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Wie geht ihr damit um, dass das Leben nicht fair ist?

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Das Leben ist für niemanden fair, wenn du es so siehst. Man kann aber versuchen, die Welt etwas besser zu machen, indem man sich für andere einbringt. Das gibt mir ein gutes Gefühl und erfüllt mich.

Es ist aber auch schwer, seine eigene Situation zu beurteilen in der heutigen Zeit, wo es auf allen Kanälen Wege gibt, sich zu vergleichen. Da denkt man schnell, dass man unterlegen ist, nicht genug usw. ...
 
Ich denke, dass man unterschiedliche Wege gehen kann, um damit umzugehen, dass das Leben nicht fair ist. Vorbilder und Idole können hierbei etwa helfen, dass eigene Leben besser auf die Reihe zu bekommen, da das Rad schon lange vor einem selbst erfunden wurde. Manche kamen beispielsweise durch kommerzielle Sportler zu Sport im privaten Bereich. Vorbilder und Idole können aber auch ein Problem darstellen und können von Menschen abgelehnt werden, da nicht jeder Gewinner im Leben sein darf wie sie präsentiert werden in den Medien etwa, sondern die Verlierer den höher gestellten Menschen dienstbar sein sollen und man deshalb auch länger und mehr verlieren kann, besonders wenn die Gewinner übertreiben sollten. Man könnte aber auch versuchen über sich selbst nachzudenken, als nur die Lösung oder das Problem im Außen zu sehen. Beispielsweise könnte man den Einkauf von Waren und Dienstleistungen irgendwo als freiwillige eigene Niederlage ansehen, die man sich selbst im Leben zufügt, da man Geld abgibt. Man gibt so mit den Geld einfach seine Macht aus der Hand und produziert Gewinner, die man nicht mal immer kennen muss.

Wieso haben manche Menschen keine Probleme und andere gleich so viele?

Ich denke z. B., da es da ein Ungleichgewicht zwischen Geben und Nehmen geben kann. Etwa durch Eltern, die meinen, dass purer Materialismus in der Erziehung von Kindern funktionieren würde, sowie die dauernde Anwendung von schwarzer Pädagogik, also sowas wie ständiges runtermachen bei Nichtfunktionierung des zu erziehenden Menschen. Dann kann es sein, dass die materielle Versorgung dann bedeutungslos war, wenn es in der Erziehung eines Kindes zu lieblos vonstatten gegangen ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich glaube, dass es wichtig ist, auf die Sonnenseite des Lebens zu kommen, zum Gewinner zu werden, in die Aufwärtsspirale zu kommen. Ist man da drin, dann geht die Post ab!
 
Da hilft es womöglich, sich einmal richtig schlimme Schicksale anzuschauen. Dann wird man ganz schnell demütig und klein mit Hut. Viele Menschen in unserer Gesellschaft empfinden ihr Los als ungerecht oder unfair wo ich mir dann denke, das kann nicht wahr sein, da wird gejammert weil man sich im Job langweilt oder nicht befördert wurde, kein Geld für den Urlaub übrig ist oder man sich anderweitig nicht so ausleben konnte wie gewohnt.

Das sind dann meist Menschen, die noch nie etwas wirklich schlimmes durchgemacht haben, also zb eine schwere körperliche oder psychische Erkrankung, Verlust von Angehörigen oder andere Dinge, die den Alltag bzw das Leben stark negativ beeinträchtigen.
 
Hallo SowaswieeinAst 🙂

ich sage es mal so; dass Leben kann ein großes A**** sein und einen Moment später genau das Gegenteil. Das Blöde dabei ist, wir sind mittendrin. Alles ist möglich.
So können die einzelnen Startbedingungen nicht unterschiedlicher sein. Andererseits bringt erst der Unterschied leben ins Leben.

