine Trennung würde sie zeigen das sie es bereut.

Ich soll mich von ihm trennen, um meiner Familie zu zeigen, dass ich es bereue? Ich soll also lügen? Ich bereute zwar, dass die Situation jetzt so ist. Es tut mir leid, dass ich Menschen verletzt habe. Ich verstehe, dass meine Schwester sauer ist und meine Eltern zu ihr halten. Ich hätte in manchen Situationen anders reagieren müssen und mehr nachdenken müssen. Nur die Beziehung an sich bereue ich nicht, weil ich ihn liebe. Und weil ich ihn liebe, wäre es auch komisch, wenn ich die Beziehung bereuen würde. Ich wäre dann nämlich von mir aus gar nicht mehr mit ihm zusammen.

Ich sehe es auch absolut nicht ein, die Beziehung zu beenden. Ich hatte ja schon mal erwähnt, dass ich der Meinung bin, Liebe findet man nicht an jeder Ecke. Man hat nicht so oft das Glück, jemanden zu finden, den man liebt, von dem man geliebt wird und eine Beziehung führen möchte. Es gibt zwar keine Garantie, dass wir jetzt für immer zusammen sein werden, aber genauso gibt es keine Garantie, dass ich nochmal jemanden finde, mit dem ich so glücklich bin.
Es haben gerade sehr viele die Meinung, dass ich auf gar keinen Fall glücklich sein darf und sowas nicht verdient habe. Ich weiß, dass ich Menschen verletzt habe, und das tut mir leid, aber dennoch möchte ich das beste aus meinem Leben machen. Am Ende des Tages ist jeder für sein eigenes Glück verantwortlich. Wenn ich mich von ihm trenne, dann geht es bergab. Ich werde alleine sein, unglücklich sein, und meine Familie wird mir auch nicht verzeihen. Die freuen sich und genießen die Genugtuung, aber mehr auch nicht. Wieso sollte ich das machen? Meine Familie wird nicht dafür sorgen, dass ich danach wieder jemanden finde. Alleine sterben, unglücklich sein, keine Kinder usw. war nicht mein Lebensziel. Und wie gesagt, es tut mir leid, dass ich Menschen verletzt habe, ich habe mich entschuldigt und würde viel dafür tun, dass mir verziehen wird. Ich würde dafür aber nicht uneingeschränkt alles tun.
 
Ob die Trennung wirklich bewirkt, was man sich wünschen würde, sei dahin gestellt. Es liegt an den anderen. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass das ein Eingeständnis für die anderen ist, ändert aber nichts daran das sie verletzt sind.

Mit Jemandem in Kontakt bleiben wollen, da ist dann auch schon Sympathie vorhanden. Nicht ohne Grund fragt man nach Kontakt.

Wäre ich Du und hätte mich verliebt, ich glaube ich hatte mein Gefühl, wenn es nicht irgendwie von Bedeutung ist, einfach geschluckt. Zurück gestellt. Vermutlich den Kontakt beenden oder eingeschränkt und offen gesagt, da ist zu viel, geht nicht.

Dennoch, sehe ich es auch so, man kann die Kirche gut im Dorf lassen. Es gibt deutlich schlimmeres.

Was Man'n dir hoch anrechnen kann, ist deine Loyalität und scheinbar bedingungslosigkeit in der Liebe. Aber wenn die Liebe geht, der Mann geht?

Du brauchst nicht unendliche strafende Worte, du spürst es ja. Die Einschränkung das Du deine Wohnung nicht verlassen magst.

Was ich moralisch nicht tun würde, muss nichts sein was der andere auch macht.
 
