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Mittelherkunftsnachweis, über 10.000 € eingezahlt

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 116354
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G

Gelöscht 116354

Gast
Hallo liebe Mitglieder,

Eine konkrete Frage:
Seitdem ich studiert habe, habe ich Geld in einen Briefumschlag gespart - die Kopfkissenmethode quasi.
Ich wollte damals nicht über den BaFög Freibetrag kommen.. und später hatte ich Angst, das mir kein Hartz 4 zustehen würde, falls ich arbeitslos werden würde.

Jetzt arbeite ich, Probezeit überstanden - jetzt habe ich das Geld eingezahlt.
Dann würde ich wenigstens bei einer Tagesbank Zinsen bekommen.
Gedankenlos - über 10.000 € an einen Bankautomaten.

Nun habe ich einen Brief bekommen -


Ich muss einen Mittelherkunftsnachweis nachreichen. Hier geht es um den Verdacht von Geldwäsche..

Gut - das Geld habe ich nicht gewachsen - ich habe ja jetzt gearbeitet und das Geld immer brav abgehohen und dann später eingezahlt.
Ich bin etwas ängstlich dabei, weil ich befürchte, das es dann weitere Probleme gibt, wenn sie nachfragen.

Es gibt mehrere Szenarien:

1.) Meine Eltern haben mir das Geld privat geschenkt - Schenkungsvertrag.
Aber wieso haben sie mir das Geld nicht dann überwiesen..?

2.) Ich reiche die Kontoauszüge der anderen Bank nach - ich habe über Jahre Geld abgehoben, aus Angst - das ich Bsp. ins Hartz 4 rutsche. Und ja - jetzt auf einen Schlag alles einbezahlt.
Fragt da die Bank nach? Konkret - wenn das über einen längeren Zeitraum ging?


Hat Jemand Erfahrungen?
 
Zuletzt bearbeitet:
Mach es dir doch einfach. Geb das Geld nach und nach in kleinen Beträgen aus und überweise immer den korrespondierenden Betrag von Konto auf ein Tagesgeldkonto.
So sparst du dir jegliche Erklärung
 
Mach es dir doch einfach. Geb das Geld nach und nach in kleinen Beträgen aus und überweise immer den korrespondierenden Betrag von Konto auf ein Tagesgeldkonto.
So sparst du dir jegliche Erklärung

Schwierig. das Geld ist ja bereits auf mein Girokonto eingezahlt.
Oder habe ich es falsch verstanden?
 
Schwierig. das Geld ist ja bereits auf mein Girokonto eingezahlt.
Oder habe ich es falsch verstanden?
Oh, hatte das auf dem Handy beim Scrollen durch die Werbung hier übersehen. 🙈

Schenkung von den Eltern würde ich nicht angeben. Sonst kommt ggf. irgendwann da noch die Frage auf, woher die das Geld haben.

Hättest du denn noch die alten Auszüge, dass du Nachweisen könntest, dass das von deinem Konto stammt?
 
Du solltest einfach bei der Wahrheit bleiben und ganz einfach angeben, dass du dir den Betrag über Zeitraum xy in bar angespart hast. Kontoauszüge mit den Einnahmen und Barabhebungen kannst du ja für zb ein Jahr beilegen. Wenn die dann noch Nachfragen haben und bspw jeden einzelnen Kontoauszug haben wollen, werden sie dich nochmals anschreiben.

Es ist nicht verboten, Bargeld zu Hause zu sparen. "Aus Angst vor Hartz4" ist natürlich keine gute Idee, denn wenn du Hartz4 beantragen würdest, müsstest du dieses Bargeld zu Hause ja definitiv angeben, sonst wäre es ein Betrugsversuch. Ausserdem darf man auch einen gewissen Freibetrag behalten, der nicht angerechnet wird.

Daher würde ich dieses Motiv dann lieber nicht angeben, da es dich unnötig in ein schlechtes Licht rücken würde. Mach es nicht unnötig kompliziert.

Du hast Geld für Notfälle gespart und fertig. Du hast nichts zu verbergen ( Kontoauszüge).
 
Du solltest einfach bei der Wahrheit bleiben und ganz einfach angeben, dass du dir den Betrag über Zeitraum xy in bar angespart hast. (...)

Es ist nicht verboten, Bargeld zu Hause zu sparen. (...)

