Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Umgang mit wenig erfüllter Sexualität (?)

Ich hatte zwei Freundinnen im Leben, da war das ähnlich. Eine, da durfte ich nur Freitags ran, das war wie ein Ritual. Sonst tote Hose. Aber Freitags, da ging die ab wie eine Rakete. Ansonsten war die voll frigide. Die war so hübsch, daß ich nicht mal aufs WC im Restaurant konnte, ohne, daß die angelabert wurde. Jeder Mann sah mich neidvoll an. Ist schon schlimm wenn man eine heisse Braut hat, aber die ganze Woche tote Hose ist. Man sitzt wie auf Kohlen.

Die andere war Polizistin, da hatte ich ein Sexleben nach Terminkalender. Die hat mir jeden Monate Kreuze in den Kalender gemacht und das lief das genau nach Plan ab. Donnerstag, 18.10 Uhr wußte ich genau, was passiert. Kein Witz.

Da hilft nur eins, austauschen oder bei professionelle Damen sich begeben.
 
Es gibt Beziehungen in denen man keinen Sex mehr mit dem Anderen will und die unbewussten sexuelle Gefühle lassen sich nicht erzwingen.

Man umarmt sich und die erotischen Gefühle fehlen.
Auf den Mund küssen will man dann sowieso nicht mehr.
So geht es mir schon seit vielen Jahren mit meinem Mann.
Dann ist es besser den Sex sein zu lassen.

Früher gab es andere Beziehungen, welche sexuell stimmig waren.
Man umarmte sich und war in einem magnetischen, sexuellen Rauschgefühl......auch noch nach vielen Jahren.
Die Sehnsucht nach mehr Nähe blieb.

Ach jaa..
 
Ich habe den Eindruck, dass die Mehrheit der langjährigen Ehepartner keinen Sex mehr haben...zumindest nicht miteinander.

Ich würde es so formulieren, dass es selten ist, dass immer beide über einen sehr langen Zeitraum mit der Frequenz und Qualität zufrieden sind.
Die Wahrscheinlichkeit ist gross, dass immer wieder einer der Partner unzufrieden ist...
 
Ich habe den Eindruck, dass die Mehrheit der langjährigen Ehepartner keinen Sex mehr haben...zumindest nicht miteinander.
Ich weiß es nicht.
Wenn man sich Statistiken dazu anschaut....

Ich, weiß, soll man besser nicht weil alleine das schon Druck erzeugen kann und man so das Gefühl bekommt grundsätzlich was falsch zumachen und/oder was zu verpassen in seiner (Langzeit) Beziehung , in seinem Leben.

Schwierig....
 
Tja schwierig. Jetzt mal von mir gesprochen: Ich will es aber nicht mehr so wie früher.
Ich will auch nicht reduziert werden auf meine Rolle als Vater, Derjenige, der sich um die Baustellen in Haus und Hof kümmert, den Vollzeitarbeiter, der genug Geld mit nach Hause bringt,...

Wenn es früher schon nicht gut war, wird es mit Zusatzbelastungen nicht besser.

Trotz unzufriedenstellendem sexuellem Teil einer Beziehung daran festzuhalten, ist eine Entscheidung.
Später diese Entscheidung zu bereuen, kann passieren.
Man sollte sich dann seiner eigenen Verantwortung für die gefällte Entscheidung bewusst sein und sich nicht in Wut auf die Ehefrau flüchten.
Denn die scheint ja diesbezüglich offensichtlich schon immer so gewesen zu sein.
Was sich verändert hat, sind deine Wünsche, wer sich verändert hat, bist du.
Das ist in Ordnung.
Nur kann eben deine Frau nichts dafür.

Jein.
Wenn die Frau in "so einer Phase" den Eindruck hat, dass der Mann nur ins Kino/Museum/Konzert/zum Essen gehen will, weil er sich anschliessend Sex erhofft, dann geht das nach hinten los.
In einer "normalen Phase" fühlt sie sich eben nicht unter Druck und es ist kein Problem.

Vielleicht kannst du als Mann deinen Geschlechtsgenossen eher nahebringen als irgendeine Frau hier, was du verstanden hast?
 
Hi zusammen, vielen Dank für die meist konstruktiven Beiträge. ich kann nicht auf die einzelnen Beiträge großartig eingehen. Arbeitsteilung ist ein gutes Thema. Meine Frau kümmert sich um die Details, ich habe das Große Ganze im Blick.

DAS WAR EIN WITZ!!!

Ich mache viel im Haushalt, Arztbesuche der Kinder organisiere und mache weitgehend ich, ich kann mir meine Arbeitszeit besser einteilen als meine Frau (und strahle mehr Ruhe aus, wenn es mal zur Sache geht. z.B. musste meine Dreijährige letztens mal einen Zahn gezogen bekommen). Das passt ganz gut, und meine Frau hält da auch nicht hinter dem Berg, wenn ihr etwas nicht gerecht vorkommt. Was ToDos betrifft habe ich nur oft den Eindruck, dass meine Frau nicht ohne ToDos kann. Sie muss immer was zu tun haben, dann wird immer was gefunden, was man noch tun könnte, anstatt mal den lieben Gott nen guten Mann sein zu lassen.