Die Wahrheit ist aber: (...) Ich kann meine Grenzen nicht immer klar setzen. Und ich bin deutlich sensibler als andere Leute und breche je nach Stimmungslage schon bei Ereignissen zusammen, bei denen psychisch gesunde Menschen einfach mit den Schultern zucken.
Die simple Wahrheit ist doch, persönliche Vergleiche mit den Fähigkeiten der anderen Menschen, machen das eigene Leben nur unnötig schwer. Es wird immer Unterschiede geben. Man orientiert sich i.d.R. nach oben. Aber auch das kann zum Problem werden. Viele Menschen lassen sich nicht hinter die Fassade schauen. (Das meine ich jetzt wertfrei!) Es wird einen guten Grund dafür geben. Wer zeigt schon gerne seine Schwächen und Probleme? Das allein verzerrt erheblich das Bild, was man von bestimmten Menschen hat. Wie heißt es so schön? Wer immer lacht, ist längst nicht glücklich!

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Lerne Dich gesünder abzugrenzen. Dann läuft auch Dein emotionales System deutlich ruhiger. Ganz bestimmt!

->Der wichtigste Punkt ist doch, Du konntest Dir doch schon sehr gut selber helfen, finde ich! 👍 Ich finde Du bist weit gekommen. Aber diese Wertschätzung wird durch Deinen ewigen Zweifel mal mehr mal weniger verdrängt, so mein oberflächlicher Eindruck.
- Konzentriere Dich auf dich selbst! Die Welt da draußen tut genau das!
- Geh dem nach, was Dein Herz möchte, aber bitte nicht kopflos.
Es wird auch zukünftig noch viele Kompromisse geben (müssen). Das ist das Leben = ein großer Kompromiss.
Leider hat man nicht immer die Wahl, die Zeit, die Kraft, die Lust, das Geld usw. Es fehlt so vieles. Ja.
- Aber was macht man mit nichts? Das hatte ich auch schon. Das ist eine Win/Win Situation. Sehr lehrreich für das Leben. Dadurch werden die Instinkte klarer. Das wiederum hilf bei wichtigen Entscheidungen. Auch bei der Meinungsfindung über sich selbst!

Den Schuldfragen nachzugehen, dass ist genauso mühsam wie ehrliche Antworten zu bekommen. Daran kann man leicht zerbrechen! Vielleicht erwartest Du allgemein etwas zu viel von dir und Deinen Mitmenschen. Das kann ich natürlich nicht beurteilen, könnte aber durchaus sein.

So schlecht und unfair mein Start in mein Leben auch war, mir ist es bis heute sehr wichtig, möglichst den eigenen Weg zu gehen. Das braucht viel Mut. Den wünsche ich Dir!

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- Erkenne dich selbst! - Dieses Motto ist die treibende Kraft in der Psychologie!
Verschwende besser nicht so viel Lebenszeit und Energie mit Vergleichen!
Worin man heute besser geworden ist als gestern, dass ist wichtiger! Man lernt doch ständig dazu. Und wie schon gesagt wurde, man wächst mit seinen Aufgaben. Auch im kleinen Rahmen. Die vielen Kleinigkeit sind es doch, die uns menschlich machen. Bsp. mit kleinen wohlwollenden Gesten.

(...)Nur irgendwie ist das paradox, denn wenn sie nicht in so einem guten Umfeld aufgewachsen wäre, wäre sie auch nicht so liebenswürdig geworden, oder?
Oh... welch kühner Gedanke. Dem setze ich mal Diesen entgegen:

- Wie viel Leid muss man ertragen haben, um ein guter Mensch zu werden?

Was fällt Dir bei beiden Fällen auf?
 
Deine Einstellung bestimmt Deine Lebenswirklichkeit. Je positiver sie ist, desto besser.

ACHTE AUF DEINE GEDANKEN, DENN SIE WERDEN ZU DEINEN WORTEN.

ACHTE AUF DEINE WORTE, DENN SIE WERDEN ZU DEINEN TATEN.

ACHTE AUF DEINE TATEN, DENN SIE WERDEN ZU DEINEM SCHICKSAL.
Wenn die Dinge so einfach wären, gäbe es kaum Leid auf Erden.
 