Die Diskussion ist doch längst durch. Flora hat mehr als deutlich gemacht, dass sie in ihrer jetzigen Beziehung sehr glücklich ist und eine Trennung derzeit überhaupt keine Option für sie darstellt. Dann kann man das doch auch mal respektieren und muss nicht immer wieder damit anfangen und es lang und breit (und vorwurfsvoll) ausführen, finde ich. Was soll das bringen?
Im Grunde ist es mir tatsächlich egal, was sie macht, denn es geht hier nicht um meine Familie. Mich macht aber wirklich ein Stückweit fassungslos, wie sehr sie sich als unschuldiges Opfer sieht - und sie ist ja alles andere als das. Würde sie nicht ständig wieder davon anfangen, sie habe ja "nichts gemacht" wäre das Thema wohl schon längst durch.

Sie jammert aber, die Eltern hätten sie verstoßen.. mimimi.. die Freunde.. warum denn bloß auch die... mimimi... die Schwester tickt aus.. na, das ist ja wohl unmöglich.. mimimi.. kein Verständnis.. alle wenden sich ab mimimi... Und jetzt sitzt die arme Flora zu Hause und kann nicht mehr rausgehen, weil da so viele böse Menschen auf sie warten.. mimimi...

Und wenn sie dazu dann immer wieder in dieser Unschuldsmanier betont, sie KÖNNE doch nichts mehr ändern, dann kommt es mir halt hoch und mich drängt irgendetwas, schon fast mantraartig zu sagen, dass sie das eben sehr wohl doch KÖNNTE. Fakt ist: Sie WILL nichts ändern, und das ist ein Riesenunterschied.
Ich denke, Partnerwechsel oder neue Paarkonstellationen nach Trennungen innerhalb des Familien- und Freundeskreises ereignen sich gar nicht mal so selten. Wenn die betroffenen Personen dann nicht in vielen Fällen Wege finden würden, sich damit im Laufe der Zeit zu arrangieren und (wieder) halbwegs friedlich miteinander umzugehen, gäbe es wohl wesentlich mehr für immer zerstörte Familien, als das in der Realität der Fall ist. Insofern halte ich es auch für ziemlich wahrscheinlich, dass diese "0,00000-Verständnis-Haltung", die hier im Thread von zahlreichen Personen vertreten wird, ein nicht so ganz repräsentatives Bild der Gesellschaft widerspiegelt.
Das Bild der 0,00000-Verständnis-Haltung egalisiert sich doch selbst in diesem Thread durch durchaus verständige(re) Menschen als mich. Ich mache meine Meinung nicht zum Non-plus-ultra, gehöre allerdings gerne und aus Überzeugung in diesem Fall zu den Extremen und tatsächlich wäre für mich bei solch einem Vorgehen meiner Schwester die Tür für immer und ewig zu. Anders als du empfinde ich übrigens sehr viele Familien als zerstritten - wobei die Gründe natürlich verschiedenste sind. Und ja, auch sehr viele Kinder geraten zwischen die Fronten. Das sollte nicht so sein, aber manchmal wiegen Verletzungen eben doch so schwer, dass man nicht 5 gerade sein lassen kann.

Für mich macht es übrigens schon noch einen großen Unterschied, ob man innerhalb der Familie querfxxt oder ob so etwas im Freundeskreis erfolgt. Ich selber heiße beides nicht okay und es würde mir auch de facto nicht passieren. Freunde bleiben aber doch ein Stückweit Fremde, sind nicht blutsverwandt. Das ist dann doch noch etwas anders und im Tabu nicht ganz so hoch angesiedelt wie innerhalb der Familie.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zu welchem Zeitpunkt dieser Geschichte war die TE deiner Ansicht nach denn außerstande, ihre Entscheidung zu steuern? Wie schon mal jemand hier schrieb sind die beiden ja nicht zufällig aufeinandergefallen. Oder bezogst du diese Äußerung auf etwas anderes?
Wir können uns nicht in die Gefühle der TE versetzen, wir können nicht beurteilen, inwieweit sie überlegt/willentlich den Schritt gegangen ist.
 
