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Ich habe ja nicht belehrt, sondern mich nur auf den Punkt bezogen Junkfood würde den Körper nähren.
Ich sehe es eher so, dass wenn man so heftig reagiert, dass man dann mit sich selbst massive Probleme hat.
Niemand würde so ausrasten auf die Aussage Junkfood ist ungesund, wenn da nicht was dran wäre.
Wenn ich mal sage ich fühle mich dick, oder ich habe zu viel Junkfood gegessen, und will mich wieder gesünder ernähren oder dergleichen, keiner meiner übergewichtigen Freunde und Bekannten rastet da aus.
Und hält mir einen Vortrag dass es kein gutes oder schlechtes Essen gäbe oder ich solle mich in jemand anderen reinversetzen mich dick zu fühlen sei kein Gefühl, ich hätte kein Recht das zu sagen usw.
Man kann in allem eine Beleidigung sehen, wenn man es sucht.
Diese Leute sind aber halt genau die, Bei denen sich nichts ändert. Denn an allem ist ja die Außenwelt schuld, nicht aber man selbst für sich verantwortlich.
Das Junkfood ungesund ist, ist den meisten Menschen sicherlich bekannt. Der Trigger entsteht aber dadurch, dass man übergewichtigen Menschen automatisch und permanent UNTERSTELLT, dass sie sich ständig von Junk Food ernähren würden. Oder sie werden angestarrt, wenn sie in einer Eisdiele ein Eis essen usw. Kein Mensch würde das bei einem Normalgewichtigen machen und es gibt viele schlanke Menschen, die sich regelmässig von Fast Food ernähren und trotzdem schlank sind.
Na ja, dass es das Gesundheitsamtes belastet ist nicht weit hergeholt.
Ich bin Krankenschwester und wir haben Patienten mit 170kg bis 200kg.
Mit dem Personalmangel, den wir haben, wird das mit Zunahme des Anteils solcher Patienten schwerer werden dem Mehrbedarf nachzukommen. Denn so ein Patient benötigt mehr Personal, größere Betten, Geräte die Mehrbelastung aushalten usw.
Das ist für uns als Personal auch für unsere Gesundheit eine Belastung. Lagere mal Patienten mit 170kg, wenn diese nur noch Teil oder immobil sind. Was wenn so jemand stürzt?
Das macht unsere Rücken kaputt. Bandscheibenvorfälle, Falschbelastungen durch nicht rückenschonendes Arbeiten, weil eben nicht möglich usw.
Das ist nicht so locker flockig die Gesundheit des Einzelnen geht keinen was an.
Diese Menschen leben nicht so lange. Keiner wird mit 200kg über 80 oder gar 90.
Die gehen dann mit Mitte Ende 50 teils schon früher mit 40.
Nicht wirklich das mit den Sportlern.
Adipositas nimmt weltweit zu.
Darunter auch der Anteil Adipositas 2 und mehr.
In Amerika sind 73% der Bevölkerung übergewichtig.
In Europa passen wir uns dem immer mehr an.
Und die Tendenz steigt.
Da ist such jeden Fall ein Mehrbedarf vorhanden.
Und das fängt in jungen Jahren schon meist an.
Mit Diabetes zB. Dann wird das mit Anfang 20 schon medikamentös behandelt, dann raucht die Person vll noch. Dann kommt der Bluthochdruck, vll Probleme mit der Gallenblase usw.
Und mit 40 oder 50 hat man schon 5 oder 6 körperliche Erkrankungen und nimmt Medikamente.
Das kostet alles Geld und da ist nicht nur die Rede von Krankenhausaufenthalten.
Aber was weiß man als Krankenschwester schon, wenn man das jeden Tag sieht...
Die wiederholte Erinnerung mag zu einer Verhaltensänderung führen. Leider nicht immer. Interessant wäre es zu überprüfen, ob die Konfrontation mit den Reaktionen der Mitmenschen hinsichtlich des eigenen Gewichts die Veränderung der Essgewohnheiten von Übergewichtigen fördert oder eher zementiert.
Liebe TE,
wie du siehst,ist deine Frage beantwortet.
Feinfühlige Menschen finden deinen Kommentar als nicht
notwendig.
" Fettfeindlich" ( ich finde das Wort auch schon schrecklich genug ) ist es vielleicht nicht und dein Kommentar war mit gut gemeinter Absicht.