Zuletzt bearbeitet:
interessantes Thema. Ich habe die Antworten nicht gelesen und mag im Telegrafenstil erläutern:

1. Es sieht bei anderen immer alles super gut aus, die Wahrheit ist, daß jeder seine Herausforderungen hat, die seinem Leben angepasst ist. Oft sieht man nur die Oberfläche. Habe eine Frau kennengelernt, auf die ich immer hoch schaue. Erst vor ein paar Tage erfuhr ich, dass sie im Burn out war und lange gebraucht hat, raus zu kommen. Diese Erfahrung habe ichoft machen dürfen: da glaubt man, wie super die Leute alles bewältigen und im Gespräch nach langer Freundschaft hört man Hrror Erfahrungen
2. Ich schrieb oben "dürfen" . Wir dürfen Erfahrungen machen. Das ist eine spannende Reise und hier Zulande haben wir noch die Möglichkeit Hilfe in Anspruch zu nehmen. Meine Eltern waren eher grob: Weinen wurde noch mit "lautem Anfahren" reagiert. Ich war meinen Eltern lange böse. Denke ich aber mal darüber nach, dass meine Eltern im Krieg aufgewachsen sind und die Nachkriegszeit erlebt haben, da gab es nicht so viel mit Seelenpflege. Meine Eltern liebe ich mittlerweile wegen ihrer Fehlleistungen, weil sie trotzdem ihr bestes versucht haben. Ich weiß nicht, ob ich die Zeit der Gefühle Tötung so gut überstanden hatte wie meine Eltern. Ich akzeptiere es mittlerweile dass Traumata oder Schmerzen und Verletzungen von Generation zu Generation weitergegeben werden. Man ist nicht Schuld daran aber wächst wenn man Verantwortung dafür übernimmt. Ich bin stolz darauf, dass ich liebenswert bin und kein Feger, den man am liebsten aus dem Weg geht
3. wozu Lob von aussen? Besser, ich lobe meine Mitmenschen. Es kommt so viel zurück, wenn man bei anderen ihre Entwicklungen sieht
4. Gerechtigkeit: hat 2 Seiten wie die Wurst. Eine Seite die Vorzüge und die andere Seite die Belastung. Man beschwert sich immer um die Unfairness aber selten lobt man, dass man auch Vorzüge hat: oder beschwert man sich nicht im Ghetto zu wohnen (das ist ein Gedankebspiel)
5. Dankbarkeit und ein positives Tagebuch führen

Das sind kleine Gedankeneischübe. Ich bin aber sicher, dass Du auf gutem Weg bist. So hört es sich für mich an

echt top

Kolya
 
Da hilft es womöglich, sich einmal richtig schlimme Schicksale anzuschauen. Dann wird man ganz schnell demütig und klein mit Hut. Viele Menschen in unserer Gesellschaft empfinden ihr Los als ungerecht oder unfair wo ich mir dann denke, das kann nicht wahr sein, da wird gejammert weil man sich im Job langweilt oder nicht befördert wurde, kein Geld für den Urlaub übrig ist oder man sich anderweitig nicht so ausleben konnte wie gewohnt.

Das sind dann meist Menschen, die noch nie etwas wirklich schlimmes durchgemacht haben, also zb eine schwere körperliche oder psychische Erkrankung, Verlust von Angehörigen oder andere Dinge, die den Alltag bzw das Leben stark negativ beeinträchtigen.
Nein, das hilft nicht, wenn man eigene Probleme nicht wahrnehmen darf, weil andere ein härteres Schicksal haben. Das begünstigt allenfalls die Ausbildug von seelischen Problemen.
 
Wen die Dinge so einfach wären, gäbe es kaum Leid auf Erden.
Vielleicht sind die Dinge wirklich so einfach. Nur glaubt man es dann leider nicht. Es hilft jedenfalls wirklich, positiv zu denken. So wie die gestern leider verstorbene Tina Turner. Mit unglaublicher Energie, Mut und Optimismus ist sie aus schwierigen Verhältnissen nach oben gekommen und war dann glücklich. ❤
 
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