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Affäre, Midlife Crisis, noch Chance für die Ehe?

Du gibst ihm gar keine Chance, Dich zu vermissen und sich für Dich zu entscheiden. Ich finde, Du solltest ihn rauswerfen und nichts mehr mit ihm unternehmen. Alleine Dinge unternehmen, ausgehen, andere Männer kennenlernen. Erst dann spürt er einen Verlust. Und entscheidet sich dann eventuell für Dich.
Ich denke auch, dass dieser Beitrag sehr gut und passend ist.
 
@Kristen,
ja bis zum August habe ich nur gute Seiten von ihm kennengelernt. Daher denke ich ja auch das es eine Midlife Crisis ist, da dieses Verhalten ihm absolut nicht ähnlich sieht. So kenne ich ihn wirklich nicht und bei seinem Vater war es ähnlich, nur ohne Affäre.
Und ja ich reagiere so, damit er merkt, das ich mich wirklich dauerhaft geändert habe.
Dieses "schmeiß ihn raus" wäre das Verhalten meines alten Ichs gewesen.
Und so merkt er hoffentlich irgendwann das es keinen Grund gibt fremd zu gehen und das bei mir alles gut ist, bei ihr aber hoffentlich bald die Schmetterlinge weg sind und die Realität deutlich macht, das bei ihr nicht alles Gold ist was glänzt und ihre 3 Kinder ja auch nicht das ist, was er will.
 
Und ja ich reagiere so, damit er merkt, das ich mich wirklich dauerhaft geändert habe.

Was meinst Du denn mit dieser "dauerhaften Änderung"?

Wenn Du damit Deine Fähigkeit zu lieben meinst, dann verwechselst Du das inzwischen vielleicht mit Selbstaufgabe und dem Verlust der Selbstachtung.
Auch ein noch so geliebter Partner darf einem nicht nach Belieben auf der Nase rumtanzen...
 
Und so merkt er hoffentlich irgendwann das es keinen Grund gibt fremd zu gehen und das bei mir alles gut ist, bei ihr aber hoffentlich bald die Schmetterlinge weg sind und die Realität deutlich macht, das bei ihr nicht alles Gold ist was glänzt und ihre 3 Kinder ja auch nicht das ist, was er will.

Man sollte in einer Beziehung nicht versuchen, sich so zu ändern, dass man "optimal" und "attraktiv" und "schlank" und "passend" für den Partner wird, um ihm zu gefallen und es ihm recht zu machen und alle seine Ansprüche zu erfüllen.
Das klingt so, als würde man sich verbiegen und optimieren, damit der Partner bleibt und aber auch etwas, sich selbst aufgeben bzw. zuviel dem Partner zuliebe tun.

Man sollte für sich selbst so sein, dass man mit sich glücklich ist, weil genau das dann auch auf die Beziehung ausstrahlt und versuchen, authentisch zu sein.
 
Was meinst Du denn mit dieser "dauerhaften Änderung"?

Wenn Du damit Deine Fähigkeit zu lieben meinst, dann verwechselst Du das inzwischen vielleicht mit Selbstaufgabe und dem Verlust der Selbstachtung.
Auch ein noch so geliebter Partner darf einem nicht nach Belieben auf der Nase rumtanzen...
Nein, ich war lange eher gefühlskalt, perfektionistisch, es musste immer alles so laufen wie ich es wollte, war rechthaberisch, konnte 5e nicht gerade sein lassen, etc etc.
Seit August ist das ganz anders, ich habe lange und hart an mir gearbeitet und er hat mich dabei unterstützt. Es ist mir endlich gelungen meine psychischen Probleme aufzulösen und bin nun nach ca 30 Jahren wieder in meiner inneren Mitte, kann Gefühle annehmen und geben, kann lustig sein, bin sanft und werde nicht mehr laut.
Bin die Frau die ich früher mal war und die er auch immer in mir gesehen hat, die ich aber nicht sein konnte, weil ich in meinen Problemen und Verhaltensmustern gefangen war.
Wenn nicht seine Midlife Crisis genau da entstanden wäre ( meine Ärztin sagt auch, das sein Verhalten anders nicht zu erklären ist), wären wir jetzt glücklicher denn je und darum will ich kämpfen.
Mich umdrehen und gehen, kann ich immer noch, aber ich bin nicht mehr die mit der Brechstange.
 
Man sollte in einer Beziehung nicht versuchen, sich so zu ändern, dass man "optimal" und "attraktiv" und "schlank" und "passend" für den Partner wird, um ihm zu gefallen und es ihm recht zu machen und alle seine Ansprüche zu erfüllen.
Das klingt so, als würde man sich verbiegen und optimieren, damit der Partner bleibt und aber auch etwas, sich selbst aufgeben bzw. zuviel dem Partner zuliebe tun.

Man sollte für sich selbst so sein, dass man mit sich glücklich ist, weil genau das dann auch auf die Beziehung ausstrahlt und versuchen, authentisch zu sein.
Nein ich habe an mir gearbeitet um meine psychischen Probleme zu lösen und in den Griff zu bekommen und das ist mir jetzt gelungen und dadurch konnte ich auch jetzt erst abnehmen. Das hat mein Körper vorher nicht zugelassen. Das war mein psychisches Polster.
Er hat mich dabei unterstützt, mir geholfen, viel ertragen. Ich war wirklich nicht einfach und bin jetzt wieder so, wie ich früher mal war und es geht mir jetzt viel besser und ja jetzt bin ich authentisch.
Dieses "Er ist ein A****, wirf ihn raus"
wäre mein altes Verhaltensmuster.
So bin ich nicht mehr. Ich übe jetzt eher sanften Druck aus.
 
Ich kann dich verstehen.
Vermutlich würde ich an deiner Stelle auch abwarten wie sich die Situation mit ihm entwickelt.

Vielleicht tut es dir gut dich mal mit anderen Frauen und Männern zu treffen.
 

Dieser witzige, aber auch tiefgründige Film passt zu deiner Ehesituation...
 

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