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Für immer im betreuten Wohnen?

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Niemand wird ohne Grund pathologisch narzisstisch. Meistens gab es Missbrauch, Vernachlässigung, Herabwürdigung oder ähnlich schlimme Dinge im Elternhaus. Ich gehe davon aus, dass dich keine Schuld daran trifft, was mit dir passiert ist. Doch jetzt bist du erwachsen und musst mit dem Zustand klarkommen bzw. dich selbst um eine Verbesserung kümmern.
 
@Karashar33, da Du ja sagtest, deine Betreuer bestimmen alles.

Über was genau hast Du denn noch die Kontrolle in deinem Leben?
Sprich, was alles darfst Du entscheiden?

Oder liegt dein Leben nun komplett in anderen Händen?


Für mich kommt alles sehr nach einer Ausrede rüber. Normalerweise hat man immer Rechte oder Möglichkeiten etwas zu verändern... Man muss nur sich informieren, sie kennen und was dafür tun.

Ich saß auch mal in einer ähnlichen Situation und "dachte" mir könnte man nicht helfen. Also habe ich mich damit abgefunden gehabt und gelitten. Ich war auch im betreuten Wohnen, ich war zwischendurch sogar fast Bettlägerig, hatte/hab eine Soziale Phobie (bin nicht raus gegangen knapp 8Jahre und kaum unter Menschen) und mein Körper war kurz vorm Absturz, da ich seit längerem keine Ärztliche Versorgung mehr gehabt hatte.
Zusätzlich dazu: Ich habe nie etwas gelernt gehabt, weder in der Schule (ich konnte nicht einmal richtig das 1x1), noch für die Arbeit oder "wie man alleine Lebt". (das wurde mir abgenommen)
Ich wusste und konnte nix, war mir auch unangenehm und ich fühlte mich nutzlos.

Und dennoch. Ich habe nicht aufgegeben! Ich war nicht so verbissen, unfreundlich, neidisch auf andere und so verpicht darauf, mich auch noch in meinen Leiden zu suhlen. Ich wollte davon weg!

Jetzt habe ich eine eigene Wohnung, lebe zusammen mit meinem Partner (wärend des betreuten Wohnens kennengelernt) und habe vor kurzem, für eine Monate auch meine "ersten Erfahrungen" in einer Firma machen dürfen. (Unbezahlt und nur Kopien machen, Rechnungen und Angebote schreiben) Habe sogar das Kompliment bekommen, sie würden mich einstellen - hätten sie was festes und auf Dauer gesucht. 😊
Fühlte sich wie eine Verantwortung an, war schön.

Zwischenzeitlich verbesserte ich mein Englisch (von 0 auf, jetzt Filme schauen können) und interessiere mich allgemein nun auch für Dinge - die mir auch im Leben weiterhelfen könnten.
Ich habe Mathe nachgezogen gehabt (wenigstens die Grundlagen) und mir viel mehr Allgemeinwissen zugelegt.
Erdkunde, Geschichte, Politik & Co.
Auch viele Dinge die ich in der Schule verpasst habe..


Warum? Weil ich schauen möchte was noch in Mir steckt!

Es muss aber erst mal im Kopf "klick" machen...
...sonst wirst Du nie den Hintern hoch bekommen und dein Kopf wird Dir immer einreden "es geht nicht weil...." 😉


Aber ja, es ist möglich aus so einer Situation da raus zu kommen!
 
Was genau hält dich nun davon ab, dir einen Job zu suchen? Ungelernte Hilfskraft, Mindestlohn, reicht um eine kleine Wohnung zu finanzieren.
 
@Karashar33, da Du ja sagtest, deine Betreuer bestimmen alles.

Über was genau hast Du denn noch die Kontrolle in deinem Leben?
Sprich, was alles darfst Du entscheiden?

Oder liegt dein Leben nun komplett in anderen Händen?


Für mich kommt alles sehr nach einer Ausrede rüber. Normalerweise hat man immer Rechte oder Möglichkeiten etwas zu verändern... Man muss nur sich informieren, sie kennen und was dafür tun.

Ich saß auch mal in einer ähnlichen Situation und "dachte" mir könnte man nicht helfen. Also habe ich mich damit abgefunden gehabt und gelitten. Ich war auch im betreuten Wohnen, ich war zwischendurch sogar fast Bettlägerig, hatte/hab eine Soziale Phobie (bin nicht raus gegangen knapp 8Jahre und kaum unter Menschen) und mein Körper war kurz vorm Absturz, da ich seit längerem keine Ärztliche Versorgung mehr gehabt hatte.
Zusätzlich dazu: Ich habe nie etwas gelernt gehabt, weder in der Schule (ich konnte nicht einmal richtig das 1x1), noch für die Arbeit oder "wie man alleine Lebt". (das wurde mir abgenommen)
Ich wusste und konnte nix, war mir auch unangenehm und ich fühlte mich nutzlos.

Und dennoch. Ich habe nicht aufgegeben! Ich war nicht so verbissen, unfreundlich, neidisch auf andere und so verpicht darauf, mich auch noch in meinen Leiden zu suhlen. Ich wollte davon weg!

Jetzt habe ich eine eigene Wohnung, lebe zusammen mit meinem Partner (wärend des betreuten Wohnens kennengelernt) und habe vor kurzem, für eine Monate auch meine "ersten Erfahrungen" in einer Firma machen dürfen. (Unbezahlt und nur Kopien machen, Rechnungen und Angebote schreiben) Habe sogar das Kompliment bekommen, sie würden mich einstellen - hätten sie was festes und auf Dauer gesucht. 😊
Fühlte sich wie eine Verantwortung an, war schön.

Zwischenzeitlich verbesserte ich mein Englisch (von 0 auf, jetzt Filme schauen können) und interessiere mich allgemein nun auch für Dinge - die mir auch im Leben weiterhelfen könnten.
Ich habe Mathe nachgezogen gehabt (wenigstens die Grundlagen) und mir viel mehr Allgemeinwissen zugelegt.
Erdkunde, Geschichte, Politik & Co.
Auch viele Dinge die ich in der Schule verpasst habe..


Warum? Weil ich schauen möchte was noch in Mir steckt!

Es muss aber erst mal im Kopf "klick" machen...
...sonst wirst Du nie den Hintern hoch bekommen und dein Kopf wird Dir immer einreden "es geht nicht weil...." 😉


Aber ja, es ist möglich aus so einer Situation da raus zu kommen!

Du hast aber keine arbeit oder? DU lebst auf kosten des staates und deinen partner? Ich würde niemals auf kosten eines partner leben wollen.
 
Alles was ich will ist endliuch klar denken können, diese gedanken müssen aufhören, dieses gewirr in meinem kopf, es macht mich wahnsinnig.

Es ist nicht so sehr, dass ich lüge, es ist einfach ich meine persönlichkeit kann sich plötzlich ändern. Manchmal bin ich nett, dann plötzlich absolut bösartig, dann neutral, dann wieder nett.

Das kann alles in minuten passieren.
 
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