Das ist doch zum grossen Teil auch Typsache.
Waren die Eltern früher extravertiert, waren viel in Gesellschaft, sehr aktiv, haben viel unternommen? Oder waren sie doch schon immer eher Familienorientiert und gern zuhause?
Waren sie froh als sie in Rente gehen konnten? Oder haben sie sich davor gefürchtet?
Ich verstehe immer nicht, dass man meint, Leute mit 70, 80 Jahren Lebenserfahrung müssten belehrt werden. Ich meine Menschen in dem Alter wissen ganz genau, was für Möglichkeiten es gibt, was davon sie wollen oder können - und was nicht.
Und vielleicht/wahrscheinlich wissen die Eltern auch, dass die Zeit die sie noch gemeinsam haben begrenzt ist und wollen daher soviel wie möglich in Zweisamkeit verbringen.
Und wenn einer dann allein zurückbleibt, dann wird es erst schwierig - oder aber er lebt nochmal richtig auf.
Ich jedenfalls wenn in Rente bin mache garnichtsmehr - ausser lesen, lesen, lesen, Fernsehschauen bzw. Mediathek und andere Streamingdienste, viiiiel schlafen, und mich um meine Haustiere ( die ich immer haben werde) kümmern. Und im Sommer schwimmen gehen.
Und mich sehr freuen, wenn Kinder und Enkel mich besuchen kommen.
Ich möchte meine Zeit garantiert nicht mit irgendwelchen fremden Leuten bei irgendwelchen Aktivitäten verschwenden die ich gar nicht mag.
Und
@Holunderzweig, wenn mir irgendjemand irgendwelche „Aufgaben“ aufs Auge drücken würde, damit mir „nicht langweilig wird“ würde ich aber seeehr ungemütlich werden! Sowas ist absolut übergriffig!