Sehe ich auch so. Mit 11 Jahren hatte ich 1000 DM in meinem Sparschwein. Hätte ich 20 Jahre so weitergemacht, wäre ich auch auf 10.000 Euro gekommen.

Aber heutzutage wird das schnell hakelig... Die Beweislast wird in vielen Bereichen viel zu schnell umgekehrt. Andererseits liegen ja sonst keinerlei weitere Indizien vor, dass Du Geldwäsche betrieben haben könntest und da wäre ein solcher Vorwurf schon eine Frechheit.

Ich bin mal gespannt, was die Bank sagen wird. Drücke Dir die Daumen!

LG
Wolf
 
Wie blöd, das hättest du vorher wissen müssen , denn exakt ab 10.000 Euro wird dieser gewünscht.

Vorher war er noch niedriger, denn ich erinnere mich, dass mein Mann seinerzeit auch 8000 Euro nachweisen musste. In dem Fall war es sehr einfach, weil es einen Transfer von seinen Eltern gab und eine Barauszahlung.

Ich würde schriftlich mitteilen, dass du dieses Geld über Jahre gespart hast, im "Sparstrumpf"
Kontoauszüge, welche Barauszahlungen nachweisen und Gehaltsnachweise zählen u.a. auch zu den MHN.

Bei so vielen kleinen Beträgen ist das natürlich müßig, aber nun nicht mehr zu ändern.

Aber vielleicht bekommst du es ja zusammen gestoppelt.

Vielleicht haben auch deine Eltern/Geschwister eine größere Auszahlung auf dem Konto gehabt, die könnte man als eine Schenkung an dich verwenden.

Eine Begründung warum du zu Hause gespart hast? Naja, warum nicht. Die Zinsen sind marginal und in manchen Fällen gibt es sogar Strafzinsen 🙂

Beispiele für Herkunftsnachweise sind u.a.:
  • Gehaltsnachweise
  • Einkommenssteuerbescheide
  • Verträge, welche den Geldtransfer beweisen, wie beispielsweise ein Kaufvertrag
  • Zahlungsbelege, welche einen Verkauf belegen
  • Kontoauszüge, aus denen Verkäufer und Käufer hervorgehen
  • Belege einer Barauszahlung einer Bank
und noch ein paar:



Ich wünsche dir viel Erfolg und lass mal hören wie es ausging .
 
Begründung: Du hast im Internet gelesen, dass es einen Bank Run geben könnte und du dann nicht mehr an dein Geld kommen würdest; daher hast du es zu Hause angespart statt auf dem Konto. Jetzt hast du mit einem Freund gesprochen, der wirtschaftlich mehr Ahnung hat und außerdem gibt's inzwischen vielleicht Zinsen (oder du willst das Geld ausgeben für Zwecke, wo du mit Überweisung zahlst), jedenfalls willst du es jetzt auf einem Konto haben. Oder auch: Solange du keinen monatlichen Gehalteingang hattest, hattest du immer Sorgen, was passieren könnte. Jetzt, wo du arbeitest, bist du lockerer und brauchst dafür nicht mehr die Gewissheit des Geldes unter der Matratze. Whatever.
 
Mit einer lapidaren Auskunft, ich hatte Angst vor einem Bankencrash oder von Preppern geraten, wirst Du nicht wirklich weit kommen. Du hast doch aber nichts zu befürchten, wenn Du das nachweisen kannst, dass Du immer wieder Beträge abgehoben hast.

Gemeint sind vor allem solche Nachweise:

Aussagekräftige Belege nach Auskunft der BaFin
  • Aktueller Kontoauszug des Kundenkontos bei einer anderen Bank.
  • Barauszahlungsquittungen einer anderen Bank oder Sparkasse.
  • Sparbuch, aus dem die Barauszahlung hervorgeht.
  • Verkaufs- und Rechnungsbelege (z. B. Belege zu einem Auto-, oder Warenverkauf, Verkauf von Dienstleistungen).
  • Letztwillige vom Nachlassgericht eröffnete Verfügungen, Erbschein oder ähnliche Erbnachweise.
  • Schenkungsverträge oder Schenkungsanzeigen.
Hinweis: Die Auflistung der Belege ist nicht abschließend. In Einzelfällen ist zu prüfen, ob ein vorgelegter Nachweis ausreichend ist und die Herkunft plausibel dargelegt werden kann.

Das gibt so die Commerzbank z. B. an und andere Banken werden keine anderen Vorschriften haben.
 
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