Alleine sterben, unglücklich sein, keine Kinder usw. war nicht mein Lebenszie

Niemand will unglücklich sein, aber wenn Kinder zu deinen Lebenswünschen gehören, steuerst du gerade auf dein Unglück zu.

Dein Freund hat zwei Beziehungen hinter sich, die beide zerbrochen sind, nachdem er Kinder mit seiner Ex in die Welt gesetzt hatte.

Als potentieller Neuvater ist er damit für jede (auch) rational denkende Frau maximal unattraktiv.

Du lässt dir nicht von deinem Weg abraten. Das ist selbstverständlich dein gutes Recht.

Na gut, dann genieße deine Beziehung, so lange sie halten mag!

Tatsächlich gehöre ich da eher zu der Fraktion, die nicht an eine lange Dauer glaubt (in erster Linie, weil Übergangsbeziehungen meist nicht lange halten und nach heftiger Verliebtheit andere Phasen zu erwarten sind - vgl dazu auch den Link über die Phasen der Liebe, den Ausnahmsweise weiter oben gepostet hat) .

Aber ja, die Zeit wird zeigen, was daraus wird.

In jedem Fall wäre es meiner Ansicht nach klug von dir wenn du tust, was du kannst um zu deeskalieren.



Aber die
 
Ich mag behaupten das falsches Handeln auch im hohen Alter noch möglich ist, die Liebe es verblendet und man halt richtig in die Scheiße läuft.

Es wurde doch hier moralisch keinen Unterschied machen, würde sie sagen: boah da habe ich echt Mist gemacht und jetzt geht es mir beschissen damit. Dann würde jeder sagen sie hätte überhaupt kein Recht dazu.

Man kann das aus so vielen Ebenen betrachten.
 
Flora, es ist wie es ist. Du kannst an der Schraube nicht mehr drehen. Vielleicht glätten sich die Wogen, vielleicht auch nicht. Dennoch hast Du deswegen jetzt nicht dein Leben lang Pech verdient. Das ist Quatsch. Es war absoluter Mist, ja, aber Du hast auch nicht unrecht zu sagen, es ist dein Leben un muss weitergehen. Ich kann Dir nur wünschen, dass Du es schaffst in Zukunft bedachter zu handeln. Wir Menschen sind fehlbar und so einerseits ist dein Schicksal auch nicht. Aber nochmal die Bitte, über den Umgang mit den Kindern. Setz ihnen nicht vor die Nase was da lief. Habt sie bei euch als gute Freunde, auch wenn man verliebt ist kann man das vor Kindern zurückhalten. Macht es in der Zeit für die und mit den Kindern gut. Damit sie einfach vergessen, dass Mama und Papa keine Einheit mehr sind. Das ist für Kinder immer ein schmerzlicher Prozess, egal wie gut man auseinander geht. Mein ältestes Kind hat es 10 Jahre nicht verstanden und sich nicht mehr gewünscht als diese Einheit.
 
wir können nicht beurteilen, inwieweit sie überlegt/willentlich den Schritt gegangen ist.

Wir entscheiden uns, solche Dinge zu tun oder zu lassen, sie 'passieren' uns nicht.

Es wurde doch hier moralisch keinen Unterschied machen, würde sie sagen: boah da habe ich echt Mist gemacht

Ich denke, diese Einsicht würde für das Umfeld einen Unterschied machen.

und jetzt geht es mir beschissen damit.

Das sollte nicht betont werden, erstens wäre es eine Lüge, zweitens ruft das höchstens Schadenfreude auf den Plan.
 
Du kannst an der Schraube nicht mehr drehen. Vielleicht glätten sich die Wogen, vielleicht auch nicht.

Bei deinem Post gehe ich absolut mit, bis auf diesen zitierten Teil.
Ich denke, doch. Da kann noch gedreht werden, in beide Richtungen, schlimmer oder ein wenig deckeln.

Und damit sich die Wogen schnellstmöglich glätten, sollte da gedeckelt werden statt angezeigt usw.
 

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