Eine Beziehung mit Jmd. eingehen hat sicherlich viele Vorteile.
Ein möglicher Nachteil: Man verliert ein Stück weit seine Freiheit, nicht wahr?
Jedenfalls: Immer wenn ich sehe, wenn Leute sich trennen, muss ich an den Song 'Free Bird' von Lynrd Skynrd denken.
Ich liebe diesen Song.
Vor der Beziehung als Single: Man hat uneingeschränkte Freiheit.
In der Beziehung: man bekommt Freiheit "von/bis" eingeräumt und räumt sie auch dem Partner/der Partnerin ein. Ok, Manche sprechen davon, von nun an Verantwortung (Füreinander und/oder für gemeinsame Dinge und Ziele) zu tragen, was wiederum Was Gutes ist.
Was denkt ihr darüber?
Man hat nie uneingeschränkte Freiheit. Aber ja, gewisse Freiheiten sind da. Weniger Absprachen z.B. nötig.
Ich Menge, dass es nach einem Umzug mit Partner schwerer fällt, neue Leute kennen zulernen. Es ist ja "automatisch" wer da, der einen Großteil meiner sozialen Bedürfnisse befriedigt. Als Single musste ich die Leute dazu erst suchen. Jetzt. sind wir als Paar insularer, das gefällt mir nicht unbedingt.
Es geht und ging für mich nie darum "mit jemandem" eine Beziehung einzugehen. Die pure Vorstellung, dass da einfach jemand ist, den ich halt genommen habe, weil allein (? Ich war auch als Single nicht allein) sein, so furchbar sei, fand ich immer abstoßend. Mit diesem Menschen Zärtlichkeiten austauschen, ihn so oft um mich haben - und dann ist das halt ein Kompromisskandidat? Nee, da wäre ich lieber weiter Single geblieben.
Mein Leben ist nicht besser oder schlechter jetzt, aber anders. Andere Kompromisse sind nötig. Aber ich mag meinen Freund einfach genug, dass ich weiß, dass ich ihn gerne weiterhin in meinem Leben haben will.
Die Beschreibung von
@57-55 trifft es gut. So habe ich es bei meinen Großeltdrn erlebt. Und soetwas wünsche ich mir auch für mich. Mit einer Person zusammen zu sein, weil man genau mit DIESER Person seine Zeit, sein Leben verbringen mag. Nicht, weil ja angeblich alles besser sei als Single sein und die Person halt grad verfügbar war.