Wenn ich euch richtig verstehe, gibt es laut euren Zahlen in der jüngeren Altersgruppe 5% mehr Männer, richtig?
Also kommen auf 100 junge Frauen 105 Männer?
Ich bin super schlecht in Mathe, aber meiner Rechnung nach heißt das(wären jetzt alle Hetero und an Beziehungen interessiert), auf eine Frau kommen 1,05 Männer. Bedeutet das denn nun wirklich die riiiiiiieeeeeesen Auswahl, wie sie hier dargestellt wird, 100e Männer, die um eine Durchschnittsfrau konkurrieren, ganz egal, welche Eigenschaften sie hat?
Ich will nicht bestreiten, dass die Partnerinnen-Suche für Männer schwerer ist, weil immer noch häufig erwartet wird, dass der Mann aktiv wird und es schüchterne/ sozial weniger kompetente Männer deswegen schwerer haben. Aber das sehe ich tatsächlich als das Hauptproblem, nicht die Verteilung und die viel diskutierten Statistiken. Denn wie Vio schon sagt, haben doch auch Männer, wenn gewollt, die Möglichkeit in anderen Altersklassen zu suchen.
Ich kenne Männer, für die es schwierig ist eine Partnerin zu finden, aber fast alle, die ich kenne, die völlig durchschnittlich aussehen, haben entweder wechselnde Kontakte oder eine Beziehung.
Es macht Sinn, sich gesellschaftliche Strukturen anzuschauen & zu hinterfragen, aber aus meiner Perspektive werden hier völlig falsche Schlüsse gezogen, die mit der Realität außerhalb von Hilfeforen, nicht viel zu zun haben.