Es gibt seit gestern eine "Spiegel"-Ausgabe, die den Zustand im Irak wohl treffend beschreibt. Von den ehemaligen Soldaten Saddams ist noch in etwa ein Bataillon übrig - aber natürlich stark von Al Kaida-Kämpfern unterwandert, wie man sich denken kann.
Und wenn dann hier von einem "Krieg" gesprochen wird, "der nicht mit letzter Konsequenz geführt wurde". Natürlich wurde er mit letzter Konsequenz geführt. Man hat den Krieg gegen Saddams Armee (") gewonnen, aber dem Kampf ums Volk weder aufgenommen, noch "gewinnen" können. Das geht halt nicht mit Unterdrückung, Abu-Greib, Guantanamo.....
In den letzten Tagen Vietnams war man genauso weit. Irgend einer der amerikanischen Kriegstreiber hat damals gesagt: Nehmt die Atombombe!
Und: Frau Merkel hat gestern Abend die Linie Schröders bestätigt. Es wird keine deutschen Soldaten im Irak geben.
Mein Tip: Amerikaner abziehen und aber gleich sämtliche Firmen mitnehmen, denen Bush die Beute versprochen hat. Die Länder die Gewicht haben - Deutschland, Frankreich, Türkei, Iran, die UN und eventuell andere Europäer an den Verhandlungstisch und Aufbauprogramme starten.
Und anschließend könnte man dann ja noch Bush, Rumsfeld und Cheney in Den Haag unterbringen. Das würde vermutlich den Menschen im nahen Osten den Mut und den Glauben an die westliche Gerechtigkeit wiedergeben.