Ist auch egal, ich will hier gar keine Patentlösung wie es zu mehr Unnerum in der Paarbeziehung kommt. Mich interessiert, was hilft, seinen Focus davon wegzubringen, ohne dass man selbst und die Partnerin vergisst, dass man ja irgendwie noch ein sexuelles Wesen ist. Ich will gerne wat weiß ich wie lang den Ball flachhalten in der Richtung, irgendwas in mir hat halt so ne Angst, dass einem die Sexualität dann irgendwann komplett flöten geht. Vielleicht ist ja auch alles schick und wird von allein besser, wenn ich mich entspanne. Wer hier positive Erfahrungen vorweisen kann, bitte her damit.

Liebe Grüße und habt den Abend schön!

Hi,

Das Stichwort Hormone ist hier schon paarmal gefallen; trotzdem möchte ich dir noch mal ans Herz legen, dich zu diesem Thema bisschen zu belesen.

Beispielsweise gibt es Studien, die den Einfluß des Menstruationszyklus auf die weibliche Lust untersucht haben.

Schwangerschaft ist eine enorme Umstellung für den Körper der Mutter und es dauert beträchtliche Zeit, bis sich alleine der Hormonhaushalt wieder normalisiert. (Stichwort: Prolactin. Prolactin stimuliert den Milchfluss; Prolactin kann aber den Monatszyklus unterdrücken.)

Von der Bedeutung der Beckenbodenmuskulatur für ein erfüllendes Sexualleben und die möglichen Schäden, die Schwangerschaft und Geburt für den weiblichen Beckenboden bedeuten können, fange ich gar nicht erst an.

Ich glaube, vielleicht wäre es gut, wenn du die aktuelle Situation so betrachtest, als wäre die Mutter deiner Kinder gerade in einer Rekonvaleszenzphase (rein praktisch gesehen ist sie das möglicherweise ein Jahr nach der Geburt deines jüngeren Kindes wahrscheinlich auch noch).

Deine Wünsche sind verständlich, ihre aber auch. Es ist gut, dass du sie entlastest. Ich denke, diese sexarme Phase wird vorbei gehen, wenn du Geduld hast.
 
Wenn es früher schon nicht gut war, wird es mit Zusatzbelastungen nicht besser.

Trotz unzufriedenstellendem sexuellem Teil einer Beziehung daran festzuhalten, ist eine Entscheidung.
Später diese Entscheidung zu bereuen, kann passieren.
Man sollte sich dann seiner eigenen Verantwortung für die gefällte Entscheidung bewusst sein und sich nicht in Wut auf die Ehefrau flüchten.
Denn die scheint ja diesbezüglich offensichtlich schon immer so gewesen zu sein.
Was sich verändert hat, sind deine Wünsche, wer sich verändert hat, bist du.
Das ist in Ordnung.
Nur kann eben deine Frau nichts dafür.



Vielleicht kannst du als Mann deinen Geschlechtsgenossen eher nahebringen als irgendeine Frau hier, was du verstanden hast?
Hallo, @Ausnahmsweise

Darf ich dich fragen, ob wir hier gleiche Dinge miteinander vergleichen?
Lebst du in Langzeitbeziehung und hast selbt Kinder und Mann und bei dir läuft es sexuell weil ihr als Paar viel unternehmt z.B.?

Der fehlende Sex wird für mich jedenfalls nie Grund genug sein, mich von meiner Frau zu trennen. Da vertrete ich andere Wertvorstellungen.
Ich sehe ein, wie es ist und was Frauen brauchen, damit es in x Jahren ggf. sexuell wieder aufwärts geht.
Trotzdem bin ich froh, nicht der Einzige auf dieser Welt mit diesem Problem zu sein und mich hier z.B. darüber austauschen zu können.
 
@Christoph76356
Nur mal so... hier z.B., auch wenn alt und
US Statistiken
Wir sind jedenfalls nicht alleine. Für Deutschland hab ich leider nix gefunden. Aber mich jedenfalls tröstet die Tatsache, dass wir nicht alleine sind.

Ansonsten: Wir kennen ja die Tipps die auch hier im Faden immer wieder genannt werden. Sie mehr unterstützen mit Kind, Alltag, Haushalt, Mehr Paarzeit ohne Kinder (ohne daran zu denken ohne Hintergedanken), drüber reden, nicht drüber reden (weil schon zu viel drüber geredet wurde und es dadurch eher schlimmer wird),...

Ablenkung ist (für mich zumindest), das Einzige, was hilft. Sich in Arbeit stürzen, Hobbies nachgehen (Hast du ein gemeinsames Hobby mit deiner Frau? Das wäre bestimmt noch hilfreich), viel Sport,...
Kann allerdings alles auch wieder nicht richtig sein, weil man dann schnell wieder als egoistisch angesehen wird...
 
Wenn der Sex in einer Beziehung schwierig wird
hört er oft bald komplett auf .

Über Sex reden bringt meistens nix
da die sexuellen Gefühle unbewusst sind.

Dass der Sex mit der Zeit besser wird
passiert häufig nicht....ausser bei den sehr sexuellen Beziehungen.

Der fehlende Sex ist für mich auch kein Trennungsgrund.
 

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben