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Resignation?

Hallo Shorn,

schau mal hier: Resignation?. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Weiß nicht, was du mit "Sinn" meinst. Eine passive Rebellion interessiert halt in dem Fall niemanden außer dich selbst. Aber du bist ja entscheidend in deinem eigenen Leben. Wenn du das unter Rebellion verstehst, okay. Wenn es für dich Sinn macht, dann auch okay.



Du darfst. Nenne es "Akzeptanz" statt "Resignation" und alle anderen finden es vollkommen fancy und weise. Umschreibe es blumig, du hast diese und jene Dinge im Leben eben losgelassen und man wird dir sogar applaudieren. Man muss nicht überall mitmachen. Auch nicht im System. Man kann sich aber auch durchwurschteln und die wenigen Vorzüge, die das System für einen vielleicht noch hat, wie Krankenversicherung oder sowas, genießen, während man den Rest ablehnt. Von mir aus auch in passiver Rebellion. Keiner kann dich davon abhalten und wenn es sich für dich besser anfühlt, dann mach das. Man muss nicht so tun als ob, nur damit sich die anderen besser fühlen. Wenn es dir mit Resignation besser geht, dann ist das voll in Ordnung. Aufgeben ist manchmal das Beste, was man noch tun kann.

Nein, niemals aufgeben. Nie. Denn das wäre mein Tod. Manche können ohne Hoffnung Leben, ich könnte es nicht. Darum muss ich immer Kämpfen, so wie ich meine Angststörung überwunden habe, werde ich schrittweise die anderen Probleme überwinden.
 
Hallo Karashar33,

habe ich das richtig verstanden, du hast eine Angststörung und bist auf Grund dessen AU, bzw. auf Sozialleistungen angewiesen ?


Wenn ja, kann ich dir vielleicht etwas Hoffnung schenken. Ich leide auch unter Ängsten, welche mich manchmal daran hindern Dinge zu tun, die für andere selbstverständlich erscheinen mögen und ja das schmerzt.
Ich war auch schonmal ziemlich am Ende und musste von ALG2 leben, weil mich meine Ängste am absoluten Tiefpunkt daran hinderten das Haus zu verlassen. Und ja ich resignierte, war am Boden , ganz unten.
Aber ich kämpfte mich zurück ins Leben, begann mit kleinen Schritten an mir zuarbeiten. Ich kann mich noch daran erinnern wie ich mich Nachts zum Zigarettenautomaten schlich, der 200 Meter vom Haus entfernt war, nass geschwitzt von Angstschweiß völlig fertig zu Hause ankamm und an das tolle Gefühl entlich mal wieder vor derTür gekommen zu sein. Es folgten längere Spaziergänge, später ein kleines Ehrenamt, dann der 1. Minijob, der mit einen ordentlichen Hörsturz quittiert wurde.

Also zurück auf Los.... Nochmal nen Minijob, immerhin ALG2 +150 Euro, später ein Teilzeitjob als Aufstocker. Lasst but not least, einen weiteren Arbeitsplatzwechsel, wieder in Teilzeit, aber bereits mit Tarifvertrag. Seit ein paar Jahren arbeite ich nun wieder in Vollzeit und habe es zumindest monetär geschafft, wieder Fuß zufassen. Allerdings brauchte es Jahre, aber wie du siehst kann es sich lohnen dran zu bleiben und ja es ist ein schöneres Gefühl zu leben als nur zu Überleben !

Wie ein Vorgänger schon schrieb, das Leben verläuft in Phasen, es kommen auch wieder bessere Tage. Es ist keine Schande zu fallen und eine Weile liegen zu bleiben, nur irgentwann sollte man den Mut finden und wieder aufstehen ....

Haudy Casper
 
Hallo Karashar33,

habe ich das richtig verstanden, du hast eine Angststörung und bist auf Grund dessen AU, bzw. auf Sozialleistungen angewiesen ?


Wenn ja, kann ich dir vielleicht etwas Hoffnung schenken. Ich leide auch unter Ängsten, welche mich manchmal daran hindern Dinge zu tun, die für andere selbstverständlich erscheinen mögen und ja das schmerzt.
Ich war auch schonmal ziemlich am Ende und musste von ALG2 leben, weil mich meine Ängste am absoluten Tiefpunkt daran hinderten das Haus zu verlassen. Und ja ich resignierte, war am Boden , ganz unten.
Aber ich kämpfte mich zurück ins Leben, begann mit kleinen Schritten an mir zuarbeiten. Ich kann mich noch daran erinnern wie ich mich Nachts zum Zigarettenautomaten schlich, der 200 Meter vom Haus entfernt war, nass geschwitzt von Angstschweiß völlig fertig zu Hause ankamm und an das tolle Gefühl entlich mal wieder vor derTür gekommen zu sein. Es folgten längere Spaziergänge, später ein kleines Ehrenamt, dann der 1. Minijob, der mit einen ordentlichen Hörsturz quittiert wurde.

Also zurück auf Los.... Nochmal nen Minijob, immerhin ALG2 +150 Euro, später ein Teilzeitjob als Aufstocker. Lasst but not least, einen weiteren Arbeitsplatzwechsel, wieder in Teilzeit, aber bereits mit Tarifvertrag. Seit ein paar Jahren arbeite ich nun wieder in Vollzeit und habe es zumindest monetär geschafft, wieder Fuß zufassen. Allerdings brauchte es Jahre, aber wie du siehst kann es sich lohnen dran zu bleiben und ja es ist ein schöneres Gefühl zu leben als nur zu Überleben !

Wie ein Vorgänger schon schrieb, das Leben verläuft in Phasen, es kommen auch wieder bessere Tage. Es ist keine Schande zu fallen und eine Weile liegen zu bleiben, nur irgentwann sollte man den Mut finden und wieder aufstehen ....

Haudy Casper

Nein die Angststörung habe ich nicht mehr, darum denke ich, dass ich arbeitsfähig bin jetzt wieder.
 
Kapierst du es nciht, dass zu viel freizeit auch nicht toll ist auf dauer?
Es dürfte so sein, wie bei einem Kind, dem fade ist, es will was tun dürfen, dabei sein, sich messen und austauschen mit anderen, etwas zustande bringen, etwas können- das wird dir fehlen.

Meine Hobbies bringen mir schon Geld ein, deshalb habe ich eher wenig Angst, dass ich mal Pleite gehe. Aus der Pleitezeit sind diese Hobbies entstanden, ich ließ mir was einfallen, mit dem ich handeln kann. Das hat geklappt.
Vielleicht gibt es auch bei dir eine Anlage, eine Veranlagung, die sich ausbauen lässt?
Not macht normal erfinderisch, oder man gibt auf und resigniert und klagt andere an, weil man aus dieser Not nicht herauskommt. Dazu war ich zu stolz.
 
Meine Nachbarin war eins von elf Geschwistern, sie hatte keine Gelegenheit und Zeit sich zu bilden, ihr gelingt nicht einmal, einen Amtsbrief zu entziffern, auch rechnen kann sie nicht, ich meine, nicht einmal zusammenzählen. Man könnte meinen, sie ist blöd. Ist sie aber gar nicht. Was sie nur in die Finger kriegt, da ist sie sehr einfallsreich, die Leute rundherum schmeissen ihr ihren Überschuss alle nach, das verkauft sie auf Flohmärkten, da steht sie pünktlich um zehn vor sechs am Stand. Nebenher putzt sie bei jedem, der sie fragt, sie ist eine Seltenheit, denn wer will schon putzen für andere. Weißt du was? Sie hat ein eigenes Haus, hat den Führerschein zustande gebracht, zehnmal durchgefallen, aber doch letztendlich, sie trägt jeden Cent zur Kassa und lässt sich beraten von allen möglichen Leuten, wenn sie sich nicht auskennt und kommt dadurch gut zurecht, weil sie diese Ratschläge auch annimmt, zb...du Helga, lass den Vertrag überprüfen, den man dir zum Unterschreiben hinhält- das hat sie gemacht und der Rat war viel wert, sie wurde von ihrem Ex nicht über den Tisch gezogen.
Lass dich auch nicht über den Tisch ziehen, es ist nicht wahr, dass du dir keinen Lohnjob an Land ziehen kannst, von dem du komplett normal leben kannst. Das findet einer, der dich nicht wirklich kennt. Nach dessen Denke geht sich das nicht aus, aber weißt eh, das fanden auch viele bei dieser Helga, der Nachbarin. Sie hat bewiesen, doch, das geht.
 
Ich sehe das alles, als wie wenn es ein Spiel wäre- man kann etwas nicht, schafft man es...? Unterliegst du? Mir wurde mal die Diagnose Schizophrenie aufgebrummt, wohin kommt man, wenn man das hat? Überall hin. Meine Ehe war damals extrem stressig, sagen wir, viel war sehr stressig, ich drehte durch und kollabierte. Während dieser Krise begann ich Stimmen zu hören. Was macht man, wenn man Stimmen hört? Kann nicht jeder, ist eine gute Sache, hab ich bemerkt. Da lässt sich viel machen draus, man schreibt das mit und macht vielleicht eines Tages Bücher draus, wer weiß? Hört sich gut an, was ich höre, mir gefällts.
Es gab eine Phase, da gabs Horror und Panikattacken, wie kommt man da heraus? Ich konnte heraus, denn bei mir gibts keinen Horror mehr und natürlich auch null Panik. Hab zu viel schon gemeistert, um je noch einmal zu denken, ich werde es nicht schaffen.
Mein Haus ist überaus gemütlich, propper, sauber, exzellent geeignet, um darin ein wahres Luxusleben zu leben können, alles da, jeder Komfort, mir fällt da viel ein, um mir den zu schaffen. Die Miete dieses Hauses beträgt einhundertfünfzig Euro monatlich, deshalb, weil es baufällig war zu Beginn, das bedeutet, man hat diesem Bau keine Chance gegeben, es aufgegeben. Ich habe es betreten und dann angefangen, Böden raus, wo sie kaputt waren, die anderen Böden geschliffen, gehobelt, gewachst, die Wände verpachtelt und frisch gestrichen, die Fliesen neu gelegt, die Rohre angebracht, den Boiler aufgehängt, die Nebenkammer in eine Küche verwandelt, in der ich Sushi wie auch Schafskäsemangoldbällchen zubereiten kann und tausend andere Gerichte, unter mir, über mir, hinter mir, vorder mir, wo du bei mir hinschaust, alles blüht und gedeiht, es ist nichts zufällig so, ich habe mir das so gemacht. Das kann ich. Vorher konnte ich das nicht, Böden renovieren, Wände herrichten, Spachteln und Möbel bauen und und und , das kann ich, weil ich mir das beigebracht habe, beibringen ließ. Du warst einmal vor einem Problem, dann hast du es geknackt, nun hast du keins mehr. Nächstes Problem gleich, eins nach dem anderen, es ist wie Sport, sich Problemen auszusetzen.
Das kann Spaß machen, das muss nichts Schlechtes sein. Es macht übrigens auch wohlhabend.
Auch selbstbewusst, ebenso lebensfroh.

Gute Nacht
schlaft gut..morgen gehts weiter, da wird wieder nachgeguckt, wo ist das Problem? Her damit, dich leg ich um..
 

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