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Ich weiss es nicht🤷‍♀️

beihempelsuntermsofa

Sehr aktives Mitglied
Bei manchen Sachen weiss ich manchmal nicht, ob ich mir trauen kann. Ist es so.,,oder doch ganz anders…
Ich weiss nicht, ob ich erschöpft und überfordert bin oder doch einfach nur zu faul und bequem.
Auf der einen Seite ist es so, dass ich seit einem Jahr, seit ich den Job gewechselt hab, entweder arbeiten bin oder krank oder der Enkel ist da. Haushalt absolute Sparflamme. Und mal jemanden treffen auch so gut wie unmöglich. Immer ist irgendwas.
Oder schiebe ich das nur vor?
ich trau mir da selber nicht.
In unserer Nachbarschaft wohnte früher ne Familie mit 7 Kindern. Dann wurde die alte Oma im Rollstuhl ins Haus geholt.
Damals meinte nein Vater „wieso haben die die Oma zu sich geholt, die machen ja nichts mit ihr, die gehen kaum raus mit ihr“.
Worauf ich meinte „Naja, mit 7 Kindern werden die nicht allzuviel übrige Zeit haben“.
Was mein Vater mit einer Handbewegung abtat „ach was, die sind einfach bloss zu lack (faul).“
Das verfolgt mich bis heute.
Ist das wirklich irgendwie krankhaft dass mir nach nem Arbeitstag alle Knochen Muskeln und Gelenke weh tun - oder stell ich mich bloss an?
Hab ich wirklich keine Energie auf den Friedhof zu gehen und das Grab zu richten - oder ist das bloss ne faule Ausrede?
Muss ich mich wirklich erholen nachdem die Tochter mit Enkel und Hund da war - oder bild ich mur das bloss ein?
Kann ich wirklich keinen Hausputz machen weil ich sonst die nächsten 2 Arbeitstage kräftemössig nicht schaff - oder red ich mir das nur ein?
Werd ich wirklich immer krank wenn ich mich ne Weile überfordert hab - oder hat das nichts damit zu tun?
Woher weiss ich, was wahr ist?
Oder ob ich mir was nur einbilde?
Oder einrede?
Wie kann ich das unterscheiden?
 
Sehr gute Frage. Ich weiß es auch nicht.

Darf ich sagen, ich schaffe das und das nicht? Irgendwie schaffe ich es ja dann doch. Habe ich mich also nur angestellt?

Natürlich schafft man viel, wenn man muss. Aber muss man immer?

Es klingt so, als seist du von deinem Elternhaus auf Leistung programmiert worden. Das war bei mir genau so. Vielleicht sollten wir lernen, das abzulegen?
 
Es wird real sein, meine Vermutung. Denn wenn es Bequemlichkeit ist, kann man sich erst nicht aufraffen und ist hinterher froh es geschafft zu haben.
Wenn aber öfter nach alltäglichen Aktivitäten z. B. dem Hausputz im überhöhten Maß die Erschöpfung kommt , dann wird es physische oder psychische Überforderung sein.
Jetzt kommt auch noch die Frühjahrsmüdigkeit hinzu, die einiges entschuldigen kann, doch wenn es extrem ist, dann sollte ein Gesundheitscheck gemacht werden.

Aber bitte auch nicht immer an das schlimmste Denken, es kann ja auch ein Mineral oder Vitaminmangel Ursache sein. Es könnte auch an der Schilddrüse liegen usw.
 
Ich lese zur Zeit das Buch "Der Glukosen-Trick", darin wird ausführlich beschrieben, wie wir falsch essen und wie das Essen wie wir essen uns die Kraft raubt, müde, uns zunehmen lässt und uns kaputt macht. Ich habe mein Essen sofort umgestellt. Unserer "normale" Essensweise lässt uns hoch und runter sausen und das im ICE-Tempo, wie eine emotionale Achterbahn. Seit Samstag esse ich so wie es in dem Buch beschrieben ist und ich spüre so langsam eine Veränderung. Das Buch hatte Binchy hier mal empfohlen und ich habe es mir sofort besorgt. Sehr interessant und alles hängt mit der Glukose zusammen.
Z. B. wir haben alles auf einem Teller, Kartoffel, Gemüse, Fleisch und essen alles auf einmal. Richtig wäre Salat, Gemüse, Fleisch, Kartoffel. Alles nacheinander essen, erst Salat, dann Gemüse, dann Fleisch und zum Schluß die stärke- und kohlhydrathaltigen Lebensmittel wie Kartoffel, Reis zuletzt essen. Das ist wirklich eine Umstellung anders zu essen, aber es hilft. Man nimmt ab und kann so viel essen wie man möchte. Das wollten doch schon alle Abnehmer 😀. Man darf auch Schokolade essen, aber erst ein großes Glas Wasser mit einem Eßlöffel Apfelessig trinken oder ein kleines glad mit ienem Teelöffel Apfelessig. Wie man möchte.
Ich hatte am ersten Tag eine heftige Achterbahn, so langsam legt sich das.