Manchmal muss man nicht immer sagen oder schreiben,was man denkt,wenn die Möglichkeit besteht, jemanden zu verletzen.
Dass einige dann auch dir gegenüber ungerecht wurden,ist leider so.
Rückgängig machen,kann man den Kommentar ja nicht.
Hast du denn etwas "mitgenommen" aus der Sache?
Mitunter?
Du solltest, da du dich hier ja auf dein Fachwissen als Krankenschwester berufst, schon wissen, dass das weitaus mehr als "mitunter" der Fall ist.
Und was ursächlich für Essstörungen ist, sollte auch klar sein. Und damit, dass der Betroffene nicht einfach so den Kuchen weglassen kann. Sondern psychotherapeutische Unterstützung bräuchte.
Schätzungen zufolge leiden junge Frauen mit Typ-1-Diabetes etwa doppelt so oft wie stoffwechselgesunde Altersgenossinnen an einer Essstörung. Circa jede dritte junge Diabetes-Patientin ist davon betroffen.
www.diabetesde.org
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ZITAT Schätzungen zufolge leiden junge Frauen mit Typ-1-Diabetes etwa doppelt so oft wie stoffwechselgesunde Altersgenossinnen an einer Essstörung. Circa jede dritte junge Diabetes-Patientin ist davon betroffen.
Berlin, Juni 2019 – Essstörungen treten bei jungen Patientinnen mit Typ-1-Diabetes zwei- bis dreimal häufiger auf als bei gesunden Frauen. Die Betroffenen hoffen, Gewicht zu …
www.endokrinologie.net
ZITAT Essstörungen treten bei jungen Patientinnen mit Typ-1-Diabetes zwei- bis dreimal häufiger auf als bei gesunden Frauen.
6,7 Millionen Menschen sind in Deutschland von Diabetes betroffen. Mehr als 90 Prozent der Menschen mit Diabetes Typ 2 haben auch schweres Übergewicht (Adipositas). Hauptrisikofaktoren sind neben dem Übergewicht auch ungesunde Ernährung und mangelnde Bewegung.
www.diabetesde.org
ZITAT Mehr als 90 Prozent der Menschen mit Diabetes Typ 2 haben auch schweres Übergewicht (Adipositas).
ZITAT
Binge-Eating ist insgesamt die häufigste Essstörung bei Diabetes und betrifft vor allem übergewichtige Menschen mit Typ-2-Diabetes. Ein Binge-Eating-Problem entwickelt sich oft in einem Alter jenseits der 30.
Wow, das ist ja richtig daneben. Natürlich ist die Sprache sehr wichtig und ein riesen Unterschied ob man jemanden als fett oder übergewichtig bezeichnet.
Doch natürlich werden schlanke Menschen häufig Klappergestell, magersüchtig etc. genannt. Oder kleine Menschen Zwerg etc. Vor allem auch von denjenigen, die sich hier jetzt so über die Verwendung des Wortes fett aufregen. Das interessiert dann aber auch niemanden und es wird einfach gesagt, man solle solche Kommentare einfach ignorieren bzw wegstecken. Übergewichtige können das dann also auch.
Und nein, wertend war der Begriff nicht immer. Jeder einst neutrale Begriff wird mit der Zeit dann einfach als wertend und daher unangemessen deklariert.
Oh nein, dünne Menschen leiden ja auch, wenn sie so bezeichnet werden! Warum also sollte man dann solche Wörter verwenden, um sie zu beleidigen? Niemand hat das Recht dazu.
Und in 3 Jahren heißt es dann, dass es ja total schlimm ist, jemanden übergewichtig statt alternativgewichtig zu nennen. Sprache entwickelt sich und ein momentan neutrales Wort wird dann zum toxischen Wort der Zukunft, so wie es in der Vergangenheit schon wiederholt geschehen ist.
Und hast du nicht vorher schon verstanden,dass die eine überflüssige Belehrung einer bekannten Tatsache nicht brauchen? Was du jetzt machst, ist genau das gleiche und hat mit dem Thread (du wurdest ja soooo missverstanden) gar nichts mehr zu tun. Jetzt geht es nur noch um deine Belehrungen zwecks Ernährung. Kann ich nicht mehr ernst nehmen.