Binchy vielen Dank für den Buchtipp.
 
Zuletzt bearbeitet:
Oft ist es eine Mischung. Klar ist man meistens nach der Arbeit kaputt.

Wenn man dann aber die Energie aufbringt, etwas zu tun, was einem total Spaß macht, aber keine Energie hat, für etwas, was man tun sollte, dann ist es manchmal eine Ausrede.

Wir werden in vielen Aspekten unserer Gesellschaft auf Leistung gedrängt: manche eltern sind so, schule, Beruf. Der Beste gewinnt, man muss was aus sich machen. Pflichten erfüllen.
Das zieht sich durch die Medien durch und viele werden davon gestresst und manche bekommen einen Burnout oder gehen auch daran kaputt.

Ich würde auch erstmal Hormone, Vitamine, Schilddrüse etc. alles mal abklären. Eisenmangel etc., das kann alles beitragen, dass man wenig Energie hat.

Und dann mal gucken, ob kleine Dinge denn möglich sind.
 
Das Buch hatte Binchy hier mal empfohlen und ich habe es mir sofort besorgt. Sehr interessant.

Ja, sehr interessant. Eine nette Frau hat das geschrieben und mir meinen geliebten kaffee madig gemacht, weil der morgens den Blutdruck hochtreibt 😈.

Aber stimmt: es kann natürlich auch mit der Ernährung zu tun haben, zuwenig Obst, Gemüse, zuviel Zucker und Kohlenhydrate. Da lohnt es sich, sich einzuarbeiten in das Thema.

Auf Youtube bzw. im Internet kannst Du auch mal nach Ernährungs-Docs googeln.
 
Ja, sehr interessant. Eine nette Frau hat das geschrieben und mir meinen geliebten kaffee madig gemacht, weil der morgens den Blutdruck hochtreibt 😈.

Aber stimmt: es kann natürlich auch mit der Ernährung zu tun haben, zuwenig Obst, Gemüse, zuviel Zucker und Kohlenhydrate. Da lohnt es sich, sich einzuarbeiten in das Thema.

Lass dir den Kaffee nicht vermiesen. Gibt auch welchen, der koffeeinfrei ist. Das Buch ist wirklich hochinteressant, vor allen Dingen ist auch alles durch Studien und durch Wissenschaft belegt. Es ist kein Murks. Ich habe wirklich Bauklötze gestaunt.
 
Es klingt so, als seist du von deinem Elternhaus auf Leistung programmiert worden. Das war bei mir genau so. Vielleicht sollten wir lernen, das abzulegen?
Eigentlich nicht wirklich. Bzw. ich konnte mich da schon immer dagegen wehren und hab mich nicht drängen lassen.
Wenn man dann aber die Energie aufbringt, etwas zu tun, was einem total Spaß macht, aber keine Energie hat, für etwas, was man tun sollte, dann ist es manchmal eine Ausrede.
Nach der Arbeit kann ich gar nichts mehr tun. Komme an solchen Tagen auch erst halb 8 nach Hause. Dann noch essen, 2 Stunden Couch und bissl Fernsehen, dann ins Bett. Manchmal noch ne Runde mut dem Hund. Ich kann mich dann oft kaum noch bewegen., kaum noch von der Couch aufstehen weil mir alles weh tut.
Ich würde auch erstmal Hormone, Vitamine, Schilddrüse etc. alles mal abklären. Eisenmangel etc., das kann alles beitragen, dass man wenig Energie hat.
Hormone hab ich vor nem Jahr checken lassen. Cortisol war in nem Bereich der schon für Burnout spricht hat die Ärztin gemeint. Seitdem nehme ich Progesteron und Hydrocortison. Bin ja auch dick in den Wechseljahren.
Etwas besser ist es. Wenigstens die Panikattacken sind seitdem weg.
Hab ja auch meinen Nachtjob den ich nicht mehr machen konnte gegen einen normalen Teilzeitjob getauscht und dachte, alles wird besser, wenn ich wieder in nen normaleren Rhythmus komm. Es ist anders geworden - aber nicht viel besser…
 
Ich lese zur Zeit das Buch "Der Glukosen-Trick"
@klecksfisch,
liege ich damit richtig,schreibst du von diesem Buch?